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Corona-Tests: Kostenübernahme durch den Arbeitgeber ist kein Arbeitslohn

Übernehmen Sie als Arbeitgeber die Kosten für Covid-19-Tests Ihrer Mitarbeiter, handelt es sich dabei um keinen steuerpflichtigen Arbeitslohn. Das teilt das Bundesministerium der Finanzen in einem aktuellen Dokument „FAQ „Corona“ (Steuern)“ mit.

Neue Vorgaben für steuerfreie Arbeitgeberleistungen

Für steuerfreie Arbeitgeberleistungen gelten mit dem Jahressteuergesetz 2020 (JStG 2020) rückwirkend neue Vorgaben. Das Bundesfinanzministerium stellt damit klar, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit es sich um „echte“ Zusatzleistungen handelt.

Wann rentiert sich ein Mitarbeiter am Empfang?

So wertvoll eine qualifizierte Rezeptionsfachkraft für die Praxis auch ist: Eine Neueinstellung muss sich betriebswirtschaftlich immer rentieren. Einige sind der Meinung, dass nur große Praxen sich einen Mitarbeiter am Empfang leisten können. Das ist aber ein Trugschluss. Selbst in kleineren Praxen kann die Einstellung einer Rezeptionsfachkraft funktionieren, ohne das Betriebsergebnis …

Gehalt zu spät gezahlt: Arbeitgeber muss Differenz beim Elterngeld erstatten

Bekommt ein Mitarbeiter weniger Elterngeld, weil der Arbeitgeber das Gehalt nicht rechtzeitig gezahlt hat, haftet dieser und muss die Differenz zum Elterngeld, das dem Beschäftigten eigentlich zugestanden hätte, ausgleichen. So hat es das Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden (Az. 5 Ca 450/19).

Transparenzvorgaben sind derzeit überflüssig

Zurück zum Schwerpunkt HHVG Ein Kommentar von Ralf Buchner In letzter Minute hat der Gesetzgeber Transparenzvorgaben in das HHVG aufgenommen. Das hilft momentan weder den Krankenkassen noch den angestellten Therapeuten noch den Praxen.

Symbolbild Routine Bürokratie

Jedem, was er verdient: Flexible Gehälter und Leistungslohnmodelle

Ein Gastbeitrag von Thorsten Gehlen, Diplom-Sportwissenschaftler und Unternehmensberater Wenn Praxisinhaber ihre Mitarbeiter durch variable Gehälter und Prämien motivieren wollen, gibt es einiges zu beachten. Für unterschiedliche Situationen und Mitarbeiter sind verschiedene Arten von Lohnmodellen sinnvoll. Für den Weg dorthin können Unternehmer sich aber in der Regel an einem Neun-Schritte-Leitfaden orientieren.

Therapeut – Traumberuf mit Albtraumlöhnen

Für viele Therapeuten ist und bleibt ihr Job ein Traumberuf. Doch die niedrigen Löhne ernüchtern einige nach kurzer Zeit und halten andere vielleicht von der Ausbildung ab. Sie könnten ein Grund sein für den Fachkräftemangel. Studien zeigen: Der niedrige Verdienst ist typisch für Gesundheitsberufe, in denen vorwiegend Frauen arbeiten – …

Mindestlohn: Dokumentationspflicht nur bei Minijobbern

Ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) die umstrittenen Dokumentationspflichten für Arbeitgeber nun deutlich lockern. Sie kündigte an, dass die Pflicht zur täglichen Aufzeichnung entfallen soll, wenn der regelmäßige Lohn 2.000 Euro brutto übersteigt. Auch die Arbeitszeit von Familienangehörigen soll künftig …

Das bedeutet Mindestlohn Praxisinhaber

Am 1. Januar 2015 ist das von Bundestag und Bundesrat beschlossene „Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie“ in Kraft. Artikel 1 dieses Gesetzes ist das „Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns“, kurz Mindestlohngesetz (MiLoG). Damit gilt ab 2015 bundesweit und grundsätzlich für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Mindestlohn von 8,50 Euro …

Minijobs: Dienstpläne reichen zur Dokumentation von Arbeitszeiten aus

Mit der Einführung des allgemeinen Mindestlohns sind auch Praxischefs ab 1. Januar 2015 nach § 17 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) verpflichtet, die täglichen Arbeitszeiten von geringfügig Beschäftigten aufzuzeichnen.

