Thema Politik

Verbands- und Gesundheitspolitik auf den Punkt gebracht –  wir ordnen ein und präsentieren unseren Lesern klare Positionen zu Entwicklungen in der Heilmittelbranche.

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Ab 1. Januar 2019 sollen Auszubildende in den Gesundheitsberufen an kommunalen Krankenhäusern und Unikliniken erstmals eine Ausbildungsvergütung erhalten. Die Gewerkschaft ver.di und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben kürzlich vereinbart, dass u.a. Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden in den Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) einbezogen werden.

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Rund 600 Demonstranten versammelten sich am 1. November zu einer Kundgebung vor dem Kieler Landtag. Der Anlass: Drinnen fand vor dem Sozialausschuss eine Anhörung zum Antrag der SPD-Fraktion „Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen schulgeldfrei gestalten“ statt. Dieser Forderung verliehen draußen Therapeuten, Schüler, Schulleiter und Lehrer Nachdruck. Auch Politiker sowie Medienvertreter waren dabei.

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Ab sofort und rückwirkend zum 1. September erstattet das Land Nordrhein-Westfalen 70 Prozent des Schulgelds unter anderem für angehende Ergotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister, Logopäden, Podologen und Physiotherapeuten. Das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat inzwischen die entsprechende Förderrichtlinie erlassen. Die betreffenden Schüler und Auszubildenden können nun  Anträge auf finanzielle Unterstützung stellen.

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Fotografieren und Filmen mit anschließender Bearbeitung

Das Ausgabevolumen, das im Jahr 2019 für Heilmittel bereitsteht, soll sich nach den Rahmenvorgaben von KBV und GKV-Spitzenverband um circa 0,8 Prozent erhöhen. Allerdings ist geplant, in den Ländern das Budget 2018 rückwirkend um etwa ein Prozent zu kürzen, weil die geplanten Modellversuche zur Blankoverordnung ausgeblieben sind.

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„Drei Stunden geballte Berufspolitik für Heilmittelerbringer“ hatte der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) allen Teilnehmern des 1. Therapiegipfels in Berlin versprochen. Diese Versprechen hat der SHV eingelöst. Spahn verteidigte sein Eckpunktepapier, Therapeuten formulierten ihre bekannten Probleme und der SHV versuchte sich als Heilmittel-Lobby für alle zu positionieren.

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„Drei Stunden geballte Berufspolitik für Heilmittelerbringer“ hatte der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) den Teilnehmern des 1. Therapiegipfels in Berlin versprochen. Dieses Versprechen hat der SHV eingelöst: Spahn verteidigte sein Eckpunktepapier, Therapeuten formulierten ihre bekannten Probleme und der SHV versuchte sich als Heilmittel-Lobby für alle zu positionieren.

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Wer vertritt eigentlich die Interessen der Heilmittelerbringer? Diese Frage treibt unter anderem BundesgesundheitsministerJens Spahn um, der sich sichtlich irritiert über die Vielzahl von Verbänden,Interessensgruppen und unterschiedlichen Ansichtengeäußert hat. Sein Versuch, im Eckpunktepapier dieses Problem zu lösen, stößt in der Branche jedoch auf kräftigen Gegenwind und befeuert die Debatte um eine angemessene Selbstverwaltung der Heilmittelbranche.

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Mit seinem Eckpunktepapier zur Sicherung und Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung ignoriert der Gesundheitsminister wesentliche Forderungen der Heilmittelbranche und seiner eigenen Partei. Stattdessen werden Heilmittelerbringer mit Projektgruppen und Uraltkonzepten abgespeist. Für niedergelassen Praxen wird sich in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht viel ändern. Das lässt sich so aus dem Eckpunktepapier herauslesen:

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„Selbstbestimmt statt fremdbestimmt“ – das war das Motto der 2. Open-Space-Konferenz am 8. September in Essen. Um die anwesenden Therapeuten darauf einzustimmen, gab Dipl.-Ing. Markus Lehrmann, Stadtplaner und Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer NRW, in einem Impulsreferat Einblicke in die Grundsätze und Arbeitsweise einer Berufskammer. Im Interview erklärt er, warum diese Form der Selbstverwaltung auch für Heilmittelerbringer attraktiv ist.

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Zwei Posterwände bringen auf den Punkt, wie sich die Teilnehmer auf der Open-Space-Konferenz ihre Zukunft vorstellen: „Therapeut als Traumberuf“ zeigt, was sie sich wünschen. „Washindert mich daran, in Ruhe zu arbeiten?“ listet die aktuellen Störfaktoren im Alltag der Heilmittelerbringer, die es zu beseitigen gilt. Die einzelnen Themen griffen verschiedene Gruppen in der Workshop-Phase auf, diskutieren darüber, formulierten Lösungsvorschläge, Ziele und offene Fragen. Das Thema Selbstverwaltung schwebte dabei über allem, denn aktuell scheinen die nötigen Strukturen zu fehlen, um die angestrebten Veränderungen auch wirksam umzusetzen.

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Langsam verändert sich etwas für die Therapeuten. Die Unruhe in der Branche ist in Berlin angekommen. Plötzlich zeigt sich der Gesundheitsminister gesprächsbereit. In einem Eckpunktepapier präsentiert er Pläne für die Zukunft der Therapeuten. Doch was bedeutet das wirklich? Welche Änderungen stehen konkret bevor? Was hält die Therapeuten davon ab, über die eigenen Belange auf Augenhöhe mitzubestimmen? Oder werden wieder nur Symptome gelindert und Therapeuten bleiben dauerhaft fremdbestimmt? Diesen Fragen widmet sich dieser Themenschwerpunkt.

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Sie finden, es läuft etwas gewaltig schief, doch die meisten Menschen haben davon keine Ahnung. Was tut man dann? Man postet in den Sozialen Medien, versammelt sich zu Demonstrationen und Protesten auf der Straße und wendet sich an die Politik. Rieke Guhl, Ergotherapeutin in Hamburg, hat noch einen anderen Weg gefunden. Seit ein paar Monaten schreibt sie ihre Botschaft dorthin, wo alle es lesen können: auf die Straße. #Kreideaktion #therapeutenamlimit

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Holzpuppen bei Massage auf Liege

Am 1. September 2018 ist der erste Jahrgang der neuen Physiotherapieschule der Ludwig Fresenius Schulen in Leipzig gestartet. Mit 25 Schülern ist er komplett ausgebucht, 13 Interessenten stehen noch auf der Warteliste, heißt es auf up-Anfrage. Das Besondere an dieser dreijährigen Ausbildung: Auf dem Weg zum Examen kann auch die Zusatzqualifikation „Ernährungsberater Fitness und Gesundheit“ erworben werden. Ausbildungsbeginn ist jährlich im September.

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Das Eckpunktepapier von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat hohe Wellen geschlagen. Haben Sie etwas dazu zu sagen und möchten direkt mit einem Mitglied der Regierungsfraktion sprechen? Am Montag, dem 24. September 2018 haben Sie dazu zwischen 18.30 und 19.30 Uhr Gelegenheit. Physiotherapeut und Mitglied des Bundestags Dr. Roy Kühne nimmt dann persönlich Ihre Anrufe entgegen. Teilen Sie ihm direkt am Telefon mit, was Ihnen zu den Plänen des Bundesgesundheitsministers unter den Nägeln brennt: 030 22779187.

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