Heilmittelregress

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Heilmittelregress

Praxisbesonderheiten: Ärzte können künftig Lymphödeme auf Verordnungen genauer kodieren

Die Kodierung von Krankheiten mit Hilfe der ICD-10 spielt seit Einführung der Praxisbesonderheiten auch im Heilmittelbereich eine wichtige Rolle. Bestimmte ICD-10-Codes auf der Verordnung haben zur Folge, dass die Heilmittelkosten das Budget des Arztes nicht belasten. Die ICD-10 ist jetzt in der Version 2017 veröffentlich worden und enthält neue Diagnosen-Schlüssel …

Keine Panik vor Heilmittel-Richtgrößen

Von 900 Prüfverfahren endeten 2013 nur 14 mit einem Regress Viele Ärzte machen sich Sorgen über mögliche finanzielle Rückforderungen bei der Verordnung von Arznei- oder Heilmitteln. Ende 2015 meldete die Kassenärztliche Vereinigung  (KV) Hessen, dass es 2013 in ihrem Bundesland keinen einzigen Arzneimittelregress und nur einige individuelle Beratungen gegeben habe. …

KV Berlin informiert ohne Plan

Ein Rundschreiben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin aus dem September 2015 sorgt für Unruhe unter Ärzten und Therapeuten in der Bundeshauptstadt. Unter der Überschrift „Keine nachträgliche Änderung der Verordnung“ werden Ärzte leider grob falsch informiert. Das hat inzwischen auch die Pressesprecherin der KV Berlin bestätigt. Um die Verwirrung aufzulösen, sollten …

Mehr Schutz vor Prüfverfahren im Heilmittelbereich

Deutliche Entlastung für Ärzte: Sämtliche Heilmittelverordnungen, die bundesweit als Praxisbesonderheiten anerkannt sind, müssen vor Einleitung eines Prüfverfahrens von den Verordnungskosten des Arztes abgezogen werden. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unter Vermittlung des Bundesschiedsamts kürzlich geeinigt.

7,3 Prozent mehr für Heilmittel in Nordrhein

Für Heilmittel stehen 2015 in Nordrhein knapp 552 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Ärzte haben also mehr Spielraum für die Verordnung von Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie. Die Richtgrößen wurden entsprechend angepasst und gelten seit dem 1. Januar 2015.

Probleme der Heilmittel-Branche werden weiter verstärkt

Der erste Entwurf für ein neues GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) lässt der Heilmittel-Branche wenig Raum für Optimismus. Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei den Ärzten sollen künftig auf regionaler Ebene stattfinden. Verbesserte Arzt-Software und neue Formvorschriften in den Rahmenverträgen sollen Abrechnungskürzungen bei Heilmittelerbringern vermeiden. Das klingt zunächst vielversprechend, doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass der …

Nordrhein: Höhere Richtgrößen und neue Praxisbesonderheiten

Das Jahr 2014 ist schon fast vorbei, da gibt es endlich auch für den Bereich der KV Nordrhein die Heilmittelrichtgrößen für 2014. Aber das Warten hat sich gelohnt: Sechs Prozent höhere Richtgrößen, rückwirkend gültig ab Jahresanfang sowie eine neue Liste mit regionalen Praxisbesonderheiten sollten den Ärzten ein wenig den Regress-Druck …

Viele Ärzte verordnen im Blindflug

Die Einführung von Praxisbesonderheiten und langfristigem Heilmittelbedarf sollte Ärzte wirtschaftlich entlasten und damit die Heilmittelversorgung der Patienten deutlich verbessern. Doch gibt es Probleme bei der praktischen Umsetzung: Die von den Kassen gelieferten Verordnungsstatistiken weisen extrabudgetäre Verordnungen zunächst gar nicht als solche aus. Das erschwert Ärzten die Steuerung der Heilmittelkosten.

Kommentar: Das Ende der Überversorgungs-Lüge

Seit Jahren kritisieren die Krankenkassen bei jeder passenden Gelegenheit die starke Zunahme von Heilmittel-Leistungen. Sie werden nicht müde, die Geschichte von der Überversorgung der Patienten mit Heilmitteln zu erzählen. Das tun sie schon so lange und ausdauernd, dass inzwischen sogar Heilmittelerbringer anfangen, daran zu glauben. So wie jüngst die Präsidentin …

Abrechnungstipp: Erst- und Folgeverordnung (der Regelfall)

Die Verordnung im Regelfall erfolgt nach Maßgabe des Heilmittel-Katalogs, also nach dessen konkreten Vorgaben. Im Praxisalltag fehlt jedoch häufig ein Kreuz oder es wurde an einer falschen Stelle gesetzt. Wie Sie sich in diesen Fällen korrekt verhalten und was zu beachten ist, damit Ihre Verordnung nicht von den Krankenkassen abgesetzt …

Keine Heilmittelrichtgrößen in Brandenburg

Rund 121 Mio. Euro stehen den Ärzten in Brandenburg für die Verordnung von Heilmitteln für das Jahr 2013 zur Verfügung. Auf die Berechnung von Richtgrößen konnten sich Kassen und KV Brandenburg nicht einigen. Deswegen wird in Brandenburg wieder nach Durchschnittswerten geprüft. Der Regressdruck auf die Ärzte erhöht sich damit erneut.

