Thema Politik

Verbands- und Gesundheitspolitik auf den Punkt gebracht –  wir ordnen ein und präsentieren unseren Lesern klare Positionen zu Entwicklungen in der Heilmittelbranche.

Der Gesetzgeber hat den Krankenkassen den Auftrag gegeben, flächendeckend Vereinbarungen mit Heilmittelerbringern über Modellvorhaben zu Blankoverordnungen abzuschließen. Für den Fall, dass in Ihrer Region lange Zeit keine Modellversuche entstehen, haben wir hier zusammengestellt, wie Sie sich einen Modellversuch einfach selbst bauen. Physiotherapiestudenten der FH Kiel haben das Verfahren ausprobiert und erfolgreich umgesetzt.

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Smiley-Pinups an einer Tafel

Seit der Bundestag im Frühjahr das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) verabschiedet hat, können die Heilmittelerbringer bundesweit Modellversuche zur Blankoverordnung durchführen. Ärztevertreter haben sich dagegen ausgesprochen, die Krankenkassen sind sich noch nicht so richtig einig, wie man es umsetzen kann und viele Funktionäre der Heilmittelbranche reagieren abwartend oder ablehnend. Warum eigentlich diese Zurückhaltung? Es gibt mindestens diese 14 guten Gründe, die neuen rechtlichen Möglichkeiten sofort zu nutzen.

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Holzfiguren an Whiteboard/Tafel

Unter der Überschrift „Modelle mit Mehrwert für Patienten“ hat der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) ein Positionspapier zur Blankoverordnung veröffentlicht. Darin formuliert er Eckpunkte für die Umsetzung der gesetzlich vorgesehenen Modellvorhaben.

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Foto von Volker Brünger

Die Administratoren der Facebookseite „Heilmittelerbringer in Deutschland“, Jens Uhlhorn und Volker Brünger, haben dort in einigen Posts beschrieben, was die Wahlprogramme der Parteien zum Thema Heilmittel sagen. Wir haben mit Volker Brünger, Physiotherapeut und Gesundheitsökonom, darüber gesprochen.

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Das sogenannte Entlassmanagement gilt nun erst zum 1. Oktober und nicht, wie ursprünglich geplant, ab 1. Juli. Das hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einer Pressemitteilung bekanntgegeben.Die Verzögerung rührt daher, dass KBV, GKV-Spitzenverband und Deutsche Krankengausgesellschaft (DKG) sich nicht auf alle Punkte der Vereinbarung einigen konnten und ein Schiedsgericht einschalteten.

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Foto von CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Michalk

Langsam kommt der Bundestagswahlkampf in Gang. Die ersten Parteien veröffentlichen Wahlprogramme, Politiker positionieren sich. Dem Ärztlichen Nachrichtendienst (änd) nannte Maria Michalk, Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, einige Statements zur Gesundheitspolitik, die sie in der nächsten Legislaturperiode betreiben würde.

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe auf dem Hauptstadtkongress 2017

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will in der nächsten Legislaturperiode einen Schwerpunkt auf die Stärkung nichtärztlicher Heilberufe legen. Sie sollen enger mit Medizinern zusammenarbeiten und sowohl in Ausbildung als auch im Berufsbild aufgewertet werden, so Gröhe auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin am 20. Juni.

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Fotografieren und Filmen mit anschließender Bearbeitung

In Niedersachen haben GKV und KV eine Heilmittelzielvereinbarung verabschiedet, die die Vertragsärzte dazu motivieren sollen, weniger Heilmittel zu verordnen. Dazu sind die früheren Richtgrößen abgeschafft worden. Stattdessen gibt es wieder Prüfung nach Durchschnittswerten. Damit dürfte es spätestens im zweiten Halbjahr 2017 die ersten Ärzte geben, die aufgrund drohender Regresse weniger verordnen werden.

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120. Deutscher Ärztetag 2017, Applaus vom Publikum

Der 120. Deutsche Ärztetag 2017 hat festgestellt, dass „Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker keinen Gesundheitsfachberuf“ ausüben würden. Deswegen fordert der Ärztetag vom Gesetzgeber, die Rechte der Heilpraktiker so zu regeln, dass deren Tätigkeiten keine „Gefährdung für Patienten“ darstellen. Vor allem sollten bestimmte invasive Maßnahmen sowie Krebsbehandlungen ausgeschlossen sein.

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