Thema: Abrechnung PKV

 

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Über Geld spricht man nicht – für manche Therapeuten schließt das auch Preise mit ein. Sie möchten Menschen helfen, ihr Können einsetzen, aber Verkaufen ist nicht ihre Sache. Kommen nun aber Patienten in die Praxis, die sich für eine bestimmte Privat- oder Selbstzahlerleistung interessieren, müssen Sie Ihnen früher oder später den Preis dafür mitteilen. Oder Sie schreiben die Preise gleich auf die Website, wo sie Jeder selbst nachlesen kann. Im Folgenden erfahren Sie, was dafürspricht. In der kommenden up-Ausgabe lesen Sie die Gegenargumente.

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Mit der Veröffentlichung der Änderung der Bundesbeihilfeverordnung am 30. Juli 2018 im Bundesgesetzblatt gelten für die meisten Beamten in Deutschland jetzt leicht verbesserte Erstattungsmöglichkeiten für Heilmittel-Honorare. Dennoch bleibt die Anpassung der Beihilfe immer noch weit hinter der realen Preisentwicklung für Therapie zurück und dürfte nichts an der Preispolitik der einzelnen Praxen ändern.

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Die Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) hat eine neugefasste Liste der „Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen für Heilmittel“ bekommen. Damit werden die Beihilfesätze zwar erhöht, eignen sich aber immer noch nicht als Preisliste. Hier finden Sie die vier Gründe, warum die Beihilfe nicht als Preisliste taugt.

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Die höheren beihilfefähigen Höchstsätze sind lediglich ein seit Jahren überfälliges Nachjustieren der Erstattung von Heilmittelkosten durch den Staat. Denn seit 17 Jahren hat es keine Anpassung der Beihilfe gegeben. Höhere Beihilfe bedeutet für jeden Beihilfe-Patienten, dass möglicherweise der Eigenanteil an den Behandlungskosten geringer wird. darüber können Patienten sich freuen!

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Die Erstattung von Kosten für Heilmittel-Therapie durch die Bundesbeihilfe ist zwingend von einer ärztlichen Verordnung abhängig. Das gilt vielfach auf für Landesbeihilfestellen. Rechtlich gesehen sei dagegen nichts einzuwenden, bestätigt jetzt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Wer als (sektoraler) Heilpraktiker Heilmittel erstattungsfähig abrechnen will, muss die Leistung zwingend selbst erbringen.

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Rückwirkend zum 1. August 2018 erhöht der Bund die beihilfefähigen Höchstsätze für Heilmittel. Neben der Anpassung der Höchstbeträge enthält die Anlage 9 der Bundesbeihilfeverordnung noch weitere Änderungen: So wurden erstmals im Leistungsverzeichnis eine Befundposition, eine Position für Palliativversorgung und für Ernährungstherapie aufgenommen sowie der Begriff Mindestbehandlungsdauer durch Richtwert ersetzt (up berichtete).

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Rund um die Behandlung von Polizeibeamten und Feuerwehrleuten strickt sich ein großes Durcheinander von Regelungen. In einigen Bundesländern erhalten sie freie Heilfürsorge, in anderen Beihilfe und in manchen Ländern hängt es von ihrer genauen Tätigkeit ab. Beamte der Bundespolizei erhalten wiederum in der Regel freie Heilfürsorge. Dieser Abrechnungstipp soll helfen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

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Die neue Beihilfeverordnung des Bundes will für viele Leistungspositionen Richtwerte festlegen, die die Dauer einer Behandlung bestimmen sollen. Jetzt haben sich die Verbände zu Wort gemeldet und verkündet, man hätte dafür gesorgt, dass einzelne Positionen von 30 Minuten auf 20 Minuten abgesenkt würden. Doch es gibt gute Gründe, warum Verbände sich sehr zurückhalten sollten, hier als „Verhandlungspartner“ aufzutreten. Denn damit gerät die freie Privatpreisgestaltung aller Therapeuten in Gefahr.

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Die beihilfefähigen Höchstsätze für Heilmittel sollen in zwei Stufen erhöht werden. Das sieht ein Entwurf des Bundesinnenministeriums vor (up berichtete). Wie der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) auf Anfrage bestätigte, sollen noch im 2. Halbjahr 2018 die Höchstsätze um rund 20 Prozent steigen. Ab 1. Januar 2019 ist eine weitere Erhöhung um zehn Prozent vorgesehen.

