Netiquette für www.up-aktuell.de und Facebook

Liebe Nutzerinnen und Nutzer, liebe Leserinnen und Leser,

immer mehr von Ihnen diskutieren auf unserer Facebook-Seite und auf www.up-aktuell.de miteinander und mit uns. Wir freuen uns immer wieder über Ihre Kommentare, denn sie bereichern die Debatten und werfen nicht selten Fragen auf, die für andere Leserinnen und auch für uns spannend sind. Außerdem geht es in den Kommentarspalten von up |unternehmen praxis so gesittet und konstruktiv zu wie wohl kaum irgendwo sonst im Internet.

Damit das so bleibt, möchten wir an dieser Stelle trotzdem auf einige Regeln hinweisen und gleichzeitig erklären, wie wir die Moderation der Kommentare angehen.

Auf der Website schalten wir jeden Kommentar händisch frei, bevor er veröffentlich wird. Deswegen kann es mitunter etwas dauern, bis wir Ihre Beiträge veröffentlichen – zu typischen Bürozeiten geht das in der Regel schneller als nachts und am Wochenende. In bestimmten Fällen kommen wir auch zunächst per E-Mail auf Sie zu. Das hat verschiedene Gründe:

  • Manche Kommentare enthalten Fragen, die eher ein Fall für unsere Hotline sind. Sind die Fragen unseres Erachtens auch für andere Leser interessant, veröffentlichen wir die Beiträge trotzdem und antworten öffentlich darauf.
  • Einige Nutzer sind Patienten, die ihre Krankheitsgeschichte teilen möchten. In diesen Fällen setzen wir uns erst direkt mit ihnen in Kontakt und legen ihnen nahe, die Veröffentlichung von zu intimen Details zu vermeiden.
  • Wir sind in einem gewissen Maße mitverantwortlich für Dinge, die Nutzerinnen auf unserer Website veröffentlichen. Deswegen prüfen wir zunächst, ob die Kommentare gegen geltendes Recht oder gegen unsere Regeln (siehe unten) verstoßen, ob sie also zum Beispiel andere Menschen verunglimpfen oder rassistische Bemerkungen enthalten.

Auf Facebook können Sie Ihre Kommentare direkt unter unseren Beiträgen veröffentlichen. Wir können lediglich Beiträge, die gegen unsere Regeln verstoßen, ausblenden – was wir bislang glücklicherweise noch nie tun mussten.

Wir behalten uns vor, sowohl auf Facebook als auch auf www.up-aktuell.de Kommentare im Zweifelsfall zu entfernen, wenn sie gegen geltendes Recht oder gegen unsere Regeln verstoßen. Die Regeln sind nicht streng – sie sind im Grunde die Mindestvoraussetzungen für ein zivilisiertes Miteinander.

Folgende Regeln gelten für alle Diskussionsteilnehmer:

  1. Beleidigungen, Schmähungen und Verleumdungen sind tabu.
  2. Inhalte dürfen nicht volksverhetzend, rassistisch, gewalt- und kriegsverherrlichend, pornografisch oder extremistisch sein oder in anderer Weise gegen Strafgesetze und Jugendschutzbestimmungen verstoßen.
  3. Kommentare dürfen andere Menschen nicht diskriminieren. Nach dem Antidiskriminierungsgesetz bedeutet das: Sie dürfen andere nicht aufgrund ihrer Rasse oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität herabwürdigen.
  4. Beachten Sie die Persönlichkeitsrechte Dritter. Es ist demnach beispielsweise untersagt, ohne Erlaubnis Bilder von und Informationen über andere Personen zu veröffentlichen.
  5. Beachten Sie die Urheberrechte Dritter. Sie dürfen beispielsweise nicht einfach Inhalte anderer Nutzer aus anderen Foren oder aus Artikeln kopieren. Übernehmen Sie keine kompletten Beiträge für Ihren Kommentar. Verwenden Sie Zitate, kennzeichnen Sie sie als solche und geben Sie die Quelle dafür an. Auch mit Quellenangabe ist das aber nicht in jedem Fall erlaubt – prüfen Sie bei fremden Inhalten also immer die Bedingungen für deren Verbreitung.
  6. Bitte bleiben Sie beim Thema. Klar können Debatten auch mal ausschweifend sein – wir behalten uns aber vor, Kommentare zu entfernen, die mit der restlichen Diskussion überhaupt nichts zu tun haben.
  7. Die Kommentarspalten sind keine Werbeflächen – bitte nutzen Sie sie nicht, um ausschließlich Werbung zu machen oder auf Ihre kommerziellen Angebote hinzuweisen.

