Ausgabe up 1-2019 | Rubrik Politik

Kommentar: Korrekturen gut und notwendig!

vom: 19.12.2018

Mit der Überarbeitung der Zulassungsempfehlungen hat der GKV-Spitzenverband sichergestellt, dass Praxisinhaber auch in Zukunft ihre Praxis einigermaßen wirtschaftlich verlegen, erweitern und verkaufen können. Das ist gut so! Genauso gut ist es, dass kein Praxisinhaber mehr Angst haben muss, eine Wand mitten durch die Praxis ziehen zu müssen, weil eine Krankenkasse darauf besteht, dass Heilmittelpraxis und gewerblicher Bereich räumlich voneinander getrennt sind.

Einziger Haken an der ganzen Sache ist die Aussicht auf die Gesetzesänderung aus dem Hause Spahn, wonach die Zulassungsempfehlungen zukünftig Bestandteil der Rahmenverträge werden und alle Praxen ihre Zulassungen bis Juli 2020 zurückgeben und dann neu beantragen müssten. Vielleicht hat der GKV-Spitzenverband mit dieser Überarbeitung versucht, eine praktikable Vorlage zu produzieren, die Verbänden und GKV-Spitzenverband dann später vereinbaren können. Auf jeden Fall sind diese Überarbeitungen ein guter Schritt in die richtige Richtung.


Außerdem gehören zum Themenschwerpunkt Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) folgende Artikel:

Mehr Geld, weniger Verträge und eine Art Blankoverordnung – Bundesgesundheitsministerium legt Gesetzentwurf vor

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ärzte und Krankenkassen

Blankoverordnung zu Ende denken – Wirtschaftlichkeitsproblem muss gelöst werden

Den Schwung aus 2018 mitnehmen: Viele Proteste, erste Erfolge, offene Baustellen

Bildnachweis: iStock:FikMik

(Visited 464 times, 1 visits today)
Themen: Alle Artikel, Thema Berufspolitik, Thema Gesundheitspolitik, Thema Politik, TSVG
Stichwörter: , , , , , ,

Ähnliche Artikel

Wir freuen uns zu Ihrer Rückmeldung zu diesem Artikel! Lesen Sie hier mehr zu unseren Kommentarregeln und wie wir Kommentare redaktionell bearbeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.