Ab dem Schuljahr 2019/2020 will nun auch Hamburg das Schulgeld für die Therapieberufe abschaffen. Das sieht ein gemeinsamer Antrag der SPD und Grünen in der Bürgerschaft vor. Demnach soll die Ausbildung angehender Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden durch Landesmittel finanziert werden, sollte eine vom Bund angekündigte Schulgeldbefreiung nicht bis Ende Mai erfolgen.

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Ab dem Schuljahr 2019/2020 führt auch das Land Niedersachsen die Schulgeldfreiheit für die Therapieberufe ein. Darauf einigten sich die Koalitionspartner SPD und CDU kürzlich in Hannover. Durch einen Maßnahmenkatalog mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro soll der Einstieg in die Schulgeldfreiheit gelingen.

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Am 1. November haben Schüler, Lehrer und Therapeuten noch vor dem Landtag dafür protestiert, nun ist es soweit: Die Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP hat sich darauf geeinigt, das Schulgeld in Schleswig-Holstein ab dem kommenden Jahr abzuschaffen. Angehende Ergo- und Physiotherapeuten, Podologen und Logopäden müssen ab 1. Januar 2019 also nicht länger für ihre Ausbildung zahlen. Das gilt für alle der derzeit belegten 670 Schulplätze, die nicht an Krankenhäusern angesiedelt sind.

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Ab 1. Januar 2019 sollen Auszubildende in den Gesundheitsberufen an kommunalen Krankenhäusern und Unikliniken erstmals eine Ausbildungsvergütung erhalten. Die Gewerkschaft ver.di und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben kürzlich vereinbart, dass u. a. Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden in den Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) einbezogen werden.

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Mit seinem Eckpunktepapier zur Sicherung und Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung ignoriert der Gesundheitsminister wesentliche Forderungen der Heilmittelbranche und seiner eigenen Partei. Stattdessen werden Heilmittelerbringer mit Projektgruppen und Uraltkonzepten abgespeist. Für niedergelassen Praxen wird sich in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht viel ändern. Das lässt sich so aus dem Eckpunktepapier herauslesen:

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Um Fachkräftemangel und Nachwuchsprobleme in den Griff zu bekommen, will der Freistaat als erstes Bundesland das Schulgeld für angehende Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen abschaffen. Das hat das Kabinett in München am 18. September 2018 beschlossen – mit dabei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

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Rückwirkend ab dem 1. September 2018 will das Land Nordrhein-Westfalen 70 Prozent des Schulgelds der nichtakademischen Gesundheitsberufe übernehmen, das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kürzlich der Rheinischen Post (RP). Von der Entlastung sollen etwa 7.000 Auszubildende in NRW profitieren. Dazu gehören Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister sowie Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA).

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Illustration eines Meetings mit bunten Sprechblasen

Nachdem die Therapeuten seit Monaten ihren Unmut in Brandbriefen, bei Demonstrationen, durch Petitionen und mit Kreidebotschaften auf der Straße deutlich gemacht haben, konnten Vertreter der Berufsverbände und einige unabhängige Therapeuten nun auch endlich persönlich mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprechen. Hier ein erster Überblick über die Reaktionen der Teilnehmer und einige der Inhalte des Treffens.

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Die Honorare der Heilmittelerbringer werden bis 2020 um rund 30 Prozent steigen. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch tatsächlich kommen die Erhöhungen zu spät, sind zu niedrig und werden noch viel später in den Praxen zu merken sein. Der Zorn vieler Therapeuten/Praxisinhaber entlädt sich seit Monaten in Aktionen, Demonstrationen und den Sozialen Medien – offenbar inzwischen so wahrnehmbar, dass Gesundheitsminister Jens Spahn jetzt Vertreter der Branche zu einem Gespräch eingeladen hat.

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