Angehörige der Gesundheitsfachberufe sind kürzlich dem Aufruf der ETOS Ergotherapieschule gefolgt und haben in Osnabrück für die sofortige Einführung der Schulgeldfreiheit in Niedersachsen demonstriert. Diese ist zwar Teil des Koalitionsvertrages zwischen SPD und CDU, doch im Haushaltsplanentwurf 2019 wurden lediglich zwei Millionen Euro für die Schulgeldbefreiuung von Erziehern bereitgestellt. Die angekündigte Schulgeldfreiheit für Gesundheitsberufe wie Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten hat die Niedersächsische Landesregierung scheinbar vertagt.

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Comic-Illustration von protestierenden Menschen mit Plakaten/Transparenten

Der Bund vereinter Therapeuten lädt alle Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen, Heilmittelverbände, Ärzte, Patienten und viele mehr am 26. Mai um 14 Uhr zu einer Großdemonstration in Köln ein. Die Teilnehmer setzen sich unter anderem für eine Ausbildungsreform, die bundesweite Abschaffung des Schulgeldes, eine Ausbildungsvergütung sowie einen Sitz im Gemeinsamen Bundesausschuss ein.

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Der Bund vereinter Therapeuten (BvT) will jetzt auch in Köln für bessere Berufsbedingungen auf die Straße gehen und ruft für Samstag, den 26. Mai 2018 zur Demonstration auf. Dabei fordern die Therapeuten „das Recht auf eine angemessene Vergütung unserer Leistungen, das Ende des Bürokratiewahnsinns, eine Ausbildungsreform, die bundesweite Abschaffung des Schulgelds, eine bundesweite Ausbildungsvergütung, das Recht auf Sitz und Stimme im Gemeinsamen Bundesausschuss, die Abschaffung der Richtgrößen, Budgetierung und Regresse und eine sichere Zukunft für Heilmittelerbringer und Patienten.

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