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Krankenkassenfusion seit 1. November 2021

Die Betriebskrankenkasse VIACTIV BKK und die BKK Achenbach Buschhütten haben zum 1. November 2021 fusioniert. Das hatten die Verwaltungsräte beider Kassen Anfang Juli beschlossen. Mit der Fusion stärkt die VIACTIV ihre Position in der bundesweiten Kassenlandschaft und baut ihr Engagement in Südwestfalen aus, heißt es in einer Mitteilung. Sitz der …

Krankschreibungen: Rückenleiden erstmals wieder auf Platz 1

Erstmals seit Jahren sind Rückenbeschwerden wieder die häufigste Ursache für eine Krankschreibung. Ein Grund für den Anstieg könnten die Arbeitsbedingungen im Homeoffice sein, wie die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) mit über 1,6 Millionen Versicherten kürzlich mitteilte.

Verordnung: „Falsche“ Diagnose kein Grund für Absetzung

Setzen Krankenkassen eine Verordnung mit der Begründung ab, die angegebene Diagnose passe nicht zur Diagnosegruppe, ist das nicht gerechtfertigt. Praxisinhaber sollten sich ein solches Vorgehen nicht gefallen lassen und die Absetzung zurückweisen.

Themenschwerpunkt 6.2021: DVPMG

Mitte 2021: Alle Heilmittelerbringer erhalten Zugriff auf die elektronische Patientenakte

Bisher hatten aus der Berufsgruppe der Heilmittelerbringer lediglich die Physiotherapeuten Zugriff auf die Daten der elektronischen Patientenakte. Dieses Zugriffsrecht wird nun auf alle Heilmittelerbringer ausgeweitet. Sie erhalten Zugriff auf die Daten der elektronischen Patientenakte, die sich aus der Behandlung durch den jeweiligen Heilmittelerbringer ergeben.

Aus BKK Mobil Oil wird Mobil Krankenkasse

Seit dem 1. April präsentiert sich die BKK Mobil Oil mit neuem Namen und Logo – als Mobil Krankenkasse und Mobil Pflegekasse. Der neue Name spiegele noch mehr die Motivation der Betriebskrankenkasse mit Sitz in München wider, erklärte Mario Heise, Vorstandsvorsitzender der Mobil Krankenkasse: Mobil zu sein, und das in …

Krankenkassenfusion zum 1. Januar 2020

Die Betriebskrankenkasse BKK VBU und die Brandenburgische BKK haben zum 1. Januar 2020 fusioniert. Das hatten die Verwaltungsräte beider Kassen Anfang Dezember beschlossen. Im Gesundheitswesen sei mehr Flexibilität gefragt, und die Kassen stünden vor großen Herausforderungen, heißt es in einer Mitteilung.

Bundessozialgericht: Krankenkassen dürfen Extras nicht als Wahltarife anbieten

Gesetzliche Krankenversicherungen dürfen Zusatzleistungen wie Auslandskrankenschutz oder Chefarztbehandlung nicht mehr als Wahltarif anbieten. Auch die Werbung mit Vergünstigungen bei bestimmten privaten „Vorteilspartnern“ ist nicht erlaubt. Das hat kürzlich das Bundessozialgericht (BSG) entschieden (Az.: B1 KR 34/18 R und B1 KR 16/18 R).

Abrechnungstipp: Behandlungsunterbrechungen richtig auf der Verordnung dokumentieren

Der Abstand zwischen zwei Behandlungen soll gemäß Heilmittel-Richtlinie 14 Kalendertage nicht überschreiten. In der täglichen Praxis funktioniert das aber nicht immer. Damit die Verordnung trotz Fristüberschreitung gültig bleibt, ist es wichtig, die entsprechenden Ausnahmen zu kennen und richtig zu dokumentieren.

Abrechnungstipp: Späteren Behandlungsbeginn richtig dokumentieren

Der jüngste Grund, eine gültige Verordnung nicht zu bezahlen, stammt von einer Ersatzkasse: Bei einem späteren Behandlungsbeginn, so die Techniker Krankenkasse, müsse auch der Grund für die Verspätung genannt werden. Darüber kann man sich trefflich streiten – oder aber gleich den Grund mit dokumentieren. Wir zeigen wie einfach das geht.