Therapeuten aufgepasst: Ab 2015 gibt es Änderungen bei Minijobs

Therapeuten, die in ihrer Praxis Minijobber beschäftigen, müssen zum Jahreswechsel die Änderungen der Sozialversicherungspflicht beachten. Nachdem zum 1. Januar 2013 die Verdienstgrenze von 400 auf 450 Euro angehoben wurde, enden nun zum 31. Dezember 2014 die Regelungen zum Bestandsschutz der bereits bestehenden Beschäftigungsverhältnisse. Konkret bedeutet das:

Elektronische Lohnsteuerabrechnung spätestens bis Dezember

Praxisinhaber müssen spätestens mit der Abrechnung für Dezember 2013 die Lohnsteuerabzugsmerkmale ihrer Mitarbeiter elektronisch übermitteln. Darauf wies die Oberfinanzdirektion Niedersachsen (OFD) kürzlich noch einmal hin. Dies gilt natürlich nur für jene Arbeitgeber, die ihre Abrechnungen eigenständig machen und nicht durch einen Steuerberater erledigen lassen.

Honorarerhöhung 2014 maximal 2,81 Prozent

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Veränderungsrate der sogenannten Grundlohnsumme mit 2,81 Prozent für das kommende Jahr bekannt gegeben.

Mitmachen! Logopäden demonstrieren bundesweit

Heute machen die Logopäden ordentlich Lärm in der Öffentlichkeit. Mit der Aktion "Die Logopädie geht baden!" wollen sie gegen schlechte Bezahlung und schlechte Arbeitsbedingungen protestieren. Der Landesverband NRW (WL) des dbl ruft alle Kolleginnen und Kollegen auf, an der Aktion am 13.09.2013 in Düsseldorf und in Konstanz teilzunehmen. Auch an …

Interview: „Rechtlich gesehen geht Privatpraxis ganz einfach“

Soll ich meine Kassenzulassung zurückgeben und nur noch Privatpatienten behandeln? Diese Fragen stellen sich in der derzeitigen Situation der Gesetzlichen Krankenkassen viele Praxischefs. Wer den Schritt gehen möchte, muss einige wenige rechtliche Aspekte beachten. Jenny Werner fragte für up bei dem Rechtsanwalt Stefan Genge nach.

Online-Petition zur besseren Vergütung der Logopäden

Die Logopädin Christiane Schrick hat eine Online-Petition zu einer besseren Vergütung der Logopäden eingereicht. Die Petition 40612 ist auf der Website des Bundestages veröffentlicht und nicht nur Logopäden sind aufgerufen, sie zu unterzeichnen. Damit die Petition im Bundestag Gehör findet, sollten bis zum 16. April 50.000 Personen unterschrieben haben.

Kommentar: Risiken nicht angemessen vergütet

Der neue Rahmenvertrag mit dem VdeK und die damit zeitgleich verabschiedete Vergütungsvereinbarung bleiben wieder einmal weit hinter dem zurück, was nach wirtschaftlichen Kriterien erforderlich wäre, um Therapeuten angemessen zu bezahlen.

Minijobs – zukünftig mehr Aufwand für Praxischefs

Viele Praxischefs setzen auf Minijobber in der Versorgung von Patienten. Jetzt kommen auf die Arbeitgeber und Beschäftigte Veränderungen zu, die einerseits zu mehr Flexibilität aber auch zu mehr Papierkram führen. Das hat der Bundestag sam 25.10. 2012 beschlossen.

Lohn in den ersten drei Wochen nach Jahresbeginn auszahlen

Stehen einer schwangeren Angestellten noch Lohnzahlungen aus, sollte der Praxischef diese spätestens zu Beginn des Folgejahres überweisen. Zahlungen, die mehr als drei Wochen nach Jahresanfang eingehen, führen nicht zu einer Erhöhung des Elterngelds. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) in Celle kürzlich entschieden.

So bekommen Sie Ihr Geld auch bei der zweiten Erstverordnung

Rechnungskürzung wegen zweiter Erstverordnung? Das Problem kennen viele Praxischefs. Dabei ist die Frage: „Neuer Arzt-neuer Regelfall?“ bereits in dem Frage-Antwort-Katalog der GKV erläutert worden. Mit dem Download der Woche können Sie gegen eine Rechnungskürzung durch die Krankenkasse vorgehen.