Thema Politik

Verbands- und Gesundheitspolitik auf den Punkt gebracht –  wir ordnen ein und präsentieren unseren Lesern klare Positionen zu Entwicklungen in der Heilmittelbranche.

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Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich stärker an den Kosten von Privatschulen. Gleichzeitig dürfen diese nur noch maximal 160 Euro Schulgeld pro Monat und Schüler verlangen. Ein Problem für die Physio- und Logopädieschulen, denn der Zuschuss reicht nicht aus, um die Kosten zu decken. Doch nun will Baden-Württemberg beim Privatschulgesetz nochmal nachbessern. Für die Übergangszeit erhalten Physio-und Logopädieschulen 2.000 Euro pro Schüler und Schuljahr.

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Symptome der Multiplen Sklerose wie Gleichgewichtsstörungen, schnelle Ermüdbarkeit und Spastizität lassen sich durch Hippotherapie signifikant verbessern. Das belegt eine aktuelle Studie, die im britischen Multiple Sclerosis Journal veröffentlich wurde. Sie ist die erste weltweit, die die positiven Effekte der Hippotherapie bei MS-Patienten auf höchstem wissenschaftlichem Niveau, der Evidenzstufe 1, nachweist.

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Frau Dr.med. Marret Bohn und die Interessengemeinschaft Therapeuten Schleswig-Holstein e.V. sind sich einig: Schulgeldfreiheit und Patientenversorgung müssen verbessert werden – ein langfristiges Ziel kann die Kammer für alle Therapeuten sein, als Basis für den Direktzugang, sowie verbindliche Selbst- und Mitbestimmungsrechte!

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Bei seinem wöchentlichen Facebook live kam Bundesgesundheitsminister Jens Spahn diese Woche nicht umher, sich intensiv mit den Heilmittelerbringern auseinanderzusetzen. Bereits in der vergangenen Woche beherrschten die Therapeuten in weiten Teilen die Live-Kommentare, beim Minister stand aber eher das Thema Pflege im Fokus. Das war in dieser Woche (Facebook live vom 07.06.2018) anders.

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Rund 460 Millionen Menschen in der ganzen Welt haben das Recht und die Möglichkeit, Heilmittelerbringer als direkten Ansprechpartner bei Gesundheitsproblemen zu konsultieren – aber nicht in Deutschland! Höchste Zeit für Therapeuten, aktiv zu werden und ihre Zukunft selbst zu gestalten. Auf der 2. Open-Space-Ideenkonferenz finden Heilmittelerbringer fachübergreifend gemeinsame Lösungen zu den Themen Direktzugang, Qualitätssicherung und Selbstverwaltung: am 8. September 2018 in Essen.

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Ab 2019 zahlen Arbeitgeber und Beschäftigte die Beiträge zur Krankenversicherung zu gleichen Teilen. Das Bundeskabinett stimmte dem Entwurf zum Versicherten-Entlastungsgesetz (GKV-VEG) zu, in dem die paritätische Finanzierung der Krankenkassenbeiträge – eine wichtige Vereinbarung aus den Koalitionsvertrag – umgesetzt wird. Praxisinhaber müssen damit ab 1. Januar 2019 die bislang von den Mitgliedern allein zu zahlenden Zusatzbeiträge zur Hälfte mittragen.

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„Wenn du dafür bist, dass Therapeuten in Zukunft über die Einrichtung einer mit verbindlichen Rechten und Pflichten ausgestatteten Selbstverwaltung mehr Einfluss auf die Gestaltung unseres Gesundheitssystems nehmen können, unterzeichne diese Petition!“ Dazu ruft die Interessengemeinschaft Therapeuten Schleswig-Holstein e.V. auf der Online-Plattform www.change.org auf.

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Illustration: Umrisse von Menschen mit Prostestschildern

Der Frankfurter Physiotherapeut Heiko Schneider hat einen Brandbrief an die Politik in Berlin geschrieben. Darin prangert er die aktuellen Zustände in der Physiotherapie an – unter anderem den Fachkräftemangel, die Arbeitsbelastung und die unzureichende Vergütung. Als Reaktion auf den Brandbrief haben er und das Team „Therapeuten am Limit“ zahlreiche Zuschriften anderer Therapeuten erhalten.

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„Ärztliche Vorbehaltsleistungen dürfen nicht an nichtärztliches Personal abgegeben werden“, findet der 121. Deutsche Ärztetag. Außerdem fordern die Ärzte eine Reform des Heilpraktiker-Gesetzes (HeilprG) und eine gebührenfreie Ausbildung in den Gesundheitsberufen. Für Heilmittelerbringer lohnt sich ein Blick auf die Beschlüsse des Ärztetages, um zu verstehen, welche Positionen die Ärztefunktionäre zukünftig in der Politik vertreten werden.

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Die Blankoverordnung wird nach Ansicht von GKV-Justiziaren trotz entsprechender Gesetze wohl nicht umgesetzt werden. Stattdessen geht man dort gedanklich bereits den nächsten Schritt und diskutiert über die Möglichkeiten und Risiken des Direktzugangs zur Heilmitteltherapie. So jedenfalls Ende April 2018 bei einer Diskussionsrunde in der Uni Hamburg.

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Futuristisches Tablet mit Gesundheitsinformationen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) macht mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen ernst: Nach der parlamentarischen Sommerpause will er seine Reformpläne vorlegen. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen müsse aufholen, erklärte er zur Eröffnung der Digital- und Branchenmesse conhIT in Berlin. Dazu habe er in seinem Ministerium eine entsprechende Abteilung neu eingerichtet. Gemeinsam mit dem neuen Abteilungsleiter Gottfried Ludewig werde er in den nächsten Wochen eine intensive Bestandsaufnahme vornehmen.

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Niedrige Honorare und unzureichende Vergütung führen bei selbstständigen Logopäden dazu, dass die finanzielle Situation von Praxisinhabern und ihren Angestellten schlecht ist. Betriebsergebnisse bleiben weit hinter dem zurück, was in einem vergleichbaren Angestelltenverhältnis im öffentlichen Dienst gezahlt wird und erlauben keine Rückstellungsmöglichkeiten. Das zeigt ein Gutachten zur beruflichen und ökonomischen Situation von Selbstständigen in der Logopädie, das im Auftrag von LOGO Deutschland erstellt und kürzlich in Berlin vorgestellt wurde.

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Auf der Bundesdelegiertenkonferenz von PHYSIO DEUTSCHLAND haben sich die knapp 100 Vertreter kürzlich einstimmig dafür ausgesprochen, eine Ausbildungsvergütung für angehende Physiotherapeuten zu fordern. In einem Interview äußert sich die Vorsitzende des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK), Andrea Rädlein, gegenüber up|unternehmen praxis.

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