Urteil: Kein Anspruch auf Versorgung mit Elektrostimulationsgerät bei Hemiparese

Die gesetzliche Krankenversicherung muss die Kosten für eine Versorgung mit dem Elektrostimulationsgerät „NESS H200“ (Handrehabilitationssystem) bei einer Halbseitenlähmung nicht übernehmen. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Stuttgart kürzlich entschieden (L 4 KR 3328/16) und folgt damit einer Entscheidung des Sozialgerichts Heilbronn vom 13. Juli 2016. Geklagt hatte eine Patientin, die seit …

Foto von Metall-Statue der Justitia, römische Göttin der Gerechtigkeit

Pflegepersonal-Stärkungsgesetz: Krankenfahrten für mobilitätseingeschränkte Patienten ohne Genehmigung

Patienten, deren Mobilität dauert eingeschränkt ist, benötigen seit dem 1. Januar 2019 für ärztlich verordnete Krankenfahrten nicht länger die Genehmigung ihrer Krankenkasse. Mit dieser neuen Regelung soll das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) die Krankenbeförderung von und zur ambulanten Behandlung erleichtern. Die Neuerung gilt für Patienten mit Pflegegrad 3, 4 oder 5 sowie …

2019: Viele Krankenkassen senken Zusatzbeitrag

Gute Nachrichten für gesetzlich Krankenversicherte: Viele Kassen senken 2019 die Zusatzbeiträge. So wird u.a. die Techniker Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag auf 0,7 Prozent senken, der Beitragssatz beträgt somit 15,3 Prozent statt 15,5 Prozent. Dagegen halten die AOK PLUS (Zusatzbeitrag 0,6 Prozent, Beitragssatz 15,2 Prozent), die Barmer (Zusatzbeitrag 1,1 Prozent, Beitragssatz 15,7 …

Erste Kasse zahlt für Sprachtherapie-App „neolexon“

Die IKK gesund plus ist die erste Krankenkasse, die die Kosten für die Sprachtherapie-App neolexon übernimmt. Mit dem von den Sprachtherapeutinnen Dr. Mona Späth und Hanna Jakob entwickelten Programm für Logopädie können Patienten selbständig an ihrem Tablet üben und so ihre sprachlichen Fähigkeiten im Sprachzentrum reaktivieren, heißt es in einer …

Abrechnungstipp: Gang vors Sozialgericht nicht scheuen

Normalerweise kann man Abrechnungszentren bei offensichtlichen Fehlern helfen, diese zu korrigieren. Das Abrechnungszentrum Emmendingen, als Dienstleister für die mhplus BKK, erweist sich in diesem Fall jedoch als beratungsresistent. Da hilft dann nur noch die Bereitschaft, vor das Sozialgericht zu ziehen.

GKV-Finanzen: Heilmittelausgaben steigen um zehn Prozent

Mit zehn Prozent sind die Ausgaben für Heilmittel deutlich überproportional gestiegen. Das geht aus den neuesten Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hervor.  Grund hierfür seien vor allem die schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

Auch BARMER zahlt für App gegen Rückenschmerzen

Nach der AOK Nordost können ab sofort auch Versicherte der BARMER, die unter Rückenschmerzen leiden, die zertifizierte Medizin-App Kaia Health zwölf Monate lang kostenlos nutzen. Versicherte benötigen dazu einen Zugang zum Mitgliederbereich Meine BARMER. Für andere Interessierte kostet die App im Jahresabo rund 120 Euro.

Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie in Thüringen: Heilmittel-Vereinbarung fordert kürzere Behandlungszeiten

Statt Einzelbehandlungen von 45 Minuten seien im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie Einzelbehandlungen von 30 Minuten zu verordnen. So heißt es in der Heilmittel-Vereinbarung für das Jahr 2018 nach § 84 Abs. 7 i.V.m. Abs. 1 SGB V, die die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen mit den thüringischen Ersatzkassen sowie den …

Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

Kritik an AOK Sachsen-Anhalt: Reichste Kasse Deutschlands zahlt niedrigste Vergütung

Die AOK Sachsen-Anhalt steht in der Kritik: Mit Gesamtrücklagen von knapp 512 Millionen Euro und Rücklagen pro Versicherten von 340 Euro gilt sie laut Bundesanzeiger als eine der reichsten Krankenkassen Deutschlands. Doch Leistungserbringer wie Physiotherapeuten oder Pflegekräfte klagen über eine schlechte Vergütung durch die Kasse. Das berichtete kürzlich die Mitteldeutsche …

Willkür der Krankenkassen nicht einfach hinnehmen: Aufsichtsbehörden gehen Beschwerden über Sozialversicherungsträger nach

Selbst Krankenkassen stehen nicht über dem Gesetz. Auch sie müssen sich an rechtliche Vorgaben und geltende Verträge halten. Tun sie es nicht, sollten Praxisinhaber das nicht einfach wutschnaubend hinnehmen, sondern dagegen vorgehen. Zunächst kann man versuchen – mit Verweis auf die entsprechenden Bestimmungen – die Angelegenheit selbst mit der jeweiligen …

Einschränkung der Berufsausübungsfreiheit durch restriktive Zulassungsbedingungen

Ausgangssituation: Eine Logopädiepraxis will Lerntherapie in den Praxisräumen anbieten. Eine Physiotherapiepraxis stellt Geräte für Zirkeltraining auf. Ergotherapeuten wollen bestimmte Hilfsmittel in der Praxis anmessen und liefern. Die zuständigen Krankenkassen fordern dazu in jedem Fall eine räumliche Trennung. Außerdem soll der Logopäde garantieren, dass Lerntherapie nur außerhalb der Praxisöffnungszeiten stattfindet, der …