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Bye-bye Blankoverordnung?

Stand 29.07.2022. Die Fristen zum Abschluss von Verträgen zur Heilmittelversorgung mit erweiterter Versorgungsverantwortung (Blankoverordnung) sollen ersatzlos gestrichen werden. So sieht es der „Entwurf eines Gesetzes zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV Finanzstabilisierungsgesetz – GKV-FinStG) des Bundesgesundheitsministeriums vor.

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Kehrt die Grundlohnsummenbindung zurück?

Erinnern Sie sich, dass noch vor einigen Jahren Veränderungen der Heilmittelvergütung an die Entwicklung der Grundlohnsumme gekoppelt waren? Diese Grundlohnsummenbindung hat Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) abgeschafft und damit überhaupt erst die Möglichkeit geschaffen, über kostendeckende Honorare verhandeln zu können.

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Plant Gesundheitsminister Lauterbach die Wiedereinführung der Grundlohnsummenbindung?

Lange hatten die Heilmittelerbringer dafür gekämpft: Keine Koppelung ihrer Vergütungen mehr an die Entwicklung der Grundlohnsumme. Mit dem 2019 vom Bundestag verabschiedeten TSVG sollte künftig eine wirtschaftliche und leistungsgerechte Vergütung von Therapie möglich werden, deren Grundlage die Entwicklung der Personal- und Sachkosten darstellt. Dem Vernehmen nach könnte das schon bald …

Plant Gesundheitsminister Lauterbach die Wiedereinführung der Grundlohnsummenbindung?

Vier gute Gründe, warum sich niemand vor mehr Behandlungsfreiraum sorgen muss

Seit über einem Jahr könnte es einen Vertrag über die sogenannte Blankoverordnung geben. Die gesetzlichen Voraussetzungen dafür hat das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) geschaffen, die Heilmittel-Richtlinie ist schon seit langem vorbereitet. Und wenn die Heilmittel-Schiedsstelle ihren gesetzlichen Auftrag ernst genommen hätte, dann gäbe es Anfang 2022 bereits diverse Schiedssprüche zum …

Themenschwerpunkt 6.2021: DVPMG

Wer vertritt die Interessen der Heilmittelerbringer?

Das Gesetzgebungsverfahren zum Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) offenbart ein weiteres Mal die Hilfslosigkeit einer ganzen Branche bei der Lobbyarbeit in Berlin. Das gilt einerseits für das Stellungnahmeverfahren und die Anhörung zum Gesetzentwurf vor dem Gesundheitsausschuss, andererseits für die geplante Umsetzung.

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Potemkinsche Dörfer des Bundesgesundheitsministeriums

Als potemkinsche Dörfer wird Vorgetäuschtes bzw. die „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ bezeichnet. Deswegen verdient das in der vergangenen Woche verabschiedete Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) jedenfalls aus Sicht der Logopäden, Ergotherapeuten und Podologen dieses Etikett.

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Heilmittelerbringer werden für digitale Leistungen bezahlt

Gestern, am Donnerstag, den 6. Mai 2021 hat der Bundestag das Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) verabschiedet. Der Inhalt ist für alle Heilmittelberufe durchaus interessant. Denn in Zukunft sollen Leistungen, die Heilmittelerbringer mittels digitaler Anwendungen erbringen, vergütet werden.

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Physiotherapeuten im Blindflug und GKV-Weckruf

Der aktuelle Schiedsspruch Physiotherapie vom 8. März 2021 legt fest, dass der neue bundeseinheitliche Rahmenvertrag Physiotherapie seit dem 1. April 2021 in Kraft getreten ist. Doch bislang ist außer den neuen Honoraren nicht viel veröffentlicht worden. Wir haben heute den 16. April 2021, und immer noch müssen Physiotherapeuten im Blindflug …

Physiotherapeuten im Blindflug und GKV-Weckruf
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Nullrunden und produktive Selbstverwaltung

Null Prozent Honorarerhöhung haben die Kassen den Physiotherapieverbänden in den Verhandlungen angeboten und sich damit in zwei Verhandlungsterminen nicht bewegt. Die Logopäden haben inzwischen einen gültigen Versorgungsvertrag, der faktisch Nullrunden bis 2024 festlegt. Denn der mäßigen prozentualen Vergütungserhöhung steht eine nicht mehr exakt festgelegte Leistungsbeschreibung gegenüber. So darf jetzt jede …

Nullrunden und produktive Selbstverwaltung
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Nach der Verhandlung ist vor der Verhandlung

Sepp Herberger wird der Spruch „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ zugeschrieben. Das muss jetzt im übertragenden Sinne auch die Devise der Heilmittelerbringer sein: Nach der Verhandlung ist vor der Verhandlung! Nach dem faktischen Scheitern des Schiedsverfahrens zum bundeseinheitlichen Versorgungsvertrag stehen die nächsten Vertragsverhandlungen vor der Tür. Der Vertrag …

17 Thesen unter der Lupe - Ein Faktencheck zur Live-Diskussion über die Zukunft der Heilmittelerbringer
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„Eine neue Ära im Heilmittelbereich“

