Künftig muss die überwiegende Mehrheit der Therapie-Schüler auch in Bayern kein Schulgeld mehr zahlen. „99 Prozent der Berufs­fachschulen haben sich entschieden, den Gesundheitsbonus des Freistaats anzunehmen und kein Schulgeld mehr zu erheben“, teilte das Kultus­minis­terium jetzt in München mit. Der Bayerische Landtag hatte Mitte Mai den Doppelhaushalt 2019/2020 beschlossen und damit endlich den Weg für die Schulgeldfreiheit geebnet.

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In Rheinland-Pfalz soll es künftig mehr Ausbildungsplätze für Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden geben. Nach dem neuen Ausbildungsstättenplan 2019-2022 steigt die Zahl der Ausbildungsplätze in zwölf Gesundheitsfachberufen, die an Krankenhäusern ausgebildet werden, von 4.337 auf 4.488. In der Physiotherapie können ab dem Schuljahr 2019/20 künftig 1.556 Auszubildende eine schulgeldfreie Ausbildung an den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern beginnen. Außerdem wurden 300 neue schulgeld­freie Ausbildungsplätze in der Ergotherapie im Plan verankert und die Ausbildungs­ka­pazitäten in der Logopädie ausgebaut.

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Das Bundesministerium für Gesundheit wird die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen neu ordnen und stärken. Gemeinsam mit den Ländern sollen bis Ende 2019 Eckpunkte für ein Gesamtkonzept erarbeitet werden. Dazu gehören auch das Thema Schulgeldfreiheit und damit einhergehende Finanzierungsfragen. Das kündigte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion „Die Linke“ an.

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Angehende Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen, die ihre Ausbildung 2019 in Niedersachsen beginnen oder begonnen haben, können sich freuen: Ab dem 1. August 2019 wird ihre Ausbildung kostenlos. Das hat das niedersächsische Landeskabinett gestern (3.6.2019) beschlossen. Die Schulgeldfreiheit gilt dann sowohl für diejenigen, die zum 1.8. mit der Ausbildung starten als auch für diejenigen, die in 2019 bereits vor dem 1. August damit begonnen haben.

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Auch in diesem Jahr treten die Therapeuten am Limit (TAL) wieder in die Pedale. Da die Situation in der Heilmittelbranche durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) nicht ausreichend gesichert ist, ruft das TAL-Team vom 29. Mai bis 6. Juni erneut zu einer Sternfahrt nach Berlin auf. Es geht u.a. um die Forderungen nach einer bundesweiten Abschaffung des Schulgeldes, um eine Ausbildungsreform, eine Stärkung der akademischen Ausbildung, eine am Bedarf ausgerichtete faire Honorierung sowie eine sofortige, deutliche Anhebung der Hausbesuchspauschalen.

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Während in Hamburg das Schulgeld für angehende Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten zum 1. April 2019 abgeschafft wurde, werden Podologen in der Hansestadt auf absehbare Zeit auch weiterhin selbst für ihre Ausbildung aufkommen müssen. Das berichtet der Bundesverband für Podologie e.V. in einer Pressemitteilung.

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Verbände, wie jüngst der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl), rufen Therapiepraxen auf, ihre offenen Stellen auf jeden Fall der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu melden. Auch wenn die meisten Praxisinhaber ihre Mitarbeiter über Facebook, spezielle Branchenportale oder über andere Kanäle finden, sei es wichtig, die vakanten Stellen auch offiziellen Stellen mitzuteilen. Nur so könne der wirkliche Stand des Fachkräftemangels dokumentiert werden, heißt es in der dbl-Meldung.

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Illustration: Umrisse von Menschen mit Prostestschildern

Auch Rheinland-Pfalz soll dem Beispiel anderer Bundesländer folgen und das Schulgeld für die therapeutischen Gesundheitsberufe abschaffen. Dafür demonstrieren die Schülerinnen und Schüler des Berufsförderungswerks (BFW) Mainz am Montag, den 18.02.2019. Am BFW Mainz werden Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam in Berufen des Gesundheitswesens ausgebildet, unter anderem zu Physiotherapeuten und Podologen.

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