Thema Politik

Verbands- und Gesundheitspolitik auf den Punkt gebracht –  wir ordnen ein und präsentieren unseren Lesern klare Positionen zu Entwicklungen in der Heilmittelbranche.

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Das Eckpunktepapier von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat hohe Wellen geschlagen. Haben Sie etwas dazu zu sagen und möchten direkt mit einem Mitglied der Regierungsfraktion sprechen? Am Montag, dem 24. September 2018 haben Sie dazu zwischen 18.30 und 19.30 Uhr Gelegenheit. Physiotherapeut und Mitglied des Bundestags Dr. Roy Kühne nimmt dann persönlich Ihre Anrufe entgegen. Teilen Sie ihm direkt am Telefon mit, was Ihnen zu den Plänen des Bundesgesundheitsministers unter den Nägeln brennt: 030 22779187.

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Kaum hat sich die Tür hinter den Verbandsvertretern geschlossen, präsentiert der Bundesgesundheitsminister auch schon ein Eckpunktepapier, das die Versorgung der Patienten mit Heilmitteln stärken und die Arbeitsbedingungen der Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten und Podologen verbessern soll. Was auf den ersten Blick vielleicht vielversprechend klingt, hat doch den ein oder anderen Haken. Darum hier die kommentierte Fassung:

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Um Fachkräftemangel und Nachwuchsprobleme in den Griff zu bekommen, will der Freistaat als erstes Bundesland das Schulgeld für angehende Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen abschaffen. Das hat das Kabinett in München am 18. September 2018 beschlossen – mit dabei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

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Rückwirkend ab dem 1. September 2018 will das Land Nordrhein-Westfalen 70 Prozent des Schulgelds der nichtakademischen Gesundheitsberufe übernehmen, das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kürzlich der Rheinischen Post (RP). Von der Entlastung sollen etwa 7.000 Auszubildende in NRW profitieren. Dazu gehören Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister sowie Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA).

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Illustration eines Meetings mit bunten Sprechblasen

Nachdem die Therapeuten seit Monaten ihren Unmut in Brandbriefen, bei Demonstrationen, durch Petitionen und mit Kreidebotschaften auf der Straße deutlich gemacht haben, konnten Vertreter der Berufsverbände und einige unabhängige Therapeuten nun auch endlich persönlich mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprechen. Hier ein erster Überblick über die Reaktionen der Teilnehmer und einige der Inhalte des Treffens.

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Die wirtschaftliche Lage der Physiotherapeuten ist nach wie vor schwierig. Es fehlen nicht nur Fachkräfte, wie kürzlich die Bundesagentur für Arbeit (BA) festgestellt hatte (up berichtete), sondern auch die Verdienstmöglichkeiten sind schlecht und machen den Beruf für den Nachwuchs wenig attraktiv. Im vergangenen Jahr erreichten Physiotherapeuten ein Durchschnittseinkommen von 2.272 Euro brutto. Das belegt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei.

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Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl), der Deutsche Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (dba) und der Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) starten eine gemeinsame Umfrage zur sogenannten Transparenzregelung. Diese ist Teil der Vereinbarungen des Heil- und Hilfsmittel-Versorgungsstärkungsgesetzes (HHVG). Der Gesetzgeber verlangt damit einen Nachweis, dass die Vergütungssteigerungen, die nun von der Entwicklung der Grundlohnsummer abgekoppelt sind, auch an die angestellten Therapeuten in freien Praxen weitergegeben werden.

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up 09-2010

Auf www.logopaedie-hilft.org informiert der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) über die Lage der Logopäden in Deutschland. Die neue Website widmet sich aktuellen Fragen der Berufsgruppe. Es werden unter anderem die Themen Vergütung, Ausbildung und die durch den demographischen Wandel entstandenen höheren Anforderungen an die Therapeuten angesprochen sowie Forderungen an politische Entscheidungsträger formuliert.

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Graifk von Graphen/Kurven, die nach oben zeigen

Im vergangenen Jahr wurden bundesweit rund 22.000 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt. Das waren knapp 14 Prozent mehr als im Jahr 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) kürzlich mit. Die mit großem Abstand meisten Anerkennungsverfahren betrafen wie in den Vorjahren medizinische Gesundheitsberufe: Aus dieser Berufsgruppe stammten allein 23.500 der 31.100 im Jahr 2017 bearbeiteten Verfahren. 10.700 der Anerkennungsverfahren bezogen sich auf Gesundheits- und Krankenpfleger, 8.000 auf Ärzte und 1.100 auf Physiotherapeuten, heißt es in der Pressemitteilung.

