Branchennews

Praxisinhaber, Therapeuten und andere Akteure im Gesundheitswesen bleiben mit unseren up-Branchennews immer auf dem aktuellen Stand. Hier erfahren sie alles, was für ihre Praxis betriebswirtschaftlich wichtig ist.

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Um Fachkräftemangel und Nachwuchsprobleme in den Griff zu bekommen, will der Freistaat als erstes Bundesland das Schulgeld für angehende Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen abschaffen. Das hat das Kabinett in München am 18. September 2018 beschlossen – mit dabei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

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Rückwirkend ab dem 1. September 2018 will das Land Nordrhein-Westfalen 70 Prozent des Schulgelds der nichtakademischen Gesundheitsberufe übernehmen, das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kürzlich der Rheinischen Post (RP). Von der Entlastung sollen etwa 7.000 Auszubildende in NRW profitieren. Dazu gehören Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister sowie Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA).

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Die wirtschaftliche Lage der Physiotherapeuten ist nach wie vor schwierig. Es fehlen nicht nur Fachkräfte, wie kürzlich die Bundesagentur für Arbeit (BA) festgestellt hatte (up berichtete), sondern auch die Verdienstmöglichkeiten sind schlecht und machen den Beruf für den Nachwuchs wenig attraktiv. Im vergangenen Jahr erreichten Physiotherapeuten ein Durchschnittseinkommen von 2.272 Euro brutto. Das belegt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei.

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Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl), der Deutsche Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (dba) und der Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) starten eine gemeinsame Umfrage zur sogenannten Transparenzregelung. Diese ist Teil der Vereinbarungen des Heil- und Hilfsmittel-Versorgungsstärkungsgesetzes (HHVG). Der Gesetzgeber verlangt damit einen Nachweis, dass die Vergütungssteigerungen, die nun von der Entwicklung der Grundlohnsummer abgekoppelt sind, auch an die angestellten Therapeuten in freien Praxen weitergegeben werden.

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Frau mit Smartphone während des Trainings zuhause

Rheumapatienten haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, wenn sie sich zu wenig bewegen. Das ist das Ergebnis einer dänischen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Annals of the Rheumatic Diseases“ erschienen ist. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) verweist auf ein Bewegungsprogramm, das gleichfalls in Dänemark entwickelt wurde. Es soll Rheumakranke durch Motivationstraining und tägliche Kurznachrichten zu mehr Bewegung motivieren.

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up 09-2010

Auf www.logopaedie-hilft.org informiert der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) über die Lage der Logopäden in Deutschland. Die neue Website widmet sich aktuellen Fragen der Berufsgruppe. Es werden unter anderem die Themen Vergütung, Ausbildung und die durch den demographischen Wandel entstandenen höheren Anforderungen an die Therapeuten angesprochen sowie Forderungen an politische Entscheidungsträger formuliert.

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Graifk von Graphen/Kurven, die nach oben zeigen

Im vergangenen Jahr wurden bundesweit rund 22.000 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt. Das waren knapp 14 Prozent mehr als im Jahr 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) kürzlich mit. Die mit großem Abstand meisten Anerkennungsverfahren betrafen wie in den Vorjahren medizinische Gesundheitsberufe: Aus dieser Berufsgruppe stammten allein 23.500 der 31.100 im Jahr 2017 bearbeiteten Verfahren. 10.700 der Anerkennungsverfahren bezogen sich auf Gesundheits- und Krankenpfleger, 8.000 auf Ärzte und 1.100 auf Physiotherapeuten, heißt es in der Pressemitteilung.

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Spezielle Übungen senken das Risiko von vorderen Kreuzbandverletzungen oder beugen gar einem Kreuzbandriss vor. Das teilten Experten im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2018 kürzlich mit. Wer eine Innendrehung des Knies beim Sport vermeidet und auf eine korrekte Bewegungstechnik achtet, halbiert sein Risiko sogar.

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9,4 Tage – so lange fehlen Arbeitnehmer im Betrieb, die ihren Job als sinnstiftend bewerten und sich am Arbeitsplatz wohlfühlen. Mehr als doppelt so lange fallen diejenigen aus, auf die dies nicht zutrifft (19,6 Tagen). Das geht aus dem AOK Fehlzeiten-Report 2018 hervor, für den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) 2.030 Personen zwischen 16 und 65 Jahren repräsentativ befragte.

