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Corona-Impfung: Bundestag beschließt Auskunftspflicht für bestimmte Berufsgruppen

Beschäftigte in Pflegeheimen, Kitas und Schulen müssen ihrem Arbeitgeber künftig Auskunft darüber geben, ob sie gegen Covid-19 geimpft sind. Das hat der Bundestag gestern (7. September 2021) im Rahmen von Änderungen am Infektionsschutzgesetz beschlossen. Durch die Auskunft über den Impfstatus soll es Arbeitergebern ermöglicht werden, diesen bei der Organisation des …

Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und ergänzt

Die epidemische Lage von nationaler Tragweite in Deutschland wird bis zum 24. November 2021 verlängert. Daran gekoppelt ist auch die Verlängerung der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Die bisherigen Regelungen bleiben weitestgehend bestehen und wurden um wenige Neuerungen ergänzt, die zum 10. September in Kraft treten – u. a. um die Pflicht, Mitarbeiter über …

Corona: EU-Impfzertifikat seit 1. Juli 2021 europaweit auslesbar

Zum 1. Juli sind fast alle EU-Länder an die notwendige Technik für das EU-Impfzertifikat angeschlossen. Auch für die Nicht-EU-Länder Norwegen und Island ist das Impfzertifikat vorgesehen. Dort hinterlegt werden kann ein Nachweis über eine Corona-Impfung, ein Testergebnis oder eine überstandene Corona-Infektion. Alle EU- und teilnehmenden Länder können die Informationen auslesen.

Digitaler Impfnachweis für Genesene kommt Ende Juni

Der digitale Corona-Impfpass ist am 10. Juni gestartet. Nach einer vollständigen Impfung bekommt man den digitalen Nachweis in Apotheken und beim Arzt. Von Covid-19-Genesene müssen dagegen noch bis Ende Juni warten, bis sie ihren Impfstatus digital hinterlegen können. Das teilte kürzlich das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit.

Praxisinhaber müssen Einhaltung der Masernimpfpflicht kontrollieren

Das Masernschutzgesetz sieht vor, dass u. a. medizinisches Personal, das nach 1970 geboren ist, gegen Masern geimpft sein muss. Die Impfung oder eine bereits durchgemachte Krankheit müssen bis zum Jahresende 2021 nachgewiesen werden. Mitarbeiter ohne Masernschutz dürfen in Therapiepraxen nicht beschäftigt werden.

Frist zum Nachweis des Masernschutzes bis Ende Dezember verlängert

Die Frist für den Nachweis eines Masernschutzes ist bis zum 31. Dezember verlängert worden. Nach dem Bundestag hat kürzlich auch der Bundesrat dem „Gesetz zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen“ zugestimmt. Im Masernschutzgesetz, das am 1. März 2020 in Kraft getreten ist, galt noch eine …

Corona-Regeln für Geimpfte und Genesene seit Sonntag gelockert

Immer mehr Menschen in Deutschland sind inzwischen vollständig geimpft oder haben eine Corona-Infektion hinter sich. Seit Sonntag profitieren diese beiden Gruppen, zu denen auch viele Therapeuten gehören, von mehr Freiheiten: Laut der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sind Sie nicht mehr von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen betroffen. Bei Treffen mit anderen Personen gelten sie nicht …

Digitaler Impfpass soll noch vor den Sommerferien kommen

Der von der EU geplante digitale Impfpass soll noch vor den Sommerferien auch in Deutschland zur Verfügung stehen. Die entsprechende App, mit der der vollständige Impfschutz nachgewiesen wird, soll zwischen Mitte Mai und Ende Juni bereitgestellt werden, wie es aus dem Bundesgesundheitsministerium heißt.

Kassenzahnärztliche Vereinigungen

Baden-Württemberg: Gültiger Nachweis über Impfanspruch

Über die Hotline der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KZVBW) melden sich vermehrt Zahnärzte, die bei Impfzentren abgewiesen wurden – unter anderem wegen einer fehlenden Bescheinigung über deren Zulassung. Die KZVBW informiert die Zahnärzte über eine Abstimmung mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg und weist erneut auf die impfberechtigten Personengruppen hin.

RKI: Bei Geimpften geringeres Risiko einer Virusübertragung

Vollständig Geimpfte spielen bei der Verbreitung von Corona nach Auffassung des Robert Koch-Instituts (RKI) „keine wesentlich Rolle mehr“. Das geht aus einem Schreiben des Instituts an das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hervor.

