Richtgrößenvereinbarung in Baden-WürttembergDie KV Baden-Württemberg meldet auf ihrer Internetseite, dass man es erreicht hätte, die Richtgrößen aus dem Vorjahr auch für 2014 unverändert fortführen zu können. Ganz konkret bedeutet diese Fortführung der alten Heilmittel-Richtgrößen jedoch: In 2014 sollen insgesamt wenigstens 67.000 Heilmittelverordnungen weniger ausgestellt werden als im Vorjahr!

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Stuttgart. An einem der ersten warmen Sommertage des Jahres. „Oh Mann“, spricht mich der Herr im grauen Anzug im Aufzug an, „jetzt müssen wir uns diesen überflüssigen Vortrag über Logopädie anhören“. Offenbar hält er mich für eine Kollegin. „Prima“, denke ich, „das kann ja heiter werden“. Denn ich bin die besagte Gastreferentin, die heute vor den Heilmittelgutachter des MDS Baden-Württemberg über den Unterschied zwischen Sprachförderung und Sprachtherapie sprechen soll. Dabei habe ich bei dem Wort „MDK“ eher unangenehme Assoziationen von „Grauen Herren“, deren Lebenszweck es ist, Anträge abzulehnen. Spätestens nach dieser Begegnung im Aufzug steigt meine Nervosität und ich fühle mich, als würde ich „Feindesland“ betreten.

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Präventionsgesetz - der Name klingt vielversprechend und lässt Therapeutenherzen höher schlagen. Der Inhalt des Gesetzesentwurfs hingegen dürfte den Herzschlag tief in den Keller sinken lassen. Denn was Gesundheitsminister Daniel Bahr in Sachen Prävention inhaltlich ausgetüftelt hat, ist so fern der Realität, dass der Bundesrat den Entwurf am 03. Mai 2013 als „vollkommen unzureichend“ zur grundlegenden Überarbeitung zurückgeben hat. Jetzt besteht die Chance für alle Heilmittelerbringer, sich aktiv in den Entwurf miteinzubringen. Heidi Kohlwes sprach mit der Logopädin und zweiten Landesverbandsvorsitzenden des dbl in Baden-Württemberg Christiane Sautter-Müller über die Möglichkeiten der Heilmittelbranche.

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Ärzte müssen sich bei langfristigem Heilmittelbedarf nicht an die Verordnungsvorgaben der Heilmittel-Richtlinie halten. Darüber informierten die KV Baden-Württemberg und die KV Berlin ihre Ärzte jetzt in einer Informationsbroschüre. Doch halten sich Ärzte an diese Fehlinformation, könnten sie möglicherweise in überflüssige Regresse getrieben werden. Therapeuten hingegen riskieren unnötigen Abrechnungsstress mit den Krankenkassen. Da hilft nur eins: mit der richtigen Kommunikation gegensteuern.

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Die einzelnen Bundesländer handhaben die Erteilung zum sektoralen Heilpraktiker recht unterschiedlich. Rechtliche Grundlage ist jeweils eine vom Landes-Ministerium herausgegebene Richtlinie, die allerdings noch nicht in allen Bundesländern erarbeitet wurde. Aus diesem Grund findet derzeit zum Beispiel im Saarland überhaupt keine Prüfung statt.

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Mehr Heilmittelumsatz in einem Quartal hat es noch nie gegeben: 1,25 Milliarden Euro nahmen Heilmittelpraxen im dritten Quartal 2012 ein, so viel, wie nie zuvor. Allerdings sind die Zuwächse regional sehr unterschiedlich. In Hessen ist sogar ein Rückgang des Heilmittelumsatzes zu verzeichnen.

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In Baden-Württemberg sinken für einige Facharztgruppen die Heilmittel-Richtgrößen um bis zu 15 Prozent. Das Heilmittelausgabenvolumen soll zudem in 2013 um rund 16 Millionen Euro schrumpfen! Das ist das Ergebnis der rechtzeitig zum Jahresbeginn 2013 veröffentlichten Vereinbarungen zwischen der KV und den Krankenkassen in Baden-Württemberg.

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