Der gesetzliche Mindestlohn erhöht sich von 8,84 Euro (2018) auf 9,19 Euro (2019). Das entspricht einer Steigerung um 3,9 Prozent. In einer zweiten Stufe folgt im Jahr 2020 eine Erhöhung auf 9,35 Euro. Laut Mindestlohngesetz wird der gesetzliche Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt. Im Juni 2018 hat die Mindestlohn-Kommission empfohlen, den gesetzlichen Mindestlohn in zwei Schritten zu erhöhen. Die Bundesregierung ist diesem Vorschlag gefolgt.

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 Ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) die umstrittenen Dokumentationspflichten für Arbeitgeber nun deutlich lockern. Sie kündigte an, dass die Pflicht zur täglichen Aufzeichnung entfallen soll, wenn der regelmäßige Lohn 2.000 Euro brutto übersteigt. Auch die Arbeitszeit von Familienangehörigen soll künftig nicht mehr erfasst werden. weiterlesen
Geldschein Paragraph Am 1. Januar 2015 ist das von Bundestag und Bundesrat beschlossene „Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie“ in Kraft. Artikel 1 dieses Gesetzes ist das „Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns“, kurz Mindestlohngesetz (MiLoG). Damit gilt ab 2015 bundesweit und grundsätzlich für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Doch es gibt auch Ausnahmen und Übergangsregelungen. Für Praxisinhaber ist Folgendes wichtig: weiterlesen