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Kinderärzte

ADHS bei Kindern: Ergotherapie als Baustein der Behandlung

Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS), eine genetisch bedingte chronische Störung, zeigt sich insbesondere durch ein großes Spektrum von persistierenden Aufmerksamkeitsproblemen, Hyperaktivität und Impulsivität. Drei bis sechs Prozent aller Schulkinder sind davon betroffen. Medikamente können die ADHS-Symptomatik bei etwa 80 Prozent der Kinder deutlich bessern, Therapien wie Ergotherapie können ergänzend helfen.

Kassenärztliche Vereinigungen

Baden-Württemberg: Symposium der KVBW zu Diagnostik und Therapie bei ADHS

Anlässlich der aktuellen ADHS-S3-Leitlinie veranstaltete die KV Baden-Württemberg im Mai ein ADHS-Symposium. Dabei wurden u.a. auch die wichtigen und notwendigen Kooperationen für die Versorgung von ADHS-Patienten hervorgehoben. Von einem „Kompetenzverbund aus Ärzten, Psychologen und psychologischen Psychotherapeuten, Lehrkräften, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten und Logopäden“ war die Rede.

Kassenärztliche Vereinigungen

Rheinland-Pfalz: Ergotherapie bei ADHS nicht wirksam

Medikamentöse Behandlung und bei fortbestehenden Auffälligkeiten u.a. Verhaltenstherapie, das empfiehlt der Artikel „Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen“, erschienen in der November-Ausgabe des Ärzteblatts Rheinland-Pfalz. In Bezug auf die „so oft eingesetzte Ergotherapie“ heißt es, diese sei, ausgenommen für die schulvorbereitende Behandlung der Feinmotorik, nicht wirksam „ – insbesondere …

Neue Patienteninfo zu Diagnose und Therapie von ADHS

Unter dem Titel „Einfach nur viel Energie oder schon hyperaktiv?“ hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) eine neue Patienten­information zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) herausgegeben. Auf zwei DinA4-Seiten wird verständlich beschrieben, was ADHS ist und welche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten Fachleute empfehlen. Daneben finden sich Tipps zum Umgang mit …

Knapp 70.000 Besucher auf Website des zentralen adhs-netzes

Auch 2017 wurden die Infoseiten des zentralen adhs-netzes gut angenommen. Das geht aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht hervor. Insgesamt besuchten knapp 70.000 Nutzer die Website www.zentrales-adhs-netz.de, die sich primär an Fachleute aller Disziplinen richtet. Das waren rund 4.000 weniger als 2016. Auch das „ADHS-Infoportal“, das vor allem Betroffene aller Altersklassen sowie …

Neue Website hilft jungen Menschen mit ADHS bei der Berufswahl

Mit dem ADHS-Ausbildungskompass steht seit Anfang des Jahres eine Internet-Plattform zur Verfügung, die speziell die Bedürfnisse von Jugendlichen mit ADHS ab einem Alter von etwa 14 Jahren berücksichtigt. Hier finden die jungen Menschen Tipps und Informationen zum Thema Berufswahl und Ausbildung.

Studie: Verhaltenstherapie besonders effizient bei ADHS im Erwachsenenalter

Ein verhaltenstherapeutisches Gruppentraining ist bei einer Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ebenso effektiv wie ein Neurofeedback-Training. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Tübingen, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Lancet Psychiatry“ veröffentlicht wurde.

Online-Trainer des AOK-Bundesverbands soll Eltern von Kindern mit ADHS unterstützen

Unter www.adhs-elterntrainer.de stellt der AOK-Bundesverband eine frei zugängliche und kostenfreie Plattform für Eltern zur Verfügung, die sie im Umgang mit den Verhaltensproblemen ihrer Kinder unterstützen soll.

Schneeschippen ist für Hausbesitzer und Mieter Pflicht

Wenn die ersten Schneeflocken des Winters vom Himmel fallen, jubeln die Kinder und holen die Schlitten aus dem Keller. Viele Hauseigentümer aber auch Mieter denken allerdings mit Grauen an die lästige Pflicht, jeden Morgen die Gehwege von Schnee und Eis zu befreien. Doch das schreibt die sogenannte Verkehrssicherungspflicht vor. Verstöße …

Weniger Ritalin bei ADHS

In Deutschland bekommen Kinder und Jugendliche mit ADHS weniger Psycho-Medikamente verschrieben. Von 2011 bis 2013 ging die Verordnungen von Methylphenidat (Ritalin) bei DAK-Versicherten zwischen fünf und 14 Jahren um zehn Prozent zurück.

Zahl der ADHS-Diagnosen bei Heranwachsenden unverändert

Die Zahl der ADHS-Diagnosen bei Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren ist mit fünf Prozent seit 2003 unverändert geblieben. Das ist ein Ergebnis der ersten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) des Robert Koch-Instituts (RKI).

Zu wenige Studien zur nicht medikamentösen Therapie von ADHS

Bei immer mehr Kindern und Jugendlichen wird ADHS diagnostiziert, der Markt für Ritalin und Co. steigt seit Jahren. Es gibt aber auch zahlreiche nicht-medikamentöse Therapien. Wie wirksam diese sind, hat kürzlich die europäische ADHS-Leitliniengruppe in einer studienübergreifenden Analyse hinterfragt, deren Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift „American Journal of Psychiatry“ veröffentlicht …

Mehr Heilmittel als Ritalin bei ADHS Patienten

Knapp 4.000 Euro zahlen die Krankenkassen jährlich für einen ADHS-Patienten. Fast die Hälfte der Ausgaben fallen dabei auf Verhaltenstherapie und Heilmittel. Nur zwölf Prozent werden für Arzneimittel ausgegeben. Das ergab eine aktuelle Studie, die in Kürze im „European Journal of Health Economics“ veröffentlicht werden soll.

ADHS-Kinder nehmen Zeit anders wahr

Kinder und Jugendliche, die unter dem Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) leiden, nehmen Zeitabläufe anders wahr. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Frankfurter Goethe-Universität, des LVR-Klinikums der Düsseldorfer Heine-Universität sowie des Viktoriastiftes Bad Kreuznach. Ihre Ergebnisse wurde jetzt in der Online-Ausgabe des Fachmagazins „Journal of Attention Disorders“ veröffentlicht.