Branchennews

Praxisinhaber, Therapeuten und andere Akteure im Gesundheitswesen bleiben mit unseren up-Branchennews immer auf dem aktuellen Stand. Hier erfahren sie alles, was für ihre Praxis betriebswirtschaftlich wichtig ist.

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In den Räumen des Hauptstadtbüros des Verbands der Ersatzkassen (vdek) fand auf Einladung von Dr. Roy Kühne der erste Heilmittelworkshop statt (wir berichteten), eine Veranstaltung mit Therapeuten, Verbänden, Krankenkassen und Vertretern der Politik, die sich mit ganz konkreten Fragen auseinandersetzten und gemeinsame Ergebnisse zur Zukunft der Heilmittelbranche erarbeiteten und präsentierten.

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Um einen effektiven Schutz der Arbeitnehmer zu gewährleisten, müssen Arbeitgeber die tägliche Arbeitszeit eines jeden Mitarbeiters systematisch erfassen, so urteilte jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) (Az.: C-55/18). Dazu müssen die EU-Mitgliedstaaten Arbeitgeber dazu verpflichten, ein objektives, verlässliches und zugängliches Zeiterfassungssystem einzurichten. Denn ohne ein solches System lasse sich weder die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden noch deren Verteilung und die Zahl der Überstunden genau erfassen. Dies sei aber wichtig für Arbeitnehmer, um ihre Rechte, wie sie etwa in der Arbeitszeitrichtlinie festgelegt sind, durchzusetzen.

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Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) untersuchen die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln und die Hautklinik des Klinikums Darmstadt die Vor- und Nachteile einer operativen Liposuktion als Behandlung der chronischen Fettverteilungsstörung bei Frauen gegenüber einer alleinigen nichtoperativen Behandlung wie der „Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie“. Die Studie hatte der G-BA bereits im Januar 2018 beschlossen.

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Unter dem Motto „Gesundheitspolitik, Gesundheitsversorgung, Gesundheitsberufe in Zeiten des digitalen Wandels“ findet vom 21. bis 23. Mai 2019 der Hauptstadtkongress 2019 im CityCube Berlin statt. Eine wichtige Rolle wird dabei auch die Situation der Heilmittelerbringer spielen, heißt es in einer Pressemitteilung des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV). Er wird mit seinen fünf Mitgliedsverbänden am Gemeinschaftsstand des Netzwerks „Wissen.Innovation.Region“ (W.I.R.) vertreten sein.

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Ein Tipp für Patienten: Sollte eine Aufenthalt in einer Rehaklinik notwendig sein, übernimmt die Deutsche Rentenversicherung unter bestimmten Bedingungen die Kosten für eine Haushaltshilfe sowie die Kinderbetreuung. Gemäß § 54 Sozialgesetzbuch (SGB) IX werden solche Leistungen gezahlt, wenn die Kinder bei Beginn der Rehabilitation jünger als zwölf Jahre oder wegen einer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind. Voraussetzung ist ferner, dass keine andere im Haushalt lebende Person die Betreuung der Kinder übernehmen kann.

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Die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST) ist ein Behandlungsansatz für Patienten mit chronischen Schmerzen. Wie aber lässt sich die Effektivität einer solchen Therapie, bei der Ärzte, Physio-, Sport-, Ergotherapeuten und Psychologen intensiv zusammenarbeiten, messen? Mit dieser Frage hat sich die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie „VAPAIN“ (Validation and Application of a patient relevant core outcome set to assess effectiveness of multimodal PAIN therapy) befasst.

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Auf der 17. Unfallmedizinischen Tagung am 6. und 7. Juni 2019 in Berlin wird es am zweiten Kongresstag in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) ein spezielles Programm für Physiotherapeuten geben. Unter anderem geht es dabei um die physiotherapeutische Rehabilitation bei Querschnittlähmung.

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Die Zahlen aus Heilmittelinformations-System der GKV für 2018 sind veröffentlicht worden und erlauben einen detaillierten Blick auf das Verordnungs- und Therapiegeschehen im vergangenen Jahr. Zwar sind die Umsätze der Praxen mit GKV-Heilmitteln um rund 9,3 Prozent gestiegen, die Anzahl der Behandlungseinheiten ist jedoch bundesweit um 1,6 Prozent zurückgegangen. Das entspricht mehr als 4,6 Millionen Behandlungseinheiten, die Patienten in Deutschland weniger erhielten.

