Praxisbesonderheit

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Praxisbesonderheit

Praxisbesonderheiten: Ärzte können künftig Lymphödeme auf Verordnungen genauer kodieren

Die Kodierung von Krankheiten mit Hilfe der ICD-10 spielt seit Einführung der Praxisbesonderheiten auch im Heilmittelbereich eine wichtige Rolle. Bestimmte ICD-10-Codes auf der Verordnung haben zur Folge, dass die Heilmittelkosten das Budget des Arztes nicht belasten. Die ICD-10 ist jetzt in der Version 2017 veröffentlich worden und enthält neue Diagnosen-Schlüssel …

G-BA beschließt Regelung zum langfristigen Heilmittelbedarf

Diagnosenliste in HeilM-RL aufgenommen Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die langfristige Verordnungsmöglichkeit von Heilmitteln neu geregelt. G-BA

Platz schaffen in der Praxis

Aufbewahrungsfristen beachten! In Therapiepraxen türmen sich alte Patientenakten, Rechnungen, Bestellungen und andere Geschäftsunterlagen. Doch wie lange müssen diese Dokumente aufbewahrt und wie müssen sie vernichtet werden? up gibt einen Überblick darüber, welche Schriftstücke Therapeuten 2016 entsorgen können. fotolia: GaToR-GFX

Mehr Praxisbesonderheiten unter neuem Namen

Praxisbesonderheiten heißen ab 1. Januar 2017 “Besondere Verordnungsbedarfe”. Sie umfassen dann auch neue Diagnosen, vor allem zu geriatrischen Erkrankungen und Entwicklungsstörungen. Fotolia, goodluz

Diagnosen mit Hinweis auf Extrabudgetäre Heilmittel

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat ihr Suchinstrument für Diagnosen-Codierungsschlüssel aktualisiert und mit neuen Funktionen ausgestattet. Der „ICD-10-Browser“ 2015 enthält jetzt auch die Praxisbesonderheiten Heilmittel.

Mehr Schutz vor Prüfverfahren im Heilmittelbereich

Deutliche Entlastung für Ärzte: Sämtliche Heilmittelverordnungen, die bundesweit als Praxisbesonderheiten anerkannt sind, müssen vor Einleitung eines Prüfverfahrens von den Verordnungskosten des Arztes abgezogen werden. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unter Vermittlung des Bundesschiedsamts kürzlich geeinigt.

Ergotherapeutin stellt ihre Beratungsangebote in Schreibwarengeschäft vor

Ein Schreibwarenladen in schleswig-holsteinischen Meldorf. Ein kleines Mädchen sitzt an einem Kindertisch und testet Stifte, unter den aufmerksamen Augen der Ergotherapeutin Heike Brückner-Maß (52). Sie berät die Sechsjährige im Rahmen eines Aktionstages in Sachen Stift- und Schreibhaltung. Ihr Fazit: „Eine tolle Werbeaktion für meine Praxis.“

Menschen mit Aphasie in Deutschland unterversorgt

Die Versorgung von Menschen mit schwerer Sprachstörung (Aphasie) ist in Deutschland unzureichend. Darauf wiesen der Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker (BRA) und der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) anlässlich des Europäischen Monats der Aphasie im Oktober hin. Eine Meldung, die Praxischefs nutzen können, um Ärzten mitzuteilen, dass bei Schlaganfall …

Regionale Praxisbesonderheiten in Berlin weiterhin gültig

Die Verhandlungen über Heilmittelrichtgrößen in Berlin für das laufende Jahr 2013 sind nun endgültig gescheitert. Damit gelten die bisherigen Richtgrößen für Heilmittel genauso weiter wie die alten regionalen Praxisbesonderheiten. Ärzte in Berlin können vergleichsweise entspannt Heilmittel verordnen.

KV Berlin will Bestandsschutz für regionale Praxisbesonderheiten einklagen

Ab dem 1. Januar 2013 sind die bundesweiten Praxisbesonderheiten in Kraft getreten. Der Plan war, dass damit die regional vereinbarten Praxisbesonderheiten keine Gültigkeit mehr haben sollten. Doch es gibt Streit um die Umsetzung. Was für das Bundesgesundheitsministerium längst beschlossene Sache, ist für die Kassenärzten Bundesvereinigung überhaupt nicht klar. Die KV …

Download der Woche KW 8-2013: Widerspruch gegen abgelehnte Anträge einlegen

Die Neuerungen bezüglich der Praxisbesonderheiten und des langfristigen Heilmittelbedarfs sollten es Ärzten leichter machen, extrabudgetär zu verordnen. Trotzdem werden solche Anträge nicht immer sofort genehmigt, sondern zunächst kategorisch abgelehnt. Mit dem Download der Woche können Sie Ihre Patienten unterstützen, Widerspruch gegen einen abgelehnten Antrag bei der Krankenkasse einzureichen.

Stabilität in Thüringen

Die Richtgrößen für Heilmittel aus dem Vorjahr gelten für den Bereich der KV Thüringen unverändert auch in 2013 fort. Das wurde zwischen KV und Kassen in Thüringen in der Richtgrößenvereinbarung 2013 festgelegt. Alle regionalen Vorab-Praxisbesonderheiten wurden abgeschafft und durch die bundeseinheitliche Regelung ersetzt.

Sachsen mit leichtem Zuwachs

Die Richtgrößenvereinbarung für den Bereich der KV Sachsen sieht für die meisten Facharztgruppen deutlichen Zuwachs vor. Zusätzlich werden die wenigen bisherigen Vorab-Praxisbesonderheiten durch die deutlich besseren bundesweiten Regelungen zum Thema extrabudgetäres Verordnen abgelöst.

Minus 15 Prozent in Bremen

In Bremen haben die Ärzte schon immer „besonders“ verordnet: Seit 2006 haben sie es geschafft, die vereinbarten Heilmittelausgaben zum Teil deutlich zu unterschreiten. Insofern sollte die jetzt veröffentlichte Richtgrößenvereinbarung 2013, die eine Absenkung der Richtgrößen um 15 Prozent für alle Facharztgruppen vorsieht, keine gravierenden negativen Auswirkungen auf das Verordnungsverhalten der …

Erneut geringere Richtgrößen für Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg sinken für einige Facharztgruppen die Heilmittel-Richtgrößen um bis zu 15 Prozent. Das Heilmittelausgabenvolumen soll zudem in 2013 um rund 16 Millionen Euro schrumpfen! Das ist das Ergebnis der rechtzeitig zum Jahresbeginn 2013 veröffentlichten Vereinbarungen zwischen der KV und den Krankenkassen in Baden-Württemberg.

FAQ (Häufige gestellte Fragen): Bundesweite Praxisbesonderheiten und Langfristiger Heilmittelbedarf

 Ärzte haben viele Fragen bezüglich der Veränderungen bei Heilmittel-Verordnungen, die ab dem 01. Januar 2013 auf sie zukommen. Wir haben für Ihre Vorbereitung auf das Arztgespräch die häufigsten Fragen herausgesucht und mögliche Antworten für Sie vorbereitet. Jede Antwort müssen Sie natürlich auf Ihre spezielle Situation anpassen! Bei einigen Antworten haben …

Zukünftig Patienten besser mit Heilmitteln versorgt?

Es tat sich viel in Berlin, in dieser vorletzten Woche im November. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV Spitzenverband einigten sich nicht nur auf die neuen Rahmenvorgaben für die bundesweiten Heilmittelausgaben der GKV in 2013. Zusätzlich wurden die überfälligen bundesweiten Praxisbesonderheiten sowie eine neue Diagnose-Liste für die Genehmigung zum …

Bundeseinheitlicher Regress-Schutz durch neue Indikationsliste

Seit Januar 2012 sind bundeseinheitliche Vorab-Praxisbesonderheiten gesetzlich vorgeschrieben. Seit September 2012 sollten sie vereinbart sein. Mit einigen Wochen Verspätung ist jetzt die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Regelung umgesetzt worden. Ab dem 1. Januar 2013 gilt eine Liste mit Indikationen für Heilmitteltherapie. Ärzte können dann verordnen, ohne dafür in Regress genommen zu …

Zuschlag für Heilmittelumsatz in 2013

Die Rahmenvorgaben für die bundesweiten Heilmittelausgaben der GKV in 2013 sehen das Anheben des Heilmittelbudgets auf die tatsächlichen Heilmittelumsätze des Jahres 2011 vor. Das haben jetzt die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband in Berlin vereinbart. Dadurch soll sich die Regressgefahr für niedergelassene Ärzte verringern. Für Heilmittelerbringer bedeutet das vermutlich …

Gesetzliche Vorgabe verpasst – Neues Ziel: November!

Die im Sozialgesetzbuch V vorgesehene Frist zur Festlegung von bundesweiten Vorab-Praxisbesonderheiten bis zum 30. September 2012 haben Krankenkassen und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) verpasst. Bis Ende November würden die Verhandlungen wohl noch andauern, erklärte die Pressestelle der KBV auf Nachfrage von up. Derweil warten