Die neue Anleitung für die Begutachtung von zahnärztlich verordneten Heilmitteln ist im Januar 2018 vom medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (kurz MDK) veröffentlicht worden. Heilmittelerbringer können in dieser Anleitung nachlesen, auf welche Faktoren es für einen positiven Bescheid der Anträge ankommt. So ist es möglich, Therapieberichte gezielt zu formulieren und Patienten beim Durchsetzen ihrer Anträge zu unterstützen.

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Therapeuten sind heute aus rechtlichen Gründen in der Regel darauf angewiesen, dass Ärzte ihnen Patienten überweisen. Doch viele von Ihnen bemängeln – nicht zu Unrecht – dass Ärzte nicht sonderlich viel über die Behandlungen wissen, die sie verordnen. Doch den Ärzten deswegen möglichst aus dem Weg zu gehen, ist keine Lösung. Therapeuten können stattdessen daran arbeiten, ein möglichst gutes Verhältnis zu zuweisenden Ärzten und Zahnärzten aufzubauen. Diese Tipps helfen Ihnen, eine Beziehung aufzubauen und zu pflegen sowie mit Konflikten umzugehen.

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Mit einer Patientenschulung und einer frühzeitigen Bewegungstherapie können sich Patienten mit einer Hüftarthrose eine Totalendoprothese ersparen oder die Operation um einige Jahre hinauszögern. Das ist das Ergebnis einer norwegischen Studie, die kürzlich im US-Fachmagazin „Annals of the Rheumatic Diseases“ veröffentlicht wurde. Sie empfiehlt ein spezielles Übungsprogramm schon zu Beginn der Behandlung.

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Praxisinhaber müssen viel kommunizieren. Sie müssen den Patienten über seine Erkrankung aufklären, die Therapie erläutern und ihn in seinen Übungen anleiten. Doch nur wenige sind in ziel- und lösungsorientierter Kommunikation, dem Neuro-Linguistischen Programmieren (NLP), geschult. Jetzt bietet das Inntal Institut in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule Berlin eine spezielle NLP-Practitioner-Ausbildung als Zertifikatskurs mit dem Abschluss „NLP Vertiefungsrichtung NLP Medical Practice“ an.
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Wie viel Physio- und Ergotherapie und wie viel Logopädie und Podologie benötigen die Patienten in Deutschland? Über diese Frage streiten seit Jahren Krankenkassen, Patienten, Ärzten und Heilmittelerbringer. Die Kassen sagen „zu viel“, Patienten und Heilmittelerbringer sagen „zu wenig“. Ärzte haben Angst vor Regressen. Doch noch niemand hat ausgerechnet, wie viel Heilmittel man eigentlich braucht, um Patienten richtlinienkonform zu versorgen. Jetzt liefert der Heil- und Hilfsmittelreport 2013 der BARMER GEK erstmals belastbaren Daten, mit denen der Heilmittelbedarf indikationsbezogen ermittelt werden kann.

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Seit Jahren kritisieren die Krankenkassen bei jeder passenden Gelegenheit die starke Zunahme von Heilmittel-Leistungen. Sie werden nicht müde, die Geschichte von der Überversorgung der Patienten mit Heilmitteln zu erzählen. Das tun sie schon so lange und ausdauernd, dass inzwischen sogar Heilmittelerbringer anfangen, daran zu glauben. So wie jüngst die Präsidentin des dbl in einem Interview mit der Ärztezeitung.

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In Deutschland fehlen Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht sowie geeignete Therapieangebote für Menschen mit Adipositas. Fächerübergreifende Behandlungsansätze unter Einbezug von Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologen und Diätassistenten sind notwendig. Diese Auffassung vertreten das Kompetenznetz Adipositas (KNA) in München und das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas Erkrankungen in Leipzig.

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Stuttgart. An einem der ersten warmen Sommertage des Jahres. „Oh Mann“, spricht mich der Herr im grauen Anzug im Aufzug an, „jetzt müssen wir uns diesen überflüssigen Vortrag über Logopädie anhören“. Offenbar hält er mich für eine Kollegin. „Prima“, denke ich, „das kann ja heiter werden“. Denn ich bin die besagte Gastreferentin, die heute vor den Heilmittelgutachter des MDS Baden-Württemberg über den Unterschied zwischen Sprachförderung und Sprachtherapie sprechen soll. Dabei habe ich bei dem Wort „MDK“ eher unangenehme Assoziationen von „Grauen Herren“, deren Lebenszweck es ist, Anträge abzulehnen. Spätestens nach dieser Begegnung im Aufzug steigt meine Nervosität und ich fühle mich, als würde ich „Feindesland“ betreten.

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Bei mittlerer und schwerer Demenz hilft Ergotherapie. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die im Auftrag des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) die Wirksamkeit von Ergotherapie untersucht haben. Ihr weiteres Fazit: Ergotherapie kann auch kostengünstiger sein als eine medikamentöse Behandlung.

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