Es fällt allen leichter, den Diskussionen zu folgen, wenn Sie sich beim Verfassen Ihrer Kommentare an einige Grundsätze halten. Klicken Sie nicht sofort nach dem letzten Wort auf „Posten“ oder „Absenden“. Lesen Sie sich Ihren Kommentar noch einmal durch und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Drücke ich mich verständlich aus? Das beinhaltet auch, auf die aktuelle Rechtschreibung sowie auf Grammatik, Satzbau und Zeichensetzung zu achten.
  • Bleibe ich beim Thema? Beziehe ich mich auf den ursprünglichen Beitrag und auf die anderen Diskussionsteilnehmer?
  • Bin ich freundlich und sachlich geblieben? Lassen Sie sich nicht provozieren und versuchen Sie stets, sich mit der Meinung Ihres Gegenübers auseinanderzusetzen.
  • Nutze ich Sarkasmus oder Ironie? Das können andere Nutzer schnell missverstehen. Gehen Sie also vorsichtig damit um.

Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername, ggf. Profilbild und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen in unserem Onlineangebot oder in unseren Printmedien zitiert werden kann.

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Wir freuen uns zu Ihrer Rückmeldung zu diesem Artikel! Lesen Sie hier mehr zu unseren Kommentarregeln und wie wir Kommentare redaktionell bearbeiten.

  • Ich hatte letztes Jahr 25 jähriges Praxisjubiläum als Physiotherapeut und 10 jähriges Jubiläum postgraduiert als Osteopath. Ende letzten Jahres bekam ich auch Post, daß ich jetzt Heilpraktiker sein muß, bis Ende 2019.
    Mein Praxis Sitz ist in Schleswig Holstein. Es ist in Schleswig Holstein jetzt nicht mehr möglich seine HP Prüfung am zuständigen Gesindheitsamt der Region zu absolvieren, das Verfahren wurde zentralisiert, die Prüfung ist nur noch in Husum möglich.
    2 Prüfungstermine im Jahr. Es ist doch gar nicht mehr möglich vor Ende 2019 einen Prüfungstermin zu bekommen, geschweige denn zu bestehen. Natürlich müśte der Beruf des Osteopathen als eigenständiger Beruf anerkannt werden. Den Beruf gibt es seit 1874, fast auf der ganzen Welt, nur in Deutschland nicht. Man kann Osteopathie nicht als untergruppierte Behandlungsmethode irgendwo eingliedern, wer das denkt, der hat nicht im Ansatz eine Vorstellung davon, was Osteopathie ist.
    Osteopathie ist ja nunmal keine Technik, oder Weiterbildungsform wie Manuelle Therapie, oder Lymphdrainage.
    In all den Diskussionen über die Zukunft der Osteopathie, muß ich immer belächeln, daß darüber diskutiert wird, ob osteopathische ”Techniken”, ähnlich wie manuelle Techniken in bestehende Berufe integriert werden sollen. Leute, es gibt überhaupt keine osteopathischen Techniken. Wer über Integration osteopathischer Techniken, oder osteopathischen Methoden spricht, der hat nicht mal im Ansatz eine Vorahnung, was Osteopathie ist.
    Welche Techniken man in der Osteopathie anwendet um ein Problem zu lösen, ist völlig irrelevant. Im Examen beim BAO interessiert das keinen Dozenten, womit Du ein Problem löst, sondern, ob Du den Ursprung des Problems gefunden hast. Da wo es weh tut kommt es meistens nicht her, es sei denn, man hat sich verletzt. Diese simple Einsicht gibt es in standardisierten medizinischen Berufen einfach nicht. Das Osteopathie Studium sind 10 Semester. Das Physiotherapie Studium sind 6 Semester. Zum berufsbegleitenden Osteopathie Studium werden nur Ärzte und Physiotherapeuten zugelassen. Warum wohl?
    Zwischen Orthopädie, Physiotherapie und Osteopathie liegen Welten. Wer das nicht begriffen hat, der sollte sich aus der Diskussion raus halten. Wer Osteopathie verstanden hat, der kann nicht mehr Orthopäde, oder Physiotherapeut sein. Streng genommen auch kein Allgemeinmediziner, Pädiater, Gynäkologe, etc.
    All diese Diskussionen sind letztlich null und nichtig, aufgrund mangelnder Kenntnis.
    Alles ein albernes Politikum.

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