Seit 2015 können sich Berufstätige, die ihre Angehörigen pflegen, ganz oder teilweise von der Arbeit befreien lassen. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz hat sich 2017 der Kreis der Anspruchsberechtigten erhöht: Nun haben auch Angehörige von Menschen mit geringer Beeinträchtigung ihrer Selbstständigkeit (Pflegegrad 1) ein Recht auf Freistellung.

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Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat einen neuen Internet-Auftritt. Dort finden pflegende Angehörige Informationen zum Thema Pflege – von Ratgebern für die Unterstützung beim Essen und Trinken oder für das gemeinsame Leben mit einem Partner mit Demenz bis zu Hinweisen zum Umgang mit eskalierenden Pflegesituationen.

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In Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz gibt es Initiativen, die die Gründung einer Therapeutenkammer voranbringen wollen. Doch es gibt Widerstände, und ein weiter Weg steht noch bevor. Diese Erfahrung machte auch die Landtagsabgeordnete Birte Pauls (SPD), die die Errichtung einer Pflegekammer in Schleswig-Holstein maßgeblich förderte ‒ „aus tiefster Überzeugung“, wie sie betont. up sprach mit der pflegepolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion, die selbst ausgebildete Intensiv-Krankenschwester ist. 

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Patientenbeauftragter Karl-Josef Laumann begrüßte jüngst die Entwicklungen hin zur Pflegekammer. Auch eine Therapeutenkammer könne ihm zufolge als unabhängige Selbstverwaltung die Stellung der Heilmittelerbringer und das gesamte Gesundheitssystem stärken. Voraussetzung sei laut Laumann aber, dass sich die Therapeuten aus eigenem Antrieb für eine Kammer einsetzen.

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Bewegung besser als MedikamenteKörperliche Bewegung kann bei einigen Krankheiten genauso gut oder sogar besser wirken als Medikamente. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie, bei der die Daten von knapp 340.000 Patienten ausgewertet wurden. Danach können Fitnessangebote wie Nordic Walking das Sterberisiko beim Schlaganfall genau so signifikant senken wie eine medikamentöse Therapie.

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Seit Januar zahlt der Staat jedem Versicherten, der eine private Pflegegeldversicherung für mindestens zehn Euro monatlich abschließt, fünf Euro dazu. Die geförderte Zusatzpolice, nach dem Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) „Pflege-Bahr“ genannt, soll einen Teil der Versorgungslücke schließen. Praxischefs, die sich im Alter absichern möchten, sollten sich überlegen, ob sie die staatliche Förderung in Anspruch nehmen wollen.

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Sturzprophylaxe bei älteren Menschen allein garantiert noch keinen Erfolg. Die Senioren müssen sich aktiv daran beteiligen. Das ist offenbar häufig nicht der Fall, wie jetzt eine ergänzende Analyse zu zwei Cochrane-Reviews ergab: Schon nach zwölf Monaten machte etwa nur die Hälfte der Teilnehmer an den Sturzprophylaxe-Maßnahmen aktiv mit. Eine ernüchternde Bilanz, die Therapeuten bei ihren Sturzprophylaxe-Angeboten beachten sollten.

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In Berlin und Brandenburg haben alte Menschen die Chance auf größere Reha-Erfolge. Ein neuer Versorgungsvertrag des BKK Landesverbands Mitte macht es möglich. Er hilft, alte Patienten in der heimischen Umgebung wieder auf die Beine bringen. Die Reha-Versorgung übernehmen mobile Teams unter anderem aus Ergo- und Physiotherapeuten.

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