Blass CIMG0032Ein Glas Wasser trinken, sich waschen und anziehen, aufstehen und hinsetzen – banale Handlungen, die wir täglich vollziehen, ohne nachzudenken. Für Menschen mit schweren Wahrnehmungsstörungen, zum Beispiel nach einem Hirntrauma, stellen sie jedoch große Herausforderungen dar. Die Physiotherapeutin Christine Blass (48) aus dem rheinland-pfälzischen Gau-Algesheim trainiert schon seit Jahren mit ihren schwerstbetroffenen Patienten solche Alltagstätigkeiten – seit 2009 in der praxiseigenen Therapiewohnung „Weitblick“.
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Ein neues Wirbelsäulenzentrum am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) soll Patienten mit Erkrankungen der Wirbelsäule besser versorgen. Hand in Hand wird ein interdisziplinäres Team bei der Diagnose und Therapie zusammenarbeiten. Dabei will das UKR die Kooperation mit niedergelassenen Ärzten weiter ausbauen. Eine Zusammenarbeit mit externen Physiotherapeuten sei nicht ausgeschlossen, im Moment aber noch nicht angedacht.

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In Deutschland fehlen Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht sowie geeignete Therapieangebote für Menschen mit Adipositas. Fächerübergreifende Behandlungsansätze unter Einbezug von Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologen und Diätassistenten sind notwendig. Diese Auffassung vertreten das Kompetenznetz Adipositas (KNA) in München und das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas Erkrankungen in Leipzig.

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Für eine erfolgreiche medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) sollten die verschiedenen Berufsgruppen im Reha-Team eng zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universität Würzburg.

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Die interdisziplinären Praxen in Deutschland nehmen zu. Das ist gut für die Patienten. Denn sie erhalten dadurch eine auf einander abgestimmte ganzheitliche Therapie und müssen nicht mit demselben Krankheitsbild zu drei verschiedenen Heilmittelpraxen laufen müssen.

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Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gesundheitsberufe will die Barmer GEK intensivieren und damit die Arztzentrierung im Gesundheitswesen abschaffen. Dazu sollen die medizinischen Fachberufe entsprechend qualifiziert werden, so die Krankenkasse in einem aktuell veröffentlichten Positionspapier zur Bundestagswahl 2013.

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Das Versorgungsstrukturgesetz vom Januar 2012 hat erstmals die Ärztenetze im SGB V verankert - und zwar im Paragrafen 87 b, Absatz 2 und 4 SGB V. Am 1. April 2013 legte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) einen Kriterienkatalog für Ärztenetze vor. Er soll den Landes-KVen verlässliche Kriterien an die Hand geben, Ärztenetze als solche anzuerkennen. Die so bestätigten Netze können dann finanziert werden – eine Chance für therapeutische Praxen? Leider nein, bisher nicht.

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Inzwischen ist jedes fünfte Kind in Deutschland übergewichtig – Tendenz steigend. Grund genug gegenzusteuern, sagte sich auch der Segeberger Allgemeinarzt Dr. Michael Emken, der das ambulante Trainingsprogramm „junior marvelesse“ ins Leben rief und gemeinsam mit Sporttherapeuten, Ernährungswissenschaftlern und Psychologen dicke Kinder auf ihrem schwierigen Weg zu Gesundheit und Wohlergehen in späteren Jahren unterstützt.

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