Heilmittel
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„Durch die Therapieerfolge sind meine Therapeuten viel motivierter.“
Die Therapeutin und Praxisinhaberin Kerstin Klink setzt auf ein ungewöhnliches Konzept: In ihren Praxen gibt es nur noch Doppelbehandlungen – und zwar durch ärztliche Verordnungen, nicht auf Patientenkosten. Was es mit dieser Idee auf sich hat, welchen Widerständen sie sich stellen musste und wie dieser Weg sogar dem Fachkräftemangel entgegenwirkt, …
Heilmittel-Webportal mit erweiterten Funktionen
Seit Juli 2021 können Praxisinhaber im Heilmittel-Webportal der ARGEN unter www.zulassung-heilmittel.de viele Aspekte rund um die Zulassung online verwalten. Vor kurzem wurde eine neue Softwareversion mit einigen Änderungen freigeschaltet, die es nun erlaubt, fachliche Leiter direkt an- und abzumelden.
Weit über die Hälfte der Pflegeheime bieten Ergo- und Physiotherapie an
Der Bundesverband Deutscher Nervenärzte – Landesverband Sachsen hat sich die Versorgung von Patienten in Pflegeheimen im eigenen Bundesland angesehen. Dabei ging es unter anderem um die Therapieziele bei den Patienten, besonders im Zusammenhang mit Multimorbidität, Immobilität und sensorischen Funktionsstörungen. Es gibt methodische Überlegungen, verschiedene therapeutische Elemente wie Medikation, Hilfs- und/oder …
Unterstützende Physiotherapie bei leichtem Kubitaltunnelsyndrom
Orthopäden sollten in der Lage sein, einen Verdacht auf Nervenkompressionssyndrome zu stellen, eine weitere Diagnostik einzuleiten und die entsprechende Therapie zu planen. Sind Nerven verletzt, können diese Schädigungen zu irreversiblen Folgen führen, wenn sie nicht therapiert werden. Bei einem Kubitaltunnelsyndrom sollte eine unterstützende Physiotherapie zur Mobilisation des Nervus ulnaris erfolgen.
Rahmenvorgaben 2020 verlagern Budgetanpassungen erneut auf Landesebene
Das Ausgabevolumen, das im Jahr 2020 für Heilmittel bereitsteht, soll sich nach den Rahmenvorgaben von KBV und GKV-Spitzenverband um circa 0,9 Prozent erhöhen. Damit soll unter anderem die Verlagerung von Leistungen aus dem stationären in den ambulanten Bereich berücksichtigt werden. Das Budget 2019 soll rückwirkend ebenfalls um 0,9 Prozent angehoben …
vdek-Basisdaten: Knapp 6,8 Mrd. Euro für Heilmittel
Laut „vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens 2018/2019“ lagen die Ausgaben für Heilmittel 2017 bei knapp 6,8 Milliarden Euro. Damit gab die GKV pro Versicherten rund 90 Euro für Heilmittel aus – nur 0,08 Prozent mehr als 2016. Mit Grafiken, Tabellen und Flussdiagrammen bietet die Publikation auf rund 60 Seiten Hintergrundinformationen zu allen …
GKV-Finanzen: Heilmittelausgaben steigen um zehn Prozent
Mit zehn Prozent sind die Ausgaben für Heilmittel deutlich überproportional gestiegen. Das geht aus den neuesten Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hervor. Grund hierfür seien vor allem die schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.
Ärzte und GKV empfehlen Budgetanpassungen auf Landesebene
Das Ausgabevolumen, das im Jahr 2019 für Heilmittel bereitsteht, soll sich nach den Rahmenvorgaben von KBV und GKV-Spitzenverband um circa 0,8 Prozent erhöhen. Allerdings ist geplant, in den Ländern das Budget 2018 rückwirkend um etwa ein Prozent zu kürzen, weil die geplanten Modellversuche zur Blankoverordnung ausgeblieben sind.
KBV-Chef fordert Wegfall leistungsfeindlicher Budgets
Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) plädiert dafür, „leistungsfeindliche Budgets“ abzuschaffen. Nur so sei die von Patienten zu Recht geforderte umfassende und gute medizinische sowie psychotherapeutische Versorgung gesetzlich Versicherter zu leisten, heißt es einer aktuellen Pressemitteilung der KBV. „Alternativ müssten die Krankenkassen oder Politiker den Patienten klar sagen, …
GKV erzielt Überschuss im 1. Halbjahr 2016: Heilmittel wachsen um 7,6 Prozent
Die gesetzlichen Krankenkassen haben im 1. Halbjahr 2016 einen Überschuss von 598 Mio. Euro erwirtschaftet. In diesem Zeitraum konnte die Heilmittelbranche um 7,6 Prozent zulegen. Damit sind die Heilmittelerbringer erneut der Bereich der GKV mit dem stärksten Zuwachs.
Heilmittelverbände fordern Nachbesserung zum Heil- und Hilfsmittelversorgungsstärkungsgesetz
Der Entwurf des neuen Heil- und Hilfsmittelversorgungsstärkungsgesetzes (HHVG) geht dem Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) nicht weit genug. In einer Pressemitteilung fordert er, dass der Entwurf nachgebessert und konkretisiert werden müsse – besonders bei der Einführung des Direktzugangs der Patienten zum Heilmittelerbringer.
Entwurf Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz
Grundlohnanbindung fällt, Blankoverordnung kommt Der Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung“ steht. Darin werden zwei wesentliche Forderungen der Heilmittelerbringer umgesetzt. Das Gesetz möchte die Anbindung der Heilmittelpreise an die Grundlohnsumme streichen und flächendeckende Modellversuche zur echten Blankoverordnung ermöglichen.
Trojanisches Pferd der GKV
Das GKV-Positionspapier ist ein Trojanisches Pferd: Es kommt harmlos daher und tritt scheinbar für die Heilmitteltherapie ein. In Wirklichkeit will das Papier davon ablenken, dass die GKV maßgeblichen Anteil daran hat, dass Heilmittelerbringer inzwischen so wenig verdienen, dass es die Versorgung der Versicherten in Deutschland gefährdet. Mit vermeintlichen Reformen auf …
GKV-Spitzenverband erkennt Handlungsbedarf
Positionspapier zur Heilmittelversorgung Der GKV-Spitzenverband hat ein Positionspapier mit dem Namen „Qualität der Heilmittelversorgung verbessern und finanzierbar halten“ veröffentlicht, das sehr deutlich Handlungsbedarfe in der Heilmittelversorgung benennt. Darin bezieht der Verband klar Position zu den Themen Finanzierung, Aus- und Fortbildung, Blanko-Verordnung, Direktzugang und Evidenz der Heilmitteltherapie.
Heilmittel-Preisuntergrenzen 2016 veröffentlicht
7.6.2016 – Nachrichten Berlin. Der GKV-Spitzenverband hat zum ersten Mal die Preisuntergrenzen für Heilmittel veröffentlicht. Damit kommt der GKV-Spitzenverband seinem gesetzlichen Auftrag nach: Er soll die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Kassenarten in den jeweiligen Regionen und Fachbereichen reduzieren.
















