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Indikation Myasthenia gravis

Myasthenia gravis bezeichnet eine schwere, belastungsabhängige Schwäche der quergestreiften Muskulatur und beruht auf einer Autoimmunerkrankung mit Störung der neuromuskulären Erregungsübertragung. Frauen erkranken früher und häufiger als Männer, mit rund 10 Prozent sind laut der bis 2019 gültigen Leitlinie Kinder unter 16 Jahren davon betroffen. Zu Beginn treten ein- oder beidseitige …

Liste der Indikationen für extrabudgetäre Heilmittelverordnungen ergänzt

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) meldet, dass die Diagnoseliste der bundeweit geltenden besonderen Verordnungsbedarfe für Heilmittel erweitert worden ist. Die Kosten für Verordnungen werden dann bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen der Ärzte aus dem Verordnungsvolumen herausgerechnet.

Seit dem 30.5.2017 sind Lymphödeme ab Stadium II wieder langfristiger Heilmittelbedarf

Die Änderung der Heilmittel-Richtlinie zur Zuordnung der Lymphödeme ab Stadium II ist in Kraft getreten. Damit können Lymphödempatienten wieder einfacher und ohne Genehmigungsverfahren extrabudgetär versorgt werden.

Illustration des Lymphsystems

13 Fragen und Lösungen zum Jahreswechsel

Häufige Fragen und Lösungstipps zu den Änderungen über den Jahreswechsel Zum Jahreswechsel 2016/2017 haben sich einige Änderungen ergeben, die Verordnungen von Heilmitteln betreffen. Dramatisch ist keine dieser Neuerungen. Dennoch ist die Lage relativ unübersichtlich. Viele verschiedene Institutionen sind beteiligt, sodass der Informationsfluss manchmal schwierig oder widersprüchlich ist. Wir haben die …

Patienten müssen für Schnellschuss zahlen

Ein Kommentar von Ralf Buchner KBV und GKV-Spitzenverband haben es geschafft, schnell und unbürokratisch eine Lösung für das Problem der Lymphdrainage-Verordnungen zu finden. Lymphödem-Patienten im entsprechenden Stadium erhalten so auch weiterhin extrabudgetär ihre medizinisch wichtige Heilmitteltherapie.

Übergangsregelung für extrabudgetäre Lymphdrainage-Verordnungen

Für die extrabudgetäre Versorgung von Lymphdrainagepatienten haben sich KBV und GKV-Spitzenverband auf eine Übergangsregelung geeinigt. Demnach können Ärzte Leistungen für Lymphödeme Stadium III bis auf weiteres als besondere Verordnungsbedarfe verordnen. Diese Vereinbarung war notwendig, weil der ICD-10-Code I 89.0 (Lymphödem) aus der Liste der Indikationen für den langfristigen Heilmittelbedarf gestrichen …

Praktisch und schnell: HMK und ICD-10 auf dem Smartphone nutzen

Zum 1. Januar 2017 gilt die überarbeitete Heilmittel-Richtlinie mit den neuen Regeln zum langfristigen Heilmittelbedarf. Dabei spielen die Diagnosen nach ICD-10-Code eine immer größere Rolle. Beim „Übersetzen“ der Codes in Klartext und beim Suchen nach der richtigen Diagnosengruppe im Heilmittel-Katalog hilft jetzt die HMK-App der Firma Buchner.

Abrechnungstipp: Das zweite ICD-10-Code Feld

Ärzte können ihre Verordnungen „extrabudgetär“ machen und damit aus ihrem Budget heraushalten. Dazu sollen sie ab dem 1. Januar 2017 neue Verordnungsformulare benutzen, auf denen ein neues, zweites ICD-10-Code Feld aufgedruckt ist. Wir erklären, welche Auswirkungen das auf Sie als Heilmittelerbringer hat.

2017 | Das ändert sich

Die Änderung der Heilmittel-Richtlinie, der ICD-10 und einige Gesetzesänderungen bedeuten für Patienten, Therapeuten und die verordnenden Ärzte einige Veränderungen im kommenden Jahr 2017. Wir haben für Sie alle bekannten Änderungen mit einen Schwerpunkt in der Dezemberausgabe von up  zusammengestellt und illustriert. Das kann man zum Nachschlagen oder zu Schulungszwecken an …

Weniger extrabudgetäre Lymphdrainage im neuen Jahr

Bis Ende des Jahres 2016 gilt noch der ICD-Schlüssel I89.0 (Lymphödem) als Begründung für extrabudgetäre Manuelle Lymphdrainage. Das hat sich jetzt durch eine Erweiterung der ICD-10-Systematik geändert. Jetzt müssen Ärzte Lymphödeme differenzierter diagnostizieren. Dadurch werden aber auch mehr MLD-Verordnungen die Budgets der Mediziner belasten.

Praxisbesonderheiten heißen jetzt „Besondere Verordnungsbedarfe“ (BVB)

Die Liste mit den Diagnosen, für die ein Arzt ab der Erstverordnung extrabudgetär Heilmittel verordnen kann, heißt ab dem 1. Januar 2017 „Besondere Verordnungsbedarfe“. Sie ersetzt damit die bisherige Liste der Praxisbesonderheiten. Zusätzlich können die KVen auf Landesebene regionale besondere Verordnungsbedarfe vereinbaren, die dann ebenfalls extrabudgetär sind.

Langfristiger Heilmittelbedarf endlich zuverlässig geregelt

Seit 2012 sieht das Sozialgesetzbuch V den  „langfristigen Heilmittelbedarf“ als Möglichkeit vor, Patienten extrabudgetär mit Heilmitteln zu versorgen. Bislang vereinbarten Ärzte und Kassen die Abläufe. Ab dem 1. Januar 2017 regelt nun endlich der Paragraf 8a der Heilmittel-Richtlinie das Verfahren. Das ist formal richtig – und wird für Therapeuten deutlich …