Branchennews

Praxisinhaber, Therapeuten und andere Akteure im Gesundheitswesen bleiben mit unseren up-Branchennews immer auf dem aktuellen Stand. Hier erfahren sie alles, was für ihre Praxis betriebswirtschaftlich wichtig ist.

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Ab 1. Januar 2019 sollen Auszubildende in den Gesundheitsberufen an kommunalen Krankenhäusern und Unikliniken erstmals eine Ausbildungsvergütung erhalten. Die Gewerkschaft ver.di und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben kürzlich vereinbart, dass u.a. Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden in den Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) einbezogen werden.

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jumpBALL heißt ein Computerspiel für Beine und Füße, das Patienten zur Thromboseprävention motivieren soll. Statt vermeintlich langweilige Übungen durchzuführen, steuern die Spieler hier virtuell einen Ball über verschiedene Hindernisse. Es gilt Monstern auszuweichen und Bonuspunkte einzusammeln. Das Besondere: Gesteuert wird mit den Füßen. Zwei drahtlose Sensoren, die  mit Klettband am Fuß befestigt werden, übermitteln die Bewegung auf Tablet oder Smartphone. Ganz nebenbei aktivieren die Spieler dabei die Muskelvenenpumpe.

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Die Erfassungsrate aller endoprothetischen Operationen in Deutschland steigt weiter. Das geht aus dem dritten Jahresbericht des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) hervor, der kürzlich in Berlin vorgestellt wurde: Mit fast 283.000 im EPRD dokumentierten Operationen an 706 Krankenhäusern betrug die Erfassungsrate für 2017 etwa 63 Prozent aller in Deutschland durchgeführten endoprothetischen Eingriffe (etwa 448.000) an Knie und Hüfte. Erstmals wurden zudem Werte zum Body-Mass-Index (BMI) erfasst. Während dieser Wert bei den Hüftpatienten im Median bei 27 Punkten lag, liegt er bei den Kniepatienten fast drei Punkte höher, heißt es im EPRD-Bericht.

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Rund 600 Demonstranten versammelten sich am 1. November zu einer Kundgebung vor dem Kieler Landtag. Der Anlass: Drinnen fand vor dem Sozialausschuss eine Anhörung zum Antrag der SPD-Fraktion „Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen schulgeldfrei gestalten“ statt. Dieser Forderung verliehen draußen Therapeuten, Schüler, Schulleiter und Lehrer Nachdruck. Auch Politiker sowie Medienvertreter waren dabei.

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Immer wieder warnen Gesundheitsexperten, dass mangelnde Bewegung der Entwicklung von Kindern schadet – so auch kürzlich die Kaufmännische Krankenkasse KKH in Hamburg. Laut Versichertendaten der Kasse haben motorische Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren zwischen 2006 und 2016 um 76 Prozent zugenommen, bei den 6- bis 10-Jährigen um 63 Prozent. Immer mehr Kinder haben demnach Probleme beim Hüpfen, Balancieren, Rückwärtslaufen oder Ballwerfen und erlernen Fahrradfahren oder Schwimmen nur schwer.

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Stottern und Schule verträgt sich nicht gut, betroffene Schüler haben häufig Probleme. Um ihnen und ihren Eltern hilfreiche Tipps und nützliche Informationen zu geben, hat die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. eine neue Internetseite ins Leben gerufen: www.stottern-und-schule.de . Auch Lehrer, die sich mit dem Thema vielleicht noch nicht näher befasst haben, finden hier Antworten auf viele Fragen, etwa, wie sie Vermeidungsverhalten erkennen oder wie sie sich stotternden Schülern gegenüber am besten verhalten.

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Operation

Bei Meniskusrissen wird in Deutschland meistens operiert. Das ist jedoch nicht immer nötig, wie eine holländische Studie zeigt, die kürzlich im Fachmagazin „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Demnach profitierten Patienten mit einem nicht-obstruktiven Meniskusriss von Physiotherapie in gleichem Maße wie von einer arthroskopischen Meniskektomie.

