Auch rund drei Jahre nach Einführung der ICD-10-Codes auf Heilmittelverordnungen werfen sie in Heilmittelpraxen noch zahlreiche Fragen auf: Was bedeutet dieser Code auf dem Rezept? Welche Pflichten gehen mit der Einführung einher? Was muss ich bei der Abrechnung beachten? Der Informationsbedarf seitens der Therapeuten ist groß und scheinbar bleibt eine gewisse Unsicherheit rund um diese Neuerung bestehen. Doch das Thema lässt sich auch ganz entspannt betrachten.

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Zum Jahreswechsel 2016/2017 haben sich einige Änderungen ergeben, die Verordnungen von Heilmitteln betreffen. Dramatisch ist keine dieser Neuerungen. Dennoch ist die Lage relativ unübersichtlich. Viele verschiedene Institutionen sind beteiligt, sodass der Informationsfluss manchmal schwierig oder widersprüchlich ist. Wir haben die 13 häufigsten Fragen, die deswegen aufkommen, noch einmal für Sie zusammengestellt und mit den passenden Antworten und Lösungen versehen.

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KBV und GKV-Spitzenverband haben es geschafft, schnell und unbürokratisch eine Lösung für das Problem der Lymphdrainage-Verordnungen zu finden. Lymphödem-Patienten im entsprechenden Stadium erhalten so auch weiterhin extrabudgetär ihre medizinisch wichtige Heilmitteltherapie.

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Für die extrabudgetäre Versorgung von Lymphdrainagepatienten haben sich KBV und GKV-Spitzenverband auf eine Übergangsregelung geeinigt. Demnach können Ärzte Leistungen für Lymphödeme Stadium III bis auf weiteres als besondere Verordnungsbedarfe verordnen. Diese Vereinbarung war notwendig, weil der ICD-10-Code I 89.0 (Lymphödem) aus der Liste der Indikationen für den langfristigen Heilmittelbedarf gestrichen wurde.

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Zum 1. Januar 2017 gilt die überarbeitete Heilmittel-Richtlinie mit den neuen Regeln zum langfristigen Heilmittelbedarf. Dabei spielen die Diagnosen nach ICD-10-Code eine immer größere Rolle. Beim „Übersetzen“ der Codes in Klartext und beim Suchen nach der richtigen Diagnosengruppe im Heilmittel-Katalog hilft jetzt die HMK-App der Firma Buchner.

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Ärzte können ihre Verordnungen „extrabudgetär“ machen und damit aus ihrem Budget heraushalten. Dazu sollen sie ab dem 1. Januar 2017 neue Verordnungsformulare benutzen, auf denen ein neues, zweites ICD-10-Code Feld aufgedruckt ist. Wir erklären, welche Auswirkungen das auf Sie als Heilmittelerbringer hat.

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Die Änderung der Heilmittel-Richtlinie, der ICD-10 und einige Gesetzesänderungen bedeuten für Patienten, Therapeuten und die verordnenden Ärzte einige Veränderungen im kommenden Jahr 2017. Wir haben für Sie alle bekannten Änderungen mit einen Schwerpunkt in der Dezemberausgabe von up  zusammengestellt und illustriert. Das kann man zum Nachschlagen oder zu Schulungszwecken an seine Mitarbeiter weitergeben.

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Bis Ende des Jahres 2016 gilt noch der ICD-Schlüssel I89.0 (Lymphödem) als Begründung für extrabudgetäre Manuelle Lymphdrainage. Das hat sich jetzt durch eine Erweiterung der ICD-10-Systematik geändert. Jetzt müssen Ärzte Lymphödeme differenzierter diagnostizieren. Dadurch werden aber auch mehr MLD-Verordnungen die Budgets der Mediziner belasten.

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Die Liste mit den Diagnosen, für die ein Arzt ab der Erstverordnung extrabudgetär Heilmittel verordnen kann, heißt ab dem 1. Januar 2017 „Besondere Verordnungsbedarfe“. Sie ersetzt damit die bisherige Liste der Praxisbesonderheiten. Zusätzlich können die KVen auf Landesebene regionale besondere Verordnungsbedarfe vereinbaren, die dann ebenfalls extrabudgetär sind.

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