Inhaber von Therapiepraxen sind nicht nur Therapeuten, sondern auch Arbeitgeber. Sie werden im Praxisalltag daher auch mit Situationen konfrontiert, die eine personalpolitische Entscheidung erfordern – beispielsweise, wenn eine Mitarbeiterin oft zu spät kommt oder unfreundlich gegenüber den Patienten auftritt. Kündigen können Praxisinhabern ihren Angestellten aber nur unter bestimmten Bedingungen oder mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf.

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Wer lange wegen Krankheit fehlt, dem fällt sein Wiedereinstig ins Berufsleben oft schwer. Praxischefs müssen aufpassen, Betroffene in solchen Fällen nicht zu überlasten. Eine Lösung kann die stufenweise Wiedereingliederung sein, auf die Mitarbeiter dann auch einen Anspruch haben. Ist ein Arbeitnehmer häufig krank, steht ihm außerdem ein Betriebliches Eingliederungsmanagement zu.

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Krankgeschriebene Mitarbeiter müssen grundsätzlich nicht am Arbeitsplatz erscheinen, auch nicht zu einem Personalgespräch über die weitere Zusammenarbeit. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt kürzlich entschieden. Es könne aber auch Fälle geben, in denen ausnahmsweise eine solche Pflicht besteht. 

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Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf ein Krankengeld, wenn sie mehr als sechs Wochen arbeitsunfähig sind. Diesen müssen sie sich jedoch von einem Arzt für den entsprechenden Zeitraum bestätigen lassen. Liegt jedoch schon ein Gutachten des Sozialmedizinischen Dienstes der Krankenkassen vor, reiche das als Bestätigung aus, entschied kürzlich das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (Az.: L 5 KR 578/15).

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Manchmal sehen Chefs keinen anderen Ausweg mehr aus einer misslichen wirtschaftlichen Lage, als Mitarbeiter zu entlassen. In Praxen mit mehr als zehn Arbeitnehmern gibt es für solche betriebsbedingten Kündigungen klare Regeln und Voraussetzungen. Und auch in kleineren Betrieben ist es aus sozialen Gründen nicht egal, wen Praxischefs feuern.

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Verkauft ein Therapeut seine Praxis, muss der Nachfolger das Personal mit den geltenden Arbeitsverträgen übernehmen. Die Praxisübernahme bewerten Arbeitsrechtler in der Regel als sogenannten „Betriebsübergang“ – und für den gelten ganz besondere Vorschriften. Sie sind in § 613 a des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) niedergelegt und gelten für alle Betriebe, unabhängig von deren Größe und der Branche.

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Nach dem Vorstellungsgespräch ist klar: Der Bewerber passt nicht so recht ins Team, die Praxisinhaberin wird ihm wohl absagen. Soll sie ihm dennoch die Reisekosten erstatten? Dazu ist sie sogar gesetzlich verpflichtet, sofern sie diejenige war, der den Bewerber zu dem Gespräch eingeladen hat. 

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