Abrechnung GKV

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Abrechnung GKV

FAQs: Häufige Fragen und Antworten zu den bundeseinheitlichen Preisen

Die Einführung der bundeseinheitlichen Höchstpreise für Heilmittel führt bei manchem Praxisinhaber zu Verunsicherungen. Wir haben die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten für Sie gesammelt: Fotolia.com: N-Media-Images

Deutliche Unterschiede bei Hausbesuchsvergütung – Bundesweit gültige Preise nicht vollständig umgesetzt

Die jetzt vom GKV-Spitzenverband vorgelegten Preislisten weisen im Bereich der Hausbesuchsvergütung deutliche Unterschiede auf. Obwohl die Heilmittelpositionsnummer in den verschiedenen Fachbereichen (Ergo, Physio, Logo, Podo) bundesweit identisch ist, ergeben sich Unterschiede von über 40 Prozent. Ob das wohl die richtige Umsetzung des Gesetzes ist? iStock: SilviaJansen

Was sich noch mit dem TSVG ändert … sind Anpassungen im Sozialgesetzbuch V

Die wichtigsten Änderungen für den Heilmittelbereich wurden im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in den §§ 124 (Zulassung) und 125 (Verträge) vorgenommen und durch die §§ 125a (Blankoverordnung) und 125b (Bundeeinheitliche Preise) ergänzt. In diesem Zusammenhang waren einige weitere Änderungen und Anpassungen im Sozialgesetzbuch (SGB) V notwendig, die wir hier dokumentieren: …

Abrechnungstipp: Doppelbehandlungen sind normaler Bestandteil der Heilmittel-Richtlinie

Zum Thema Doppelbehandlung gibt es viele Gerüchte und Fehlinformationen, die gezielt von einigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) und Krankenkassen in die Welt gesetzt werden: Sie wollen Geld sparen! Dabei sind Doppelbehandlungen bei bestimmten Indikationen medizinisch zwingend indiziert, (sozial-)rechtlich erlaubt, normaler Bestandteil der HeilM-Richtlinie und kein Grund für Arztregresse oder Honorarabsetzungen bei …

Indikation Lymphödem: Anleitung zur extrabudgetären Heilmittelverordnung

Sie sind der Meinung, ein Patient bräuchte eigentlich eine weitere Verordnung, um seine körperlichen Probleme zu beheben. Die Angst mancher Ärzte vor Regressen ist aber oft so groß, dass selbst dann, wenn Heilmittelkatalog und SGB V Möglichkeiten zur extrabudgetären Verordnung bieten, die Patienten trotzdem nicht besser versorgt werden. Das lässt …

Urteil: Kein Arzt verfügbar – GKV muss trotzdem nicht für Podologin zahlen

Auch wenn Versicherte keinen Arzt finden, müssen die Krankenkassen nicht für die Kosten der Behandlung durch einen nicht-ärztlichen Leistungserbringer aufkommen, wenn es sich dabei um eine den Ärzten vorbehaltende Leistung handelt. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel kürzlich entschieden (Az. B 1 KR 34/17 R). iStock: abu

Sprachtherapeuten: Verbände starten Umfrage zur Transparenzregelung

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl), der Deutsche Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (dba) und der Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) starten eine gemeinsame Umfrage zur sogenannten Transparenzregelung. Diese ist Teil der Vereinbarungen des Heil- und Hilfsmittel-Versorgungsstärkungsgesetzes (HHVG). Der Gesetzgeber verlangt damit einen Nachweis, dass die Vergütungssteigerungen, die …

Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie in Thüringen: Heilmittel-Vereinbarung fordert kürzere Behandlungszeiten

Statt Einzelbehandlungen von 45 Minuten seien im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie Einzelbehandlungen von 30 Minuten zu verordnen. So heißt es in der Heilmittel-Vereinbarung für das Jahr 2018 nach § 84 Abs. 7 i.V.m. Abs. 1 SGB V, die die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen mit den thüringischen Ersatzkassen sowie den …

Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

LKK: Zwei neue Berichtspositionen für Logopäden

Seit dem 1. Juli 2018 ist es Logopäden möglich, zwei neue Berichtspositionen mit der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) abzurechnen. Im Anschluss an die Erst-Verordnung, nach Abschluss des Regelfalls sowie außerhalb des Regelfalls dürfen Logopäden den großen Bericht (X9703) pauschal mit 50,58 Euro in Rechnung stellen, in allen anderen Fällen den kleinen …

GKV-Spitzenverband dementiert Kommentierung der Zulassungsempfehlungen

Auf den Internetseiten einiger Heilmittelverbände ist ein angeblicher Artikel des GKV-Spitzenverbands zur Interpretation der neuen Zulassungsempfehlungen veröffentlicht worden. Das stimme jedoch so nicht, stellte der Verband der Krankenkassen jetzt auf Nachfrage richtig. Der Artikel sei weder eine Pressemitteilung noch ein Informationsschreiben des GKV-Spitzenverbands. iStock: Obaba

GKV-HIS 2017: Höhere Umsätze, schlechtere Versorgung

Die Umsätze der Heilmittelerbringer mit der GKV haben in 2017 mit 4 Prozent zwar leicht zugenommen, aber die Anzahl der Behandlungen ist stark rückläufig. Das zeigt der Bundesbericht des GKV-HIS 2017. Im vergangenen Jahr rechneten Therapeuten 24 Millionen Behandlungseinheiten weniger mit der GKV ab als noch 2016. Das entspricht einem …

Absetzung wegen zu spätem Behandlungsbeginns vermeiden

Wer eine Leistung erbringt, verdient auch die entsprechende Vergütung. Für Heilmittelerbringer ist es dabei besonders wichtig, auf die Formalitäten zu achten. Sonst drohen Absetzungen durch die Krankenkassen – etwa, wenn die Behandlung nicht innerhalb der vorgesehenen Frist beginnt. Doch was viele Heilmittelerbringer nicht wissen: Der Behandlungsbeginn lässt sich korrigieren, sodass …

Willkür der Krankenkassen nicht einfach hinnehmen: Aufsichtsbehörden gehen Beschwerden über Sozialversicherungsträger nach

Selbst Krankenkassen stehen nicht über dem Gesetz. Auch sie müssen sich an rechtliche Vorgaben und geltende Verträge halten. Tun sie es nicht, sollten Praxisinhaber das nicht einfach wutschnaubend hinnehmen, sondern dagegen vorgehen. Zunächst kann man versuchen – mit Verweis auf die entsprechenden Bestimmungen – die Angelegenheit selbst mit der jeweiligen …

Fehlverhalten der Krankenkassen: „Aus dem Heilmittelbereich erhalten wir vielleicht eine Beschwerde im Jahr“

Interview mit Antje Domscheit Antje Domscheit ist Referatsleiterin Grundsatzfragen der Krankenversicherung im Bundesversicherungsamt. Im Interview erklärt sie, wie Heilmittelerbringer beim Bundesversicherungsamt Beschwerde gegen eine bundesunmittelbare Krankenkasse einlegen können und wie ein solches Verfahren abläuft. Sandra Seifen

vdek: Zweijährige Versuchsphase mit voller Hausbesuchspauschale

Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE) hat sich mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) auf Preiserhöhungen geeinigt. Statt einer bundeseinheitlichen Preisliste gelten künftig für jedes Bundesland gesonderte Vereinbarungen. Eines haben jedoch alle Listen gemeinsam: Während einer zweijährigen Versuchsphase, in der Daten gesammelt werden sollen, können Ergotherapeuten die „volle“ Hausbesuchspauschale …