Die Kodierung von Krankheiten mit Hilfe der ICD-10 spielt seit Einführung der Praxisbesonderheiten auch im Heilmittelbereich eine wichtige Rolle. Bestimmte ICD-10-Codes auf der Verordnung haben zur Folge, dass die Heilmittelkosten das Budget des Arztes nicht belasten. Die ICD-10 ist jetzt in der Version 2017 veröffentlich worden und enthält neue Diagnosen-Schlüssel für Patienten mit Lymphödemen.

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Viele Ärzte machen sich Sorgen über mögliche finanzielle Rückforderungen bei der Verordnung von Arznei- oder Heilmitteln. Ende 2015 meldete die Kassenärztliche Vereinigung  (KV) Hessen, dass es 2013 in ihrem Bundesland keinen einzigen Arzneimittelregress und nur einige individuelle Beratungen gegeben habe. Wie aber sieht es mit Heilmittel-Regressen aus? up hat bei den 17 KVen nachgefragt.

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DownloadDie KV Berlin hat in ihrem Rundschreiben Nr. 10 / September 2015 unter dem Punkt Heilmittel die Behauptung aufgestellt, niedergelassene Ärzten dürften Heilmittel-Verordnungen (VO) in bestimmten Punkten nicht nachträglich ändern. Das ist nicht nur falsch, sondern führt unter Umständen sogar dazu, dass Krankenkassen bei Heilmittel-Verordnungen einen „Sonstigen Schaden“ wegen fehlerhafter Ausstellung gemäß Prüfvereinbarung der KV Berlin geltend machen können. weiterlesen
up 02-2012 Ein Rundschreiben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin aus dem September 2015 sorgt für Unruhe unter Ärzten und Therapeuten in der Bundeshauptstadt. Unter der Überschrift „Keine nachträgliche Änderung der Verordnung“ werden Ärzte leider grob falsch informiert. Das hat inzwischen auch die Pressesprecherin der KV Berlin bestätigt. Um die Verwirrung aufzulösen, sollten Therapeuten ihre Ärzte am besten selbst zum Thema aufklären. Wir geben Ihnen dazu Tipps und als Download der Woche KW 48/2015eine Vorlage für die Argumentation. weiterlesen
up 01-2012 Deutliche Entlastung für Ärzte: Sämtliche Heilmittelverordnungen, die bundesweit als Praxisbesonderheiten anerkannt sind, müssen vor Einleitung eines Prüfverfahrens von den Verordnungskosten des Arztes abgezogen werden. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unter Vermittlung des Bundesschiedsamts kürzlich geeinigt. weiterlesen
up 02-2010 Für Heilmittel stehen 2015 in Nordrhein knapp 552 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Ärzte haben also mehr Spielraum für die Verordnung von Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie. Die Richtgrößen wurden entsprechend angepasst und gelten seit dem 1. Januar 2015. weiterlesen
roter paragraph würfel 3dDer erste Entwurf für ein neues GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) lässt der Heilmittel-Branche wenig Raum für Optimismus. Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei den Ärzten sollen künftig auf regionaler Ebene stattfinden. Verbesserte Arzt-Software und neue Formvorschriften in den Rahmenverträgen sollen Abrechnungskürzungen bei Heilmittelerbringern vermeiden. Das klingt zunächst vielversprechend, doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass der Gesetzesentwurf in seiner jetzigen Form die Probleme der Heilmittelerbringer nicht lösen wird, sondern eher noch verstärken könnte. weiterlesen
up 10-2012  Das Jahr 2014 ist schon fast vorbei, da gibt es endlich auch für den Bereich der KV Nordrhein die Heilmittelrichtgrößen für 2014. Aber das Warten hat sich gelohnt: Sechs Prozent höhere Richtgrößen, rückwirkend gültig ab Jahresanfang sowie eine neue Liste mit regionalen Praxisbesonderheiten sollten den Ärzten ein wenig den Regress-Druck nehmen – und die Versorgung mit Heilmittel-Therapie erleichtern. weiterlesen
Die Einführung von Praxisbesonderheiten und langfristigem Heilmittelbedarf sollte Ärzte wirtschaftlich entlasten und damit die Heilmittelversorgung der Patienten deutlich verbessern. Doch gibt es Probleme bei der praktischen Umsetzung: Die von den Kassen gelieferten Verordnungsstatistiken weisen extrabudgetäre Verordnungen zunächst gar nicht als solche aus. Das erschwert Ärzten die Steuerung der Heilmittelkosten.
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