Bei der Anhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz am Mittwoch, dem 16. Januar 2019, ging es im Bundestag auch um Blankoverordnungen und einen möglichen Direktzugang. Krankenkassen fordern in ihren Stellungnahmen eine Art Budgetierung, während Heilmittelverbände noch versuchen Vergütungsabschläge zu vermeiden. Zu diesem Thema gibt es somit ebenfalls Handlungsbedarf.

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Therapeuten sollen mehr Einfluss auf die Therapie bekommen. Die Politik sagt, die Blankoverordnung ist der nächste Schritt dorthin, einige Verbände fordern hingegen gleich den Direktzugang. Doch ganz egal, was in Zukunft kommt, die mit der Blankoverordnung verbundenen Herausforderungen für die Praxisinhaber müssen zuvor sinnvoll gelöst werden. Sonst droht die Heilmitteltherapie als reiner Kostenfaktor in der Gesundheitspolitik unterzugehen.

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Werden Patienten direkt von Physiotherapeuten behandelt, verringern sich sowohl die Behandlungsdauer als auch die Beschwerden – ohne Mehrkosten für die Krankenkassen. Das sind die Ergebnisse eines Modellprojekts für mehr Autonomie in der Physiotherapie, die der BIG direkt gesund und der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK) kürzlich in Berlin vorgestellt haben. Beide fordern den Gesetzgeber nun auf, den Direktzugang zur Physiotherapie im Rahmen des Fünften Sozialgesetzbuchs zu ermöglichen.

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Blankoverordnung

Das HHVG sieht bundesweite Modellversuche zur Blankoverordnung vor. Doch welches Ziel verfolgen sie eigentlich? Das hängt davon ab, welche Art von Forschung wir für die Heilmitteltherapie haben möchten. Die Branche könnte die Modellversuche für eine echte Versorgungsforschung im Heilmittelbereich nutzen. Für Therapiepraxen stellt sich zunächst die Frage, ob sie an den Modellprojekten teilnehmen sollen.

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Der Bundesrat fordert den Direktzugang zu Physiotherapeuten, Ergotherapeuten sowie Logopäden. Die Länderkammer begrüßte zwar die von der Bundesregierung vorgesehene stärkere Einbindung der Heilmittelerbringer in die Versorgungsverantwortung, doch der vorliegenden Gesetzentwurf zum Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) gehe nicht weit genug, heißt es in den Ausschuss-Empfehlungen.

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Das „Modellvorhaben zur Einführung einer Modellklausel für die Berufsgesetze der Hebammen, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten“ soll nun doch in höchstens fünf Jahren abgeschlossen werden. Im August empfahl das Bundesgesundheitsministerium noch, die geltenden Modellregelungen weitere zehn Jahre zu evaluieren. Erst dann wolle es über eine zukünftige Akademisierung der Berufsgruppen entscheiden. Hochschulen, Professoren, Verbände und Therapeuten widersprachen dem sofort.

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Das Bundeskabinett hat einem von Bundesgesundheitsminister Hermann Größe (CDU) vorgelegten Bericht zugestimmt, der empfiehlt, die bis zum 31. Dezember 2017 befristet eingesetzten Modellklauseln zur akademischen Erstausbildung von Hebammen, Logopäden, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten um zehn Jahre zu verlängern.

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hs_FreseniusUnter dem Motto „Vom Modell auf Probe zum Modell der Zukunft: Akademisierung der Gesundheitsberufe“ veranstaltet die Hochschule Fresenius gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung am 2. November 2015 ein Symposium in Berlin. Hintergrund der Veranstaltung ist die 2016 anstehende Entscheidung des Bundestages, ob die Therapie- und Pflege-Studiengänge zur Regel werden. weiterlesen