Dr. Wolfgang Wodarg ist Facharzt für Innere Medizin/Pneumologie, öffentliches Gesundheitswesen, Hygiene und Umweltmedizin und Sozialmedizin. Er war von 1994 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und von 1998 bis 2010 Mitglied der Parl. Versammlung des Europarates. Zudem war er Initiator und Sprecher der Bundestags-Enquetekommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“. Als Mitglied im Vorstand von Transparency International Deutschland e. V. ist er verantwortlich für das Ressort Gesundheitswesen.

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Dina Michels studierte Rechtswissenschaften in Hannover mit dem Schwerpunkt Kriminologie. Von 2005 bis Anfang 2017 leitete sie in der Hauptverwaltung der Kaufmännischen Krankenkasse die Stelle zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen. Im März 2017 wurde sie als Chief Fraud Detection Officer zur Beauftragten dieser Stelle ernannt. Ihre Tätigkeit erfolgt bundesweit und hat ihren Schwerpunkt im Bereich des Straf-, Sozial- und Zivilrechts. Frau Michels nahm an Expertengesprächen im Gesundheitsausschuss teil und wurde mehrfach als Einzelsachverständige zum Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen im Deutschen Bundestag angehört.

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Die Frage der up-Redaktion nach persönlichen Erfahrungen mit Ärzten und Korruption hat Wellen geschlagen. Im Internet ging es hoch her und unser Briefkasten quoll über. Ungläubig „Ich bin sprachlos auf welche Ideen manche kommen“ und mit Unverständnis „Wie kann man sich das bei unserer Vergütung überhaupt leisten, einen Arzt dafür zu bezahlen“ berichteten viele Leser über ihre eigenen Erfahrungen.

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Verordnungen kosten Geld, nicht nur die Patienten und Krankenkassen, sondern scheinbar auch die Therapeuten – die dafür zahlen (sollen), dass Ärzte Patienten zu ihnen schicken. Das berichteten uns Praxisinhaber aus ganz Deutschland. Besonders im Ballungsraum Berlin scheint dieses Vorgehen weit verbreitet. Genaue Zahlen gibt es jedoch nicht.

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Der Bundestag hat das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen verabschiedet. Wir erklären, was sich dadurch ändert, geben Beispiele für problematisches Verhalten und helfen dabei, Korruption, Betrug und Vertragsverstöße voneinander abzugrenzen.

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Der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag, 14. April das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen verabschiedet. Das Gesetz wird damit bald in Kraft treten. Dann gelten verschärfte Bestimmungen unter anderem für die Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Ärzten. Wer unlautere Vorteile oder Zuwendungen annimmt oder anbietet – als Bestechlichkeit beziehungsweise Bestechung nach § 299 a StGB ff – kann in Zukunft sogar mit einer Freiheitsstrafe sanktioniert werden.

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Die Annahme von Geschenken und Vergünstigungen kann für Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten und Pflegekräfte bald deftige Strafen nach sich ziehen. Den Akteuren im Gesundheitswesen drohen sogar bis zu drei Jahren Haft, wenn sie bestechen oder sich bestechen lassen. weiterlesen
pressefoto_christian-langeDas Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) hat einen Gesetzesentwurf mit dem neuen Straftatbestand „Korruption im Gesundheitswesen“ vorgelegt. Fortan machen etwa Therapeuten sich strafbar, wenn sie Ärzte bestechen, damit diese ihnen Patienten zuführen. Im Interview mit up erklärt Christian Lange, Parlamentarischer Staatssekretär im BMJV, den neuen § 299 a StGB. weiterlesen