7,6 Prozent weniger Heilmittel-Verordnungen im 1. Quartal 2013

Heilmittel sind im 1. Quartal 2013 deutlich weniger verordnet worden als im Vorjahr. Weniger Verordnungen (-7,6%), weniger Behandlungen (-4,7%), weniger Umsatz (-3,6%) und höhere Zuzahlungen für die Patienten (+3,5%): Diese Ergebnisse liefert das Heilmittel-Informationssystem der GKV für das erste Quartal 2013.

Regionale Praxisbesonderheiten in Berlin weiterhin gültig

Die Verhandlungen über Heilmittelrichtgrößen in Berlin für das laufende Jahr 2013 sind nun endgültig gescheitert. Damit gelten die bisherigen Richtgrößen für Heilmittel genauso weiter wie die alten regionalen Praxisbesonderheiten. Ärzte in Berlin können vergleichsweise entspannt Heilmittel verordnen.

Zehnjährige dürfen auf Verordnung selbst unterschreiben

Dürfen Kinder auf der Verordnung selbst unterschreiben? Mit dieser Frage beschäftigte sich up in der Juni Ausgabe 2013. Die Siemens Betriebskasse (SBK) schafft nun Klarheit und legt die Altersgrenze für die Handlungsfähigkeit minderjähriger Leistungsempfänger auf die Vollendung des 10. Lebensjahres fest.

Der Abrechnungstipp: Konkrete Diagnose

Ohne eine konkrete Diagnose darf keine Behandlung begonnen werden. Einige Krankenkassen nutzen angeblich falsche, unkonkrete oder fehlende ärztliche Diagnosen als Begründung für Rechnungskürzungen. Diese sind aber in der Mehrzahl der Fälle unberechtigt. So kommt es oft zu Unsicherheiten auf Seiten der Therapeuten: Was tun bei fehlender oder unvollständiger Diagnose? Muss …

Unbürokratische Lösung für betroffene Praxen

Auch viele Therapeuten sind von den katastrophalen Auswirkungen des Hochwassers betroffen. Praxen sind überflutet, Behandlungen können nicht mehr stattfinden. Nun hilft der Verband der Ersatzkassen den Betroffenen mit einer schnellen und unbürokratischen Lösung.

Extrabudgetäre Heilmittelverordnung – so geht´s

Die Regelungen zum Thema „Extrabudgetäre Heilmittelverordnungen“ sind sehr komplex. Doch es lohnt sich, das komplizierte Regelwerk sicher zu beherrschen. Denn so unterstützen Sie Ihre Ärzte bei der Regressprophylaxe und helfen ihren Patienten, weiterhin langfristig mit Heilmitteln versorgt zu werden. Anhand eines Behandlungsfalls haben wir für Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten der …

Neues Video online ansehen

Heilmittel verordnen, ohne das Budget zu belasten? Das geht jetzt einfacher und schneller. Wie genau das geht, darüber haben wir jetzt ein Video für Sie gedreht.

Abrechnungstipp: Änderungen durch den Arzt

Das Verhältnis zwischen Arzt und Therapeut sollte möglichst positiv und kooperativ sein. Deswegen ist es förderlich, wenn man so viel wie möglich selbst auf der Verordnung korrigiert. Einige Dinge können jedoch nur vom Arzt selbst geändert werden – und dann auch gleich formal richtig. Wir zeigen Ihnen, was bei Änderungen …

Ergänzende Angaben zum Heilmittel

Ärzte können ihre verordneten Heilmittel durch eine ergänzende Angabe konkretisieren und dadurch genau festlegen, welche Maßnahmen der Therapeut bei dem entsprechenden Patienten anwenden muss. Dies ist beispielsweise häufig bei Doppelbehandlungen und Verordnungen von Wärmetherapie, sowie standardisierten Heilmittelkombinationen der Fall. Die möglichen, zu konkretisierenden Maßnahmen der Heilmitteltherapie sind in den jeweiligen …