Leitlinien-Update „Neurologische Manifestationen bei COVID-19“

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat ein Update zur S1-Leitlinie „Neurologischen Manifestationen bei COVID-19“ herausgegeben. Danach gibt es nach neuesten Erkenntnissen auch bei neurologischen Patienten keine Kontraindikation gegen die SARS-CoV-2-Impfung, heißt es in einer Mitteilung der Fachgesellschaft.

Therapeuten dürfen Corona-Tests nicht selbst vornehmen

Stand 16.02.2021: Das Bundesgesundheitsministerium hat die Corona-Testverordnung angepasst und stellt klar, dass „ausschließlich Ärzte, Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore oder Apotheken“ durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) mit der Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 beauftragt werden können (§ 6 Abs. 1). Zahnärzte, zahnärztlich geführte Einrichtungen und Apotheken dürfen …

Impfverordnung angepasst: Mehr Patienten rücken in Gruppe mit „hoher Priorität“

Durch die Anpassung der Coronavirus-Impfverordnung gehören nun mehr Personen zur zweiten Priorisierungsgruppe (hohe Priorität). Zu den Erkrankungen, die von Gruppe drei in Gruppe zwei vorgerückt sind, zählen u. a. chronische Nierenerkrankungen und COPD.

Impfung mit „höchster Priorität“ auch für Therapeuten möglich

Heilmittelerbringer, die regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, gehören ebenfalls zur Gruppe der Personen, die nach § 2 der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 einen Anspruch auf „Schutzimpfung mit höchster Priorität“ haben.

Physiotherapeut steht an Behandlungsliege

Vorrangige Corona-Impfung: Formloses Attest über Vorerkrankung reicht aus

Patienten, die aufgrund einer Vorerkrankung Anspruch auf eine prioritäre Corona-Schutzimpfung haben, müssen dies mit einem Attest nachweisen. Dafür reicht eine formale Bescheinigung des Arztes aus, in der keine Details enthalten sein müssen, teilt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nun mit und bezieht sich dabei auf eine entsprechende Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums.

Arzt schreibt etwas auf einem Clipboard mit Kugelschreiber

Corona: Israelische Studie zeigt erste Impferfolge

Erste Studienergebnisse in Israel zeigen, dass Impfungen die Zahl der Corona-Neuinfektionen offenbar senken. Bereits zwei Wochen nach der ersten Dosis des Biontech-Pifzer-Impfstoffs war die Zahl der positiven Corona-Tests bei über 60-Jährigen um ein Drittel niedriger, wie eine Studie der größten Krankenkasse des Landes ergab.

„Ob sich Mitarbeiter impfen lassen, ist eine rein private Entscheidung“

Ende Dezember 2020 wurden hierzulande die ersten Menschen gegen das Corona-Virus geimpft. Wer wann Zugang zu einer solchen Impfung erhält, ist in der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 festgelegt. Da Mitarbeiter in Heilmittelpraxen regelmäßig unmittelbaren Patientenkontakt haben, sind sie mit „hoher Priorität“ eingestuft und dürfen auf …

IQWiG: Aktuelle und verlässliche Informationen zu Corona-Impfstoffen

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) stellt auf www.gesundheitsheitsinformation.de verlässliche und allgemeinverständliche Informationen über die verschiedenen Impfstoffe zum Schutz vor Covid-19 bereit. Derzeit können sich Bürger dort über die beiden in Deutschland zugelassenen Impfstoffe von Biontech/Pfizer (Comirnaty, vorher: BNT162b2) und Moderna (Covid-19 Vaccine Moderna, kurz: Moderna, vorher: …

Heilmittelpraxen: Anspruch auf Schutzimpfung mit hoher Priorität

Mitarbeiter in Heilmittelpraxen werden gemäß der Corona-Impfverordnung mit „hoher Priorität“ eingestuft. Das meldete kürzlich der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV).

Kassen übernehmen zweimalige Masernimpfung bei Praxispersonal

Für Beschäftigte im Gesundheitswesen übernehmen die Krankenkassen ab sofort die Kosten für eine zweimalige Impfung gegen Masern. Damit wird der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom März umgesetzt, der am 15. Mai in Kraft getreten ist, heißt es in einer Mitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).