Mit der aktualisierten Fassung des GKV-Leitfadens Prävention hat der GKV-Spitzenverband neue Anforderungen an die Qualifikation der Anbieter formuliert, die ab dem 1. Oktober 2020 gelten sollen: Statt der bisherigen Aufzählung geeigneter Berufs- und Studienabschlüsse werden künftig inhaltliche und quantitative – in Stunden bzw. „Creditpoints“ (ECTS) ausgedrückte – Mindeststandards in den einzelnen primärpräventiven Handlungsfeldern erforderlich, heißt es in einem GKV-Schreiben. Zu den Handlungsfeldern gehören „Bewegungsgewohnheiten“, „Ernährung“, „Stressmanagement“ und „Suchtmittelkonsum“.

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Zur Prävention von Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen muss die im Sitzen verbrachte Zeit reduziert werden - und zwar früher als bislang angenommen. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München haben festgestellt, dass die körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen nicht erst mit Beginn der Pubertät abnimmt, sondern bereits zwischen dem sechsten und elften Lebensjahr.

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Körperliche und verbale Gewalt kommt auch immer öfter in Praxen vor. Um auf deren unterschiedliche Formen richtig zu reagieren, sollte sich das Praxisteam schulen lassen, rät Dr. Wolfgang Miller vom MEDI Verbund Baden-Württemberg. Seit einem Jahr bietet der freie Verband niedergelassener Ärzte ein halbtägiges „Deeskalationstraining für das Praxisteam“ an, das auch nichtärztlichen Berufsgruppen offensteht. Darin stellen Mitarbeiter der Polizei Methoden zur Konfliktlösung vor.

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jumpBALL heißt ein Computerspiel für Beine und Füße, das Patienten zur Thromboseprävention motivieren soll. Statt vermeintlich langweilige Übungen durchzuführen, steuern die Spieler hier virtuell einen Ball über verschiedene Hindernisse. Es gilt Monstern auszuweichen und Bonuspunkte einzusammeln. Das Besondere: Gesteuert wird mit den Füßen. Zwei drahtlose Sensoren, die  mit Klettband am Fuß befestigt werden, übermitteln die Bewegung auf Tablet oder Smartphone. Ganz nebenbei aktivieren die Spieler dabei die Muskelvenenpumpe.

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Spezielle Übungen senken das Risiko von vorderen Kreuzbandverletzungen oder beugen gar einem Kreuzbandriss vor. Das teilten Experten im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2018 kürzlich mit. Wer eine Innendrehung des Knies beim Sport vermeidet und auf eine korrekte Bewegungstechnik achtet, halbiert sein Risiko sogar.

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Mit dem Alter steigt die Sturzgefahr. Aber Senioren können vorbeugen, ist Physiotherapeutin Gabriele Lura überzeugt. Seit sieben Jahren leitet sie Kurse zur Sturzprophylaxe in der Klinik für Rehabilitationsmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Jetzt hat sie ihre Erfahrungen in einem Trainingstagebuch  Sturzprophylaxe „Fit & aktiv bis ins hohe Alter mit Bewegung und Spaß“ zusammengefasst und veröffentlicht.

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Wer seine Präventionsangebote von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifizieren lässt, erhält nicht nur ein Siegel und den Segen des GKV-Spitzenverbands: Eine ganze Reihe von Kassen übernimmt für ihre Versicherten auch die Kosten für geprüfte Kurse anteilig oder vollständig. Außerdem nehmen die Kassen die zertifizierten Angebote in die Präventionskurs-Datenbank auf, auf die mehr als 60 Millionen GKV-Versicherte über die Internetseiten der Kassen zugreifen können. Für die Kursanbieter ist der Aufwand überschaubar, denn die Prüfung muss nur einmal zentral für alle angeschlossenen Krankenkassen beantragt werden. Und das Beste: Die Prüfung ist kostenlos.

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