„Eine neue Ära im Heilmittelbereich hat begonnen: Am 1. Januar 2021 ist der erste bundesweit einheitliche Vertrag für den Heilmittelbereich Podologie in Kraft getreten,“ hat der GKV Spitzenverband gerade in seinem E-Magazin „GKV 90 Prozent“ gemeldet. Ob das für die Podologen jetzt wirklich der Beginn einer „neuen Ära“ ist, bleibt …

„Eine neue Ära im Heilmittelbereich“

„Versorgungsforschung braucht eine breitere Anerkennung“

Die Versorgungsforschung kommt, zumindest was den Bereich der Heilmitteltherapie betrifft, nicht wirklich voran. Das liegt auch daran, dass es schwierig ist, für Forschungsvorhaben die nötigen Fördergelder zu erhalten – etwa aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Dr. Roy Kühne sieht dabei die Krankenkassen und auch die Verbände in der …

„Versorgungsforschung braucht eine breitere Anerkennung“
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Richtige Fragen zum falschen Zeitpunkt

Die Physiotherapieverbände, die den Rahmenvertrag mit dem GKV-Spitzenverband seit über einem Jahr verhandeln, haben überraschend in den sozialen Medien eine „Blitzumfrage zur Termintaktung“ gestartet. Das Echo der Praxisinhaber ist verhalten, trotzdem machen alle mit. Auch Sie sollten daran teilnehmen.

Richtige Fragen zum falschen Zeitpunkt
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Geht doch: GKV-Spitzenverband rudert bei Quittung zurück

Das Thema Quittung des Leistungserbringers auf der Rückseite der Verordnung ist vom Tisch. Gerade hat der GKV-Spitzenverband seine neueste Version des Fragen-Antwort-Katalogs veröffentlicht und siehe da, die Frage Nr. 9 mit der von uns beanstandeten Antwort zu Quittung des Leistungserbringers ist verschwunden. Geht doch.

Geht doch: GKV-Spitzenverband rudert bei Quittung zurück
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Falsche Antworten vom GKV-Spitzenverband

Die Schiedsverhandlungen der Physiotherapeuten sind gerade in die Verlängerung gegangen, der GKV-Spitzenverband und die maßgeblichen Physio-Verbände sollen sich noch einmal über strittige Punkte austauschen. Das Warten auf gültige Verträge geht also in die Verlängerung – und zwar noch bis mindestens Ende Februar

Falsche Antworten vom GKV-Spitzenverband
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Die Sehnsucht der Therapeuten nach mehr Bürokratie

Die Krankenkassen haben vor über einem Jahr, nämlich am 15. Januar 2020 den verbindlichen Entwurf für das seit dem 1. Januar 2021 geltende Heilmittel-Verordnungsformular Muster 13 veröffentlicht. Seit diesem Zeitpunkt wissen also alle, dass es keine Taxfelder auf dem neuen Muster 13 gibt. Alle bedeutet: Softwarehersteller, Verbände, Abrechnungszentren und Praxisinhaber.

Die Sehnsucht der Therapeuten nach mehr Bürokratie
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Wie viel Vorbereitungszeit bekommen Praxen für den Start der HeilM-RL???

Aufgrund der anhaltend hohen Covid-19-Infektionszahlen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung um drei Monate verlängert, wie er gestern (3. Dezember 2020) mitteilte. Bis 31. März 2021 können Ärzte Patienten, die unter leichten Atemwegserkrankungen leiden, nun weiterhin telefonisch bis zu sieben Tage krankschreiben. Auch eine Folgebescheinigung der …

Der Heilmittelkatalog wird überschaubarer

#therapeuten_vergessen

Das Bundesgesundheitsministerium plant, die Modellklausel zur Erprobung von akademischen Ausbildungsangeboten in der Ergo-, Physiotherapie und Logopädie bis 2026 zu verlängern. Was sich im ersten Moment wie eine der üblichen Fristverlängerungen in Zeiten von Corona liest, offenbart auf den zweiten Blick die vollkommene Planlosigkeit der Gesundheitspolitik im Hinblick auf die schon …

#therapeuten_vergessen

GKV stärkt Verhandlungsposition durch Abbau von VO-Bürokratie

Die Krankenkassenverbände auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband haben sich als Reaktion auf die Verschiebung des Inkrafttretens der HeilM-RL, der HeilM-RL ZÄ und der bundeseinheitlichen Rahmenverträge auf befristete Regelungen geeinigt, die Heilmittelerbringern bürokratische Entlastungen bringen sollen. Sie gelten bis einschließlich 31. Dezember 2020.

Verschieben ohne Perspektive

Dass das Inkrafttreten der HeilM-RL auf den 1. Januar 2021 verschoben wurde, ist eine Sache. Eine andere ist, dass jetzt auch das BMG nachzieht und den Starttermin für die bundeseinheitlichen Rahmenverträge auf den 1. Januar 2021 nach hinten versetzt. So hat es das Bundeskabinett diese Woche entschieden.

KV BaWü zu Blankoverordnungen: Voll daneben ist voll daneben