Der jüngste Grund, eine gültige Verordnung nicht zu bezahlen, stammt von einer Ersatzkasse: Bei einem späteren Behandlungsbeginn, so die Techniker Krankenkasse, müsse auch der Grund für die Verspätung genannt werden. Darüber kann man sich trefflich streiten – oder aber gleich den Grund mit dokumentieren. Wir zeigen wie einfach das geht.

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Foto von Metall-Statue der Justitia, römische Göttin der Gerechtigkeit

Die gesetzliche Krankenversicherung muss die Kosten für eine Versorgung mit dem Elektrostimulationsgerät „NESS H200“ (Handrehabilitationssystem) bei einer Halbseitenlähmung nicht übernehmen. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Stuttgart kürzlich entschieden (L 4 KR 3328/16) und folgt damit einer Entscheidung des Sozialgerichts Heilbronn vom 13. Juli 2016. Geklagt hatte eine Patientin, die seit einem Schlaganfall im Jahr 2006 an einer Hemiparese links mit Spastik leidet.

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Patienten, deren Mobilität dauert eingeschränkt ist, benötigen seit dem 1. Januar 2019 für ärztlich verordnete Krankenfahrten nicht länger die Genehmigung ihrer Krankenkasse. Mit dieser neuen Regelung soll das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) die Krankenbeförderung von und zur ambulanten Behandlung erleichtern. Die Neuerung gilt für Patienten mit Pflegegrad 3, 4 oder 5 sowie für Patienten mit Schwerbehinderung mit den Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (Blindheit) oder „H“ (Hilflosigkeit) im Schwerbehindertenausweis.

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Gute Nachrichten für gesetzlich Krankenversicherte: Viele Kassen senken 2019 die Zusatzbeiträge. So wird u.a. die Techniker Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag auf 0,7 Prozent senken, der Beitragssatz beträgt somit 15,3 Prozent statt 15,5 Prozent. Dagegen halten die AOK PLUS (Zusatzbeitrag 0,6 Prozent, Beitragssatz 15,2 Prozent), die Barmer (Zusatzbeitrag 1,1 Prozent, Beitragssatz 15,7 Prozent) und die DAK Gesundheit (Zusatzbeitrag 1,5 Prozent, Beitragssatz 16,1 Prozent) an ihren Beitragssätzen fest. Durchschnittlich liegt der Zusatzbeitrag der Krankenkassen wie im Vorjahr bei 0,97 Prozent.

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Die IKK gesund plus ist die erste Krankenkasse, die die Kosten für die Sprachtherapie-App neolexon übernimmt. Mit dem von den Sprachtherapeutinnen Dr. Mona Späth und Hanna Jakob entwickelten Programm für Logopädie können Patienten selbständig an ihrem Tablet üben und so ihre sprachlichen Fähigkeiten im Sprachzentrum reaktivieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Kasse. Die App kann individuell auf den Versicherten angepasst werden und sei durch den digitalen Ansatz eine Ergänzung zur logopädischen Behandlung.

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Normalerweise kann man Abrechnungszentren bei offensichtlichen Fehlern helfen, diese zu korrigieren. Das Abrechnungszentrum Emmendingen, als Dienstleister für die mhplus BKK, erweist sich in diesem Fall jedoch als beratungsresistent. Da hilft dann nur noch die Bereitschaft, vor das Sozialgericht zu ziehen.

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Mit zehn Prozent sind die Ausgaben für Heilmittel deutlich überproportional gestiegen. Das geht aus den neuesten Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hervor.  Grund hierfür seien vor allem die schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

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Nach der AOK Nordost können ab sofort auch Versicherte der BARMER, die unter Rückenschmerzen leiden, die zertifizierte Medizin-App Kaia Health zwölf Monate lang kostenlos nutzen. Versicherte benötigen dazu einen Zugang zum Mitgliederbereich Meine BARMER. Für andere Interessierte kostet die App im Jahresabo rund 120 Euro.

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Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

Statt Einzelbehandlungen von 45 Minuten seien im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie Einzelbehandlungen von 30 Minuten zu verordnen. So heißt es in der Heilmittel-Vereinbarung für das Jahr 2018 nach § 84 Abs. 7 i.V.m. Abs. 1 SGB V, die die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen mit den thüringischen Ersatzkassen sowie den Landesverbänden der Krankenkassen (AOK PLUS, BKK Landesverband Mitte, IKK classic, Landwirtschaftliche Krankenkasse, Knappschaft) geschlossen hat.

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Die AOK Sachsen-Anhalt steht in der Kritik: Mit Gesamtrücklagen von knapp 512 Millionen Euro und Rücklagen pro Versicherten von 340 Euro gilt sie laut Bundesanzeiger als eine der reichsten Krankenkassen Deutschlands. Doch Leistungserbringer wie Physiotherapeuten oder Pflegekräfte klagen über eine schlechte Vergütung durch die Kasse. Das berichtete kürzlich die Mitteldeutsche Zeitung (MZ).

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