Ausgabe up 2-2018 | Rubrik Branchennews

Leseschwäche – Logopäden fordern bessere Sprachförderung in Kitas

vom: 10.01.2018

Viele Schüler an deutschen Grundschulen haben massive Schwierigkeiten beim Lesen. Nach den aktuellen Ergebnissen der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IgLu) stieg der Anteil der betroffenen Grundschüler 2016 auf 18,9 Prozent – 2001 waren es noch 16,9 Prozent. Angesichtes dieser enttäuschenden Ergebnisse fordern Logopäden eine bessere Sprachförderung in Kitas.

Als Experten für Sprachentwicklung sollten, so die Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl), Dagmar Karrasch, Logopäden stärker in die vorschulische Sprachförderung einbezogen werden. Ungünstig auf die Leseleistung wirke sich auch aus, dass viele Kinder mit einer behandlungsbedürftigen Sprachstörung erst zu spät, nämlich kurz vor der Einschulung eine logopädische Behandlung erhielten, so Karrasch weiter.

Bildnachweis: © dbl e.V. – Dt. Bundesverband f. Logopädie/J. Tepass

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