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Die Ausgaben für Heilmittel sind im ersten Halbjahr 2018 deutlich um 7,4 Prozent gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums zur Entwicklung der GKV-Finanzen hervor. Grund hierfür seien vor allem die schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen durch das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) gewesen, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

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Die Honorare der Heilmittelerbringer werden bis 2020 um rund 30 Prozent steigen. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch tatsächlich kommen die Erhöhungen zu spät, sind zu niedrig und werden noch viel später in den Praxen zu merken sein. Der Zorn vieler Therapeuten/Praxisinhaber entlädt sich seit Monaten in Aktionen, Demonstrationen und den Sozialen Medien – offenbar inzwischen so wahrnehmbar, dass Gesundheitsminister Jens Spahn jetzt Vertreter der Branche zu einem Gespräch eingeladen hat.

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Der Fachkräftemangel in den Gesundheits- und Pflegeberufen hat sich weiter verschärft. In nahezu allen Bundesländern können offene Stellen nur mit Mühe wieder besetzt werden. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrer aktuellen „Fachkräfteengpassanalyse“ hin. Besonders deutlich fällt der Fachkräftemangel bei Physiotherapeuten, Logopäden und Podologen aus.

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Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

Statt Einzelbehandlungen von 45 Minuten seien im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie Einzelbehandlungen von 30 Minuten zu verordnen. So heißt es in der Heilmittel-Vereinbarung für das Jahr 2018 nach § 84 Abs. 7 i.V.m. Abs. 1 SGB V, die die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen mit den thüringischen Ersatzkassen sowie den Landesverbänden der Krankenkassen (AOK PLUS, BKK Landesverband Mitte, IKK classic, Landwirtschaftliche Krankenkasse, Knappschaft) geschlossen hat.

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In Niedersachsen rückt für angehende Physiotherapeuten sowie Masseure und medizinische Bademeister die Schulgeldfreiheit in weite Ferne. Aufgrund der angespannten Haushaltslage sei damit zu rechnen, dass das Thema frühestens 2020 angegangen werde, sagte die Niedersächsische Ministerin für Gesundheit und Soziales, Dr. Carola Reimann, kürzlich bei einem Treffen mit dem Landesgruppenvorsitzenden des VPT, Dieter Förster, und dem Vorsitzenden des VBD-Landesverbands Niedersachsen und Bremen, Edgar Lerch.

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Unzählige Aktionen zeigen, Therapeuten wollen, dass sich endlich etwas für Sie ändert. Dafür gehen Sie auf die Straße, schreiben Briefe an Politiker, sind online aktiv, und, und, und. Sie brennen für Ihren Beruf, sind aber nicht länger bereit, unter diesen Bedingungen zu arbeiten. Nicht nur die eigene wirtschaftliche Zukunft steht auf dem Spiel. Therapeuten sorgen sich auch um die Gesundheit der Patienten. Es ist höchste Zeit, etwas zu verändern. Der erste Schritt: die 2. Open-Space-Zukunftskonferenz am 8. September in Essen.

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Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) lädt am 27. September 2018 zum 1. Therapiegipfel der Heilmittelbranche in Berlin ein. Drei Stunden geballte Berufspolitik für Heilmittelerbringer versprechen die Veranstalter auf ihrer Website. Den Anfang macht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit einem Eingangsstatement zum Heilmittelbereich. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wird der SHV-Vorstand anschließend mit Gesundheitspolitikern und -experten unter anderem über die Themen Vergütung, Direktzugang, Akademisierung und kostenfreie Ausbildung diskutieren.

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Daniela Hoffmann-Kruse ist seit fast drei Jahrzehnten Physiotherapeutin aus Leidenschaft. Durch ihre berufspraktische Ausbildung sowie zwei Masterstudienabschlüsse hat sie den Beruf aus vielfältigen Perspektiven kennengelernt – in der täglichen Arbeit mit Patienten, als Ausbildungsleitung in einer Physiotherapieschule sowie als Betreuerin von Studierenden und ihren Projekten an verschiedenen Hochschulen. Als Bundeskoordinatorin und Vorsitzende des Vereins „Therapeutenkammer in NRW“ engagiert sie sich aktiv für eine attraktivere Zukunft der Therapieberufe – so auch bei der 2. Open-Space-Konferenz in Essen.

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Albrecht Schürhoff ist systemischer Berater. Seit 20 Jahren arbeitet er im Bereich Organisations- und Personalentwicklung und begleitet Unternehmen in Change-Prozessen. Vor diesen Hintergrund leitet er auch Großgruppen-Veranstaltungen, bei denen es um Veränderungs- und Entwicklungsprozesse geht – wie die Open-Space-Konferenz am 8. September. Deren Moderation übernimmt er als Seniorberater der initio Organisationsberatung, die auch bereits bei der 1. Open-Space-Konferenz in Schleswig-Holstein involviert war.

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Therapie-Praxen müssen 30 Stunden pro Woche für GKV-Patienten geöffnet sein, um eine Zulassung zu erhalten. Bei Ärzten sind es nur 20 Stunden. Woran liegt das? Vielleicht sind die einen erfolgreicher darin, ihre Interessen durchzusetzen als die anderen? Dann ist es höchste Zeit, etwas daran zu ändern. Der erste Schritt: die 2. Open-Space-Zukunftskonferenz am 8. September in Essen.

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