Die Beiträge zur Pflegeversicherung steigen: Zum 1. Januar 2019 erhöht sich der Beitragssatz um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen jeweils die Hälfte. Für Beitragszahler ohne Kinder kommt noch der Kinderlosenzuschlag von 0,25 Prozent hinzu. Die Anhebung soll die Finanzen der Pflegekassen stabilisieren.

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Die Medizinische Kinderschutzhotline zieht eine positive Bilanz: Mehr als 650 Anrufer haben sich im ersten Jahr bei Verdacht auf Kindesmisshandlungen telefonisch beraten lassen - Tendenz steigend, heißt es in einer Mitteilung der DRK Kliniken Berlin. Zu den Anrufern zählten außer Ärzten und Psychotherapeuten auch Ergo- und Physiotherapeuten sowie Logopäden.

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up 09-2010

Zwei Drittel der Menschen in Deutschland befragen Dr. Google zu ihren Krankheitssymptomen, bevor sie zum Arzt gehen. Vier von zehn beginnen daraufhin sogar sich selbst zu therapieren – ohne sich medizinischen Rat von einem Experten zu holen. Das zeigt eine repräsentative Studie, die im Auftrag des Senders Health TV 1.000 Bundesbürger befragt hat. Doch selbst diejenigen, die zum Arzt gehen und eine Diagnose erhalten, bleiben teilweise mit Fragen zurück. Hier setzt www.deine-diagnose.de an.

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Patienten, die unter chronischen Schmerzen des Iliosakralgelenks (ISG) leiden, sollten erst operiert werden, wenn alle konservativen Therapiemöglichkeiten die Beschwerden nicht lindern können. Zur Behandlung kommen verschiedene physiotherapeutische Maßnahmen infrage. Es sei zudem wichtig, dass auch die Patienten selbst für ihre Behandlung Verantwortung übernehmen, sich also nicht nur als „Empfänger“ der Therapie verstehen, erklärte Peter Grüning, Praxis für Physiotherapie, Würzburg. Die Patienten müssen Vertrauen in die Belastbarkeit des eigenen Körpers, insbesondere der Wirbelsäule, entwickeln.

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Körperliche und verbale Gewalt kommt auch immer öfter in Praxen vor. Um auf deren unterschiedliche Formen richtig zu reagieren, sollte sich das Praxisteam schulen lassen, rät Dr. Wolfgang Miller vom MEDI Verbund Baden-Württemberg. Seit einem Jahr bietet der freie Verband niedergelassener Ärzte ein halbtägiges „Deeskalationstraining für das Praxisteam“ an, das auch nichtärztlichen Berufsgruppen offensteht. Darin stellen Mitarbeiter der Polizei Methoden zur Konfliktlösung vor.

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Das Bundesministerium für Gesundheit (BGM) drückt beim neuen E-Health-Gesetz aufs Tempo: Auf dem Fachkongress Telemedizin der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin in Berlin erklärte Christian Klose, stellvertretender Leiter der Abteilung für Digitalisierung im BGM, dass es noch in diesem Jahr zu Eckpunkten für das Gesetz kommen solle. Bereits im ersten Quartal 2019 werde dann der Referentenentwurf folgen.

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Der Gesetzentwurf aus dem Hause Spahn sieht auf den ersten Blick wie ein Erfolg für Therapeuten aus und entspricht in weiten Teilen dem Eckpunktepapier. Doch liest man sich den Entwurf genauer durch, dann wird schnell klar: Therapeuten werden mit ein bisschen mehr Geld und weniger Bürokratie abgespeist, Krankenkassen und Ärzte profitieren weit mehr. Zur Vermeidung von Risiken und Nebenwirkungen besteht noch erheblicher Nachbesserungsbedarf.

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Mit zehn Prozent sind die Ausgaben für Heilmittel deutlich überproportional gestiegen. Das geht aus den neuesten Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hervor.  Grund hierfür seien vor allem die schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

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Einer weltweiten Studie der „Active Healthy Kids Global Alliance“ zufolge bewegen sich deutsche Kinder zu wenig. Entsprechend gibt es im „Bewegungszeugnis“ drei Mal die Note 4- : bei der „Körperlichen Aktivität insgesamt“, dem „Sitzenden Verhalten“ und beim „Aktiven Spielen“. Nur rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt.

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Jungen leiden deutlich häufiger unter Sprachstörungen als Mädchen. Einer aktuellen Auswertung von Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) zufolge musste fast jeder sechste Junge im Alter zwischen vier und sieben Jahren zur Sprachtherapie. Bei den Mädchen war dies nur jedes zehnte. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren knapp 29.000-mal zum Sprachtherapeuten überwiesen.

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