07.06.16 - Nachrichten Die AOK Rheinland/Hamburg hat ihren Genehmigungsverzicht bei physiotherapeutischen Verordnungen widerrufen. Alle Verordnungen, die ihre Versicherten ab dem 1. Juli 2016 erhalten, unterliegen außerhalb des Regelfalls einer Genehmigungspflicht. „Außerhalb des Regelfalls“ bedeutet, dass eine Verordnung die im Heilmittel-Katalog angegebene Höchstmenge überschreitet.

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seite_siebenDer Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) hat die Aufgabe, für die Krankenkassen die medizinische Beurteilung von Anträgen der Patienten auf langfristigen Heilmittelbedarf durchzuführen. Damit die Gutachter dabei nach einheitlichen Kriterien entscheiden, gibt es für die Mitarbeiter des MDK unter anderem die „Begutachtungsanleitung Heilmittel“ (BGA Heilmittel). Diese wurde nun durch einen Begutachtungsleitfaden ergänzt. Mit dem Ziel, dass Anträge auf langfristigen Heilmittelbedarf so besser bearbeitet werden können. Pflichtlektüre für alle Praxen, die chronisch Kranke Patienten behandeln. weiterlesen

Bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls müssen Verordnungsmenge und Frequenz so bemessen sein, dass mindestens eine ärztliche Untersuchung innerhalb einer Zeitspanne von 12 Wochen nach der Verordnung gewährleistet ist (§ 8 Abs. 1, Satz 4 HeilM-RL). Doch was bedeutet das jetzt konkret für die Praxis?

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Die Regelungen zum Thema „Extrabudgetäre Heilmittelverordnungen“ sind sehr komplex. Doch es lohnt sich, das komplizierte Regelwerk sicher zu beherrschen. Denn so unterstützen Sie Ihre Ärzte bei der Regressprophylaxe und helfen ihren Patienten, weiterhin langfristig mit Heilmitteln versorgt zu werden. Anhand eines Behandlungsfalls haben wir für Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten der extrabudgetären Heilmittelverordnung zusammengestellt und in zwei Informations- Grafiken veranschaulicht.

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat neue Vordrucke für Heilmittelverordnungen veröffentlicht. Diese gelten zum 01. April 2013. Die alten Vordrucke können weiterhin genutzt werden, bis sie aufgebraucht sind.

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Durch die neuen Regelungen zum langfristigen Heilmittelbedarf haben viele Krankenkassen ihre Haltung zum Verzicht auf das Genehmigungsverfahren geändert. Während die Ersatzkassen bundesweit auf den Genehmigungsvorbehalt verzichten, bestehen eine ganze Reihe von Krankenkassen ganz oder teilweise auf ein Genehmigungsverfahren. Wir haben den aktuellen Stand der Dinge für Sie in einer Checkliste zusammengefasst. weiterlesen

Der Gesetzgeber hat mit dem Versorgungsstrukturgesetz den G-BA beauftragt, das Genehmigungsverfahren bei langfristigem Heilmittelbedarf in der Heilmittel-Richtlinie zu regeln. So steht im § 32 Abs. 1 a SGB V: „…Das Nahere, insbesondere zu den Genehmigungsvoraussetzungen, regelt der Gemeinsame Bundesausschuss in den Richtlinien nach § 92 Absatz 1 Satz 2 Nummer 6.“

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Mit Hilfe eines neuen Merkblattes können sich Patienten, Ärzte und Heilmittelerbringer künftig über die Voraussetzungen einer Genehmigung für langfristige Heilmittelbehandlungen durch die Krankenkassen informieren. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seiner Sitzung am 22.11.2012 beschlossen. Damit sollen nun alle offenen Fragen zu diesem Thema geklärt sein. In ungefähr zwei Jahren will der G-BA prüfen, ob das Merkblatt funktioniert hat.

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Die Rahmenvorgaben für die bundesweiten Heilmittelausgaben der GKV in 2013 sehen das Anheben des Heilmittelbudgets auf die tatsächlichen Heilmittelumsätze des Jahres 2011 vor. Das haben jetzt die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband in Berlin vereinbart. Dadurch soll sich die Regressgefahr für niedergelassene Ärzte verringern. Für Heilmittelerbringer bedeutet das vermutlich einen leichten Zuwachs für 2013.

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