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Der G-BA hat den Verbänden den Entwurf zur erweiterten Neufassung der HeilM-RL zur Stellungnahme vorgelegt. Damit werden die durch Gesetzgebung (TSVG) notwendigen redaktionellen Änderungen zügig umgesetzt. Allerdings gibt es im Entwurf eine neue Anlage 3 zur Änderung von Heilmittelverordnungen, die teilweise hinter aktuelle Vereinbarungen zurückfällt und definitiv nicht zum Regelungsbereich der Heilmittelrichtlinie gehört.

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Foto von Roy Kühne

Am kommenden Donnerstag, dem 16. Mai 2019 treffen sich auf Einladung von Dr. Roy Kühne, Physiotherapeut und Mitglied des Bundestags, unter anderem Vertreter der Heilmittelverbände, des Bundesministeriums für Gesundheit, des GKV-Spitzenbands, des Verbands der Ersatzkassen, des AOK-Bundesverbands, des Hochschulverbands Gesundheitsfachberufe sowie von Therapeuten am Limit in Berlin, um sich über die Zukunft der Heilmittelberufe auszutauschen.

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Zehn neue Merkblätter und Filme zum Thema „Seelisch gesund aufwachsen“ informieren Eltern über die psychosoziale Entwicklung von Kindern in den unterschiedlichen Lebensphasen und geben Empfehlungen, wie sie die seelische Gesundheit der Kleinen fördern können. Die gesetzlichen Krankenkassen, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Deutsche Liga für das Kind, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie das Nationale Zentrum Frühe Hilfen haben diese gemeinsam entwickelt.

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Eine österreichische Tagesklinik ist von der dortigen Datenschutzbehörde gerügt worden, in unzulässiger Weise Einwilligungserklärungen ihrer Patienten einzuholen. Die Klinik forderte u.a. eine Einwilligung in die unverschlüsselte Versendung von Gesundheitsdaten (z.B. Befundversand per E-Mail). Gleichzeitig versuchte sie die Haftung für die Übermittlung der Daten auszuschließen.

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Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hat seit Jahresbeginn zwei neue Leitlinien veröffentlicht, an denen der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) mitgewirkt hat. Da ist zum einen die S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Larynxkarzinoms, die im Rahmen des „Leitlinienprogramms Onkologie“ entstanden ist.

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Der KKH - Kaufmännische Krankenkasse ist 2018 durch Abrechnungsbetrug ein Schaden von rund einer halben Million Euro entstanden. Ermittler der Kasse deckten bundesweit 364 neue Betrugsfälle auf und damit rund 100 Fälle mehr als 2017, heißt es in einer Pressemitteilung. In zehn Fällen wurde Strafanzeige erstattet.

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Der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) verlegt zum 1. Juni 2019 seine Geschäftsstelle von Lüdinghausen nach Kassel. Wer die Büroräume besuchen möchte, findet sie direkt gegenüber dem ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Den Umzug begründet der Berufsverband in einer Pressemitteilung dann auch mit dem Wunsch nach einem zentralen und gut erreichbaren Standort.

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Während in Hamburg das Schulgeld für angehende Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten zum 1. April 2019 abgeschafft wurde, werden Podologen in der Hansestadt auf absehbare Zeit auch weiterhin selbst für ihre Ausbildung aufkommen müssen. Das berichtet der Bundesverband für Podologie e.V. in einer Pressemitteilung.

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Die Bundesregierung plant, die Grundlohnsummenbindung für die Reha-Branche zum Ende des Jahres aufzuheben. Das kündigte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß, auf einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) in Berlin an. Darauf habe die Reha-Branche schon lange gewartet und sie dringend gebraucht, heißt es in einer Pressemitteilung des Spitzenverbands der medizinischen Rehabilitation.

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Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

Anlässlich der Fotoausstellung „Was Sprachtherapie kann“ hat der Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs) ein Interview über die Rolle der Logopädie an Kliniken mit der Initiatorin der Ausstellung, der Sprachtherapeutin Beate Stoye, und der Leiterin der Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie, Prof. Dr. Sylva Bartel, am Universitätsklinikum Halle (Saale) veröffentlicht.

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Wissenschaftler der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) haben am 1. April eine bundesweite Studie zur Verbesserung der Therapie bei Sprachverlust nach Schlaganfall gestartet. Dabei wollen sie die Wirksamkeit der Gleichstrom-Stimulation bei der Wiedererlangung des Sprachvermögens wissenschaftlich bewerten, erklärt die Direktorin der Neurologischen Klinik, Professor Agnes Flöel. In den kommenden zwei Jahren sollen 130 Menschen mit chronischen Aphasien in 15 beteiligten Klinikzentren an dem neuen Verfahren teilnehmen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit 1,5 Millionen Euro.

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