Inhaber von Therapiepraxen sind nicht nur Therapeuten, sondern auch Arbeitgeber. Sie werden im Praxisalltag daher auch mit Situationen konfrontiert, die eine personalpolitische Entscheidung erfordern – beispielsweise, wenn eine Mitarbeiterin oft zu spät kommt oder unfreundlich gegenüber den Patienten auftritt. Kündigen können Praxisinhabern ihren Angestellten aber nur unter bestimmten Bedingungen oder mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf.

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Fotocredit: Fotolia, photo-dave Wer im Dienst zu viele private Mails verschickt, dem droht die Kündigung. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kürzlich entschieden. Er gab einem rumänischen Arbeitgeber recht, der vor acht Jahren einen Mitarbeiter aus diesem Grund entlassen hatte. weiterlesen
up 02-2013 Die Ansicht, kranken Mitarbeitern dürfe nicht gekündigt werden, ist weit verbreitet. Doch das ist ein Irrtum: Wer häufig fehlt, kann die rote Karte bekommen. Die krankheitsbedingte Kündigung ist sogar der häufigste Fall bei personenbedingten Kündigungen. Sie kommt bei ständigen kurzen Erkrankungen, bei Langzeiterkrankungen oder bei krankheitsbedingter Leistungsminderung in Betracht. Und es bedarf nicht mal einer Vorwarnung in Form einer Abmahnung. weiterlesen

Mitarbeiter, die ihren Chef anzeigen, müssen mit einer Kündigung rechnen – auch fristlos. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln kürzlich in einem Fall von sogenannten „Whistleblowing“ entschieden. Die Kündigung sei gerechtfertigt, wenn der Angestellte nicht zuvor versucht habe, die vermuteten Missstände in einem internen Gespräch mit seinem Arbeitgeber zu klären.

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Praxisinhaber dürfen Mitarbeitern kündigen, wenn diese Konkurrenten Informationen zukommen lassen oder dort eine Nebentätigkeit annehmen. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz kürzlich entschieden. Dies gelte auch ohne eine ausdrückliche Regelung im Arbeitsvertrag.

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Wer in den vergangenen Jahren für seine Praxis einen Kredit aufgenommen hat, zahlt dafür vermutlich deutlich höhere Zinsen als aktuell von den Kreditinstituten verlangt werden. Denn die Kreditzinsen befinden sich zurzeit auf einem historischen Tiefstand. Ein guter Zeitpunkt um nachzurechnen, ob es sich lohnt, bestehende Kredite umzuschulden oder einen Dispokredit in ein deutlich günstigeres langfristiges Darlehen umzuwandeln.

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