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„Ich fühle mich rundum gesund“ – Dieser Aussage stimmen nur 45 Prozent der Befragten zwischen 14 und 34 Jahren zu. Das zeigt die Studie „Zukunft Gesundheit 2018“, der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. 78 Prozent der jungen Menschen in Deutschland würden gern mehr für ihre Gesundheit tun, es fehle ihnen dazu aber die Zeit. Zudem würden 83 Prozent gern mehr Sport treiben, 84 Prozent sich gern gesünder ernähren.

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Ab sofort und rückwirkend zum 1. September erstattet das Land Nordrhein-Westfalen 70 Prozent des Schulgelds unter anderem für angehende Ergotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister, Logopäden, Podologen und Physiotherapeuten. Das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat inzwischen die entsprechende Förderrichtlinie erlassen. Die betreffenden Schüler und Auszubildenden können nun  Anträge auf finanzielle Unterstützung stellen.

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Unter dem Titel „Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?“ befasst sich die Apotheken Umschau erneut mit dem Thema Direktzugang. Während die Therapeuten schon seit Jahren eine solche Regelung in Deutschland fordern, sehen Ärzte dies immer noch kritisch und fürchten Behandlungsfehler und steigende Kosten.

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Knapp die Hälfte der Patienten, denen eine Hüft- oder Knie-Totalendoprothese (TEP) bevorstand, erhielten vor der Operation eine physikalische Therapie. Das ist das Ergebnis einer versorgungsepidemiologischen Analyse, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Der Orthopäde“ veröffentlicht wurde. Die Verordnungshäufigkeit entspreche nicht vollständig den aktuellen Behandlungsempfehlungen, lautet das Fazit der Autoren.

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Nach der AOK Nordost können ab sofort auch Versicherte der BARMER, die unter Rückenschmerzen leiden, die zertifizierte Medizin-App Kaia Health zwölf Monate lang kostenlos nutzen. Versicherte benötigen dazu einen Zugang zum Mitgliederbereich Meine BARMER. Für andere Interessierte kostet die App im Jahresabo rund 120 Euro.

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Eine neue Therapie gibt Querschnittgelähmten Hoffnung: Mit einer Kombination aus elektrischer Rückenmarkstimulation und spezieller Physiotherapie konnte ein 29-Jähriger Patient an der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota, USA) wieder 331 Schritte gehen – mit einer Gehhilfe und Unterstützung von Therapeuten. Voraussetzung für diesen Therapieerfolg, über den die Fachzeitschrift „Nature Medicine“ kürzlich berichtete, scheinen neuronale Restverbindungen zum Gehirn zu sein.

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„Time out!“ heißt eine gemeinsame Initiative von PHYSIO-DEUTSCHLAND und dem Verband Physikalische Therapie (VPT). Mit der bundesweiten Aktion „WarteZeit zu handeln!“ wollen die Verbände auf die Missstände in der Patientenversorgung aufmerksam machen und eine Verbesserung in der Physiotherapie erreichen. Praxisinhaber können auf www.wartezeit-zu-handeln.de ab sofort per Mail kostenloses Informationsmaterial zur Aktion bestellen. Es werden nur die Kosten für Porto und Verpackung berechnet.

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Smiley-Pinups an einer Tafel

Die Therapeuten haben erneut mehr Mitsprache beim Aufbau der Telematikinfrastruktur und den Zugriff auf die elektronische Patientenakte (ePA) gefordert. „Wir wollen mitspielen, weil wir glauben, dass es unsere Arbeit erleichtern wird“, erklärte der Ergotherapeut Arnd Longrée, Sprecher des Fachbeirats für das elektronische Gesundheitsberuferegister, auf der Tagung "eHealth.NRW – das digitale Gesundheitswesen" kürzlich in Bochum. Die elektronische Patientenakte werde es Therapeuten erlauben, zielgerichteter als bisher mit den Patienten zu arbeiten.

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