Nach Veröffentlichung der aktualisierten Leitlinie „Nichtspezifischer Kreuzschmerz“ im März 2017 (up berichtete), ist nun ergänzend die S2k-Leitlinie Spezifischer Kreuzschmerz erschienen. Darin enthalten sind Empfehlungen zum Umgang mit spezifischen und bedrohlichen Kreuzschmerzen. Ziel der Leitlinie sei es, durch geeignete Diagnosemaßnahmen eine zeitnahe diagnostische Zuordnung der Störung und eine entsprechende Therapie zu ermöglichen, so die Autoren. Herausgeber sind die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) gemeinsam mit 13 weiteren medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden. Interessierte können die Versorgungsleitlinie auf www.awmf.org kostenlos herunterladen.

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Die beihilfefähigen Höchstsätze für Heilmittel sollen in zwei Stufen erhöht werden. Das sieht ein Entwurf des Bundesinnenministeriums vor (up berichtete). Wie der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) auf Anfrage bestätigte, sollen noch im 2. Halbjahr 2018 die Höchstsätze um rund 20 Prozent steigen. Ab 1. Januar 2019 ist eine weitere Erhöhung um zehn Prozent vorgesehen.

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Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat zwei neue Kurzinformationen zum Thema Demenz herausgebracht. Die erste Broschüre „Demenz – mehr als nur vergesslich“ gibt einen Überblick über die Krankheit und die verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten. In der zweiten Kurzinformation „Demenz – eine Herausforderung für Angehörige“ finden sich Hinweise, wie Angehörige einem demenzkranken Menschen helfen und was sie vor allem für sich selbst tun können, heißt es in einer ÄZQ-Pressemitteilung.

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Kindersprache und Schluckstörungen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl). Er findet vom 15. bis 16. Juni 2018 in der Stadthalle Bielefeld statt. Neben Vorträgen und Symposien warten auf die Besucher auch wieder interessante Workshops, beispielsweise „Störungsbilder und wirksame Therapie bei den verschiedenen Störungen der semantisch-lexikalischen Ebene“ oder „Ernährungsstörungen vom Säuglings- bis Kindesalter – Kindliche Dysphagie – Fütterstörungen – orofaziale Störungen“.

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Die Pflegenden in Schleswig-Holstein haben ihre erste Pflegeberufekammer gewählt: 208 Kandidaten der Pflegefachberufe hatten sich in 16 Listen zur Wahl gestellt. Von den knapp 21.000 Wahlberechtigten im Land gaben rund 20 Prozent ihre Stimme ab. „Das ist ein guter Wert, der deutlich macht, wie wichtig die Pflegeberufekammer für uns Pflegefachpersonen in Schleswig-Holstein ist“, sagte Patricia Drube, Mitglied der Kammerversammlung. „Was die Pflegeberufekammer bewirken und bewegen wird und welche Akzeptanz sie bei den Pflegenden finden wird, hängt maßgeblich von uns ab.“

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In Rheinland-Pfalz herrscht Notstand bei den Physiotherapeuten: Es fehlen 1.100 Fachkräfte, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion. Die Folge: Die 9.300 praktizierenden Physiotherapeuten fangen nach Angaben von Dagmar Schlaubitz von Physio-Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, die zusätzliche Arbeit auf. „Die Arbeitsbelastung ist einfach irrsinnig“, sagte sie. Physiotherapeuten würden auch in der Mittagspause arbeiten oder Termine „hintendran“ hängen.

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Für Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) ist regelmäßige Bewegung in Bezug auf das Sterberisiko wichtiger als ein gesundes Gewicht zu halten. Das ergab kürzlich eine Studie der norwegischen Universität Trondheim, die seit 1985 über einen Zeitraum von 30 Jahren mehr als 3.000 Patienten mit KHK beobachtet hatte.

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Die AOK Sachsen-Anhalt steht in der Kritik: Mit Gesamtrücklagen von knapp 512 Millionen Euro und Rücklagen pro Versicherten von 340 Euro gilt sie laut Bundesanzeiger als eine der reichsten Krankenkassen Deutschlands. Doch Leistungserbringer wie Physiotherapeuten oder Pflegekräfte klagen über eine schlechte Vergütung durch die Kasse. Das berichtete kürzlich die Mitteldeutsche Zeitung (MZ).

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Einmalige Zahlungen wie Weihnachtsgeld oder Heiratsbeihilfe werden nicht auf das Elterngeld angerechnet. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) kürzlich entschieden. Selbst wenn das Einkommen der Mitarbeiter während ihrer Elternzeit pauschal versteuert wird, mindert es sich durch die Einmalzahlungen nicht.

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Der Arbeitskreis Berufsgesetz (AK BerufsG) hat eine Rahmenstudienordnung (RaStO) für den Studiengang der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie fertiggestellt. In diesem Entwurf werden Inhalt und Aufbau des Studiums differenziert und als Grundlage für eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung dargestellt. Der Arbeitskreis informierte die politischen Entscheidungsträger auf Bundes- und Länderebene über den aktuellen Stand seiner Arbeit ebenso wie den Wissenschaftsrat und die Hochschulrektorenkonferenz.

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