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Die Ausgaben für Heilmittel sind im ersten Halbjahr 2018 deutlich um 7,4 Prozent gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums zur Entwicklung der GKV-Finanzen hervor. Grund hierfür seien vor allem die schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen durch das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) gewesen, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

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Die Honorare der Heilmittelerbringer werden bis 2020 um rund 30 Prozent steigen. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch tatsächlich kommen die Erhöhungen zu spät, sind zu niedrig und werden noch viel später in den Praxen zu merken sein. Der Zorn vieler Therapeuten/Praxisinhaber entlädt sich seit Monaten in Aktionen, Demonstrationen und den Sozialen Medien – offenbar inzwischen so wahrnehmbar, dass Gesundheitsminister Jens Spahn jetzt Vertreter der Branche zu einem Gespräch eingeladen hat.

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Mit der Veröffentlichung der Änderung der Bundesbeihilfeverordnung am 30. Juli 2018 im Bundesgesetzblatt gelten für die meisten Beamten in Deutschland jetzt leicht verbesserte Erstattungsmöglichkeiten für Heilmittel-Honorare. Dennoch bleibt die Anpassung der Beihilfe immer noch weit hinter der realen Preisentwicklung für Therapie zurück und dürfte nichts an der Preispolitik der einzelnen Praxen ändern.

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Die Erstattung von Kosten für Heilmittel-Therapie durch die Bundesbeihilfe ist zwingend von einer ärztlichen Verordnung abhängig. Das gilt vielfach auf für Landesbeihilfestellen. Rechtlich gesehen sei dagegen nichts einzuwenden, bestätigt jetzt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Wer als (sektoraler) Heilpraktiker Heilmittel erstattungsfähig abrechnen will, muss die Leistung zwingend selbst erbringen.

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Essen und Genuss gehören einfach zusammen, da sind sich die Macher des Podcasts „Iss Nix!“ einig. Doch gerade bei Menschen mit Schluckstörungen bleibt das oft auf der Strecke. Manchmal können sie sogar überhaupt nichts mehr essen, in einigen Fällen droht Atemnot. Um Kollegen für das Thema Dysphagie (Schluckstörungen) zu sensibilisieren, haben die Logopäden Dr. phil. Stefanie Duchac und Alexander Fillbrandt den Podcast „Iss Nix“ ins Leben gerufen.

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Der Fachkräftemangel in den Gesundheits- und Pflegeberufen hat sich weiter verschärft. In nahezu allen Bundesländern können offene Stellen nur mit Mühe wieder besetzt werden. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrer aktuellen „Fachkräfteengpassanalyse“ hin. Besonders deutlich fällt der Fachkräftemangel bei Physiotherapeuten, Logopäden und Podologen aus.

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Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

Statt Einzelbehandlungen von 45 Minuten seien im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie Einzelbehandlungen von 30 Minuten zu verordnen. So heißt es in der Heilmittel-Vereinbarung für das Jahr 2018 nach § 84 Abs. 7 i.V.m. Abs. 1 SGB V, die die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen mit den thüringischen Ersatzkassen sowie den Landesverbänden der Krankenkassen (AOK PLUS, BKK Landesverband Mitte, IKK classic, Landwirtschaftliche Krankenkasse, Knappschaft) geschlossen hat.

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In Niedersachsen rückt für angehende Physiotherapeuten sowie Masseure und medizinische Bademeister die Schulgeldfreiheit in weite Ferne. Aufgrund der angespannten Haushaltslage sei damit zu rechnen, dass das Thema frühestens 2020 angegangen werde, sagte die Niedersächsische Ministerin für Gesundheit und Soziales, Dr. Carola Reimann, kürzlich bei einem Treffen mit dem Landesgruppenvorsitzenden des VPT, Dieter Förster, und dem Vorsitzenden des VBD-Landesverbands Niedersachsen und Bremen, Edgar Lerch.

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Unzählige Aktionen zeigen, Therapeuten wollen, dass sich endlich etwas für Sie ändert. Dafür gehen Sie auf die Straße, schreiben Briefe an Politiker, sind online aktiv, und, und, und. Sie brennen für Ihren Beruf, sind aber nicht länger bereit, unter diesen Bedingungen zu arbeiten. Nicht nur die eigene wirtschaftliche Zukunft steht auf dem Spiel. Therapeuten sorgen sich auch um die Gesundheit der Patienten. Es ist höchste Zeit, etwas zu verändern. Der erste Schritt: die 2. Open-Space-Zukunftskonferenz am 8. September in Essen.

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Seit dem 1. Juli 2018 ist es Logopäden möglich, zwei neue Berichtspositionen mit der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) abzurechnen. Im Anschluss an die Erst-Verordnung, nach Abschluss des Regelfalls sowie außerhalb des Regelfalls dürfen Logopäden den großen Bericht (X9703) pauschal mit 50,58 Euro in Rechnung stellen, in allen anderen Fällen den kleinen (X9702) mit 22,48 Euro. Voraussetzung dafür ist, dass der verordnende Arzt einen Bericht angefordert hat.

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