Direktzugang

Hinter dem Begriff Direktzugang verstecken sich zwei verschiedene Konzepte:

  1. Patienten sollen ganz allgemein die Möglichkeit bekommen, bei Beschwerden direkt zu einem Heilmittelerbringer zu gehen – ohne Umweg über einen Arzt. Diese Art des Direktzugangs kennen viele Therapeuten vom „sektoralen Heilpraktiker“. Doch damit ist keinesfalls sichergestellt, dass die Krankenkasse die Leistung vergütet.
  2. Deswegen geht es außerdem darum, dass GKV-Versicherte ohne ärztliche Verordnung zu einem Heilmittelerbringer zur Therapie gehen können und die GKV dafür das vereinbarte Honorar zahlt. In diesem Zusammenhang ergeben sich eine Fülle von Fragen und möglichen Problemen, zum Beispiel nach Wirtschaftlichkeit und Regressen.
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