Rund 121 Mio. Euro stehen den Ärzten in Brandenburg für die Verordnung von Heilmitteln für das Jahr 2013 zur Verfügung. Auf die Berechnung von Richtgrößen konnten sich Kassen und KV Brandenburg nicht einigen. Deswegen wird in Brandenburg wieder nach Durchschnittswerten geprüft. Der Regressdruck auf die Ärzte erhöht sich damit erneut.

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Heute machen die Logopäden ordentlich Lärm in der Öffentlichkeit. Mit der Aktion "Die Logopädie geht baden!" wollen sie gegen schlechte Bezahlung und schlechte Arbeitsbedingungen protestieren. Der Landesverband NRW (WL) des dbl ruft alle Kolleginnen und Kollegen auf, an der Aktion am 13.09.2013 in Düsseldorf und in Konstanz teilzunehmen. Auch an anderen Orten finden Kundgebungen statt. Alle Informationen finden Sie hier.

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Präventionsgesetz - der Name klingt vielversprechend und lässt Therapeutenherzen höher schlagen. Der Inhalt des Gesetzesentwurfs hingegen dürfte den Herzschlag tief in den Keller sinken lassen. Denn was Gesundheitsminister Daniel Bahr in Sachen Prävention inhaltlich ausgetüftelt hat, ist so fern der Realität, dass der Bundesrat den Entwurf am 03. Mai 2013 als „vollkommen unzureichend“ zur grundlegenden Überarbeitung zurückgeben hat. Jetzt besteht die Chance für alle Heilmittelerbringer, sich aktiv in den Entwurf miteinzubringen. Heidi Kohlwes sprach mit der Logopädin und zweiten Landesverbandsvorsitzenden des dbl in Baden-Württemberg Christiane Sautter-Müller über die Möglichkeiten der Heilmittelbranche.

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Das Versorgungsstrukturgesetz vom Januar 2012 hat erstmals die Ärztenetze im SGB V verankert - und zwar im Paragrafen 87 b, Absatz 2 und 4 SGB V. Am 1. April 2013 legte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) einen Kriterienkatalog für Ärztenetze vor. Er soll den Landes-KVen verlässliche Kriterien an die Hand geben, Ärztenetze als solche anzuerkennen. Die so bestätigten Netze können dann finanziert werden – eine Chance für therapeutische Praxen? Leider nein, bisher nicht.

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Ab dem 1. Januar 2013 sind die bundesweiten Praxisbesonderheiten in Kraft getreten. Der Plan war, dass damit die regional vereinbarten Praxisbesonderheiten keine Gültigkeit mehr haben sollten. Doch es gibt Streit um die Umsetzung. Was für das Bundesgesundheitsministerium längst beschlossene Sache, ist für die Kassenärzten Bundesvereinigung überhaupt nicht klar. Die KV Berlin will für den Erhalt der regionalen Praxisbesonderheiten sogar vor Gericht ziehen.

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Seit 2010 ist es bundesweit möglich, dass Physiotherapeuten die Erlaubnis zum „sektoralen Heilpraktiker für Physiotherapie“ erhalten können. Voraussetzung ist eine eingeschränkte Überprüfung, die von den zuständigen Gesundheitsämtern in den Bundesländern recht unterschiedlich gehandhabt wird. Wir geben Ihnen einen Überblick über den derzeitigen Stand.

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Viele Therapeuten fragen sich, ob es sinnvoll ist, den (sektoralen) Heilpraktiker zu machen.  Die Erlaubniserteilung kostet nicht zur Zeit und Geld, sondern ist auch je nach Bundesland  mit sehr unterschiedlichem Aufwand verbunden. Als Grundlage für Ihre Überlegungen, ob ein  sektoraler Heilpraktiker für Sie Sinn macht, haben wir fünf Aspekte unter die Lupe genommen,  die sich konkret in der Praxis auswirken.

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Die einzelnen Bundesländer handhaben die Erteilung zum sektoralen Heilpraktiker recht unterschiedlich. Rechtliche Grundlage ist jeweils eine vom Landes-Ministerium herausgegebene Richtlinie, die allerdings noch nicht in allen Bundesländern erarbeitet wurde. Aus diesem Grund findet derzeit zum Beispiel im Saarland überhaupt keine Prüfung statt.

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Seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Jahr 2009 dürfen Heilmittelerbringer eine beschränkte Heilpraktikererlaubnis bei den zuständigen Gesundheitsämtern beantragen. Doch wie man zu dieser Erlaubnis gelangt, ist in jedem Bundesland unterschiedlich. Andrea Rädlein vom Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V. erklärt im Gespräch mit Heidi Kohlwes, wie Therapeuten mit möglichst wenig Aufwand an den sektoralen Heilpraktiker kommen.

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Da es sich bei der sektoralen HP-Erlaubnis lediglich um die Erfüllung einer Formalie handelt und inhaltlich/ fachlich keine weitere Bedeutung hat, bietet es sich an, möglichst wenig Aufwand zu betreiben. Wir haben Ihnen hier eine Checkliste zusammengestellt, die Ihnen hilft, den unübersichtlichen Dschungel der verschiedenen Wege zur sektoralen HP-Erlaubnis zu lichten. Bitte beachten Sie, dass diese Checkliste nur eine unverbindliche organisatorische Übersicht geben kann – und auf keinen Fall eine rechtsverbindliches Vorgehen beschreibt.

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