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Die beihilfefähigen Höchstsätze für Heilmittel sollen erhöht werden. Das sieht ein Entwurf des Bundesinnenministeriums vor. Demnach sollen im ersten Halbjahr 2018 die Höchstsätze um rund 20 Prozent steigen, 2019 sollen sie dann noch einmal um rund 10 Prozent erhöht werden. Gleichzeitig werden Mindestbehandlungszeiten durch sogenannte Richtwerte ersetzt und neue Leistungen aufgenommen.

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Die neuen Honorarvereinbarungen zwischen GKV und Verbänden sind auch für die Abrechnung mit Privatpatienten interessant: Wenn das GKV-Honorar plötzlich über den beihilfefähigen Höchstbeträgen liegt, dann wird endgültig klar, dass die Beihilfesätze von gestern sind! Höchste Zeit, Privatpreise anzuheben.

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Foto von Pinocchio-Holzfigur

Die Krankenversicherung Münchener Verein (mv) hat ihrem Versicherten Hans P. aus München in einem Brief dargelegt, warum sie das mit einem Physiotherapeuten vereinbarte Honorar nicht vollständig erstatten will. Neun Punkte finden sich in diesem Brief, die entweder dreiste Lügen oder wenig elegante Verdrehungen der Wahrheit sind. Zeit für eine Richtigstellung für Ihre Versicherten – mit diesen neun Fakten:

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Symbolbild Routine Bürokratie

Privatpatienten sorgen immer wieder für Verwirrung in Heilmittelpraxen. Die Regeln für ihre Behandlung sind für viele noch schwerer zu greifen als jene für gesetzlich Versicherte. Hinzu kommen viele gesetzliche Grauzonen und verschiedene Patientengruppen. Daher gehen wir einer entscheidenden Frage auf den Grund: Wer oder was ist überhaupt ein Privatpatient?

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Private Krankenversicherungen scheuen nur selten Lügen, wenn es darum geht, sich bei Erstattung der Heilmittel-Kosten vor einer Zahlung in voller Höhe zu drücken. Dabei tischen sie den Versicherten gern das Märchen von den „ortsüblichen Preisen“ auf. Höchste Zeit, die Patienten darüber aufzuklären, dass sie von ihrer PKV belogen werden.

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Wenn Therapeuten Privatpatienten behandeln, gehen sie dabei keine rechtliche Beziehung mit einer Privater Krankenversicherung (PKV) ein. Was die PKV genau erstattet, ist also unerheblich – der Behandlungsvertrag zwischen Patient und Therapiepraxis bleibt unabhängig davon gültig. Wenn Patienten Preise reklamieren, können Praxen die Rechnungen noch einmal auf Richtigkeit prüfen und eine schriftliche Stellungnahme erstellen.

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Die Physio-Praxis Aumühle hat ihre Privatpreise neu aufgestellt und an der Gebührenübersicht GebüTh ausgerichtet. Der Übergang lief einfacher, als erwartet – und kostete die Praxis nur genau einen Patienten. Wir zeigen an ihrem Beispiel, wie Praxen ihre Privatpreise neu ausrichten können.

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„Was? Ich soll jetzt plötzlich die Faszien-Behandlung komplett selbst bezahlen? Und meine Versicherung?“ Kennen Sie diese ewigen Gespräche mit den Privatpatienten? Das ist für Therapeuten meist lästig und anstrengend. Dann lautet bei vielen das Motto: Ich gehe lieber mit dem Preis runter, als mir die Diskussionen der Patienten anzuhören. Dabei lässt sich mit dem richtigen Zahlungszeitpunkt das Geschimpfe über Eigenanteile deutlich reduzieren.

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Niemand hat Lust, sich mit Privatpatienten über vermeintlich hohe Privatpreise zu streiten. Wie viel besser wäre es, zusammen gegen zweifelhafte Erstattungspraxen der Versicherungen vorzugehen? Therapeuten können Patienten in Zukunft dabei helfen, das Vorgehen ihrer Privaten Krankenversicherung rechtlich zu prüfen. Damit delegieren Sie das Problem aus ihrer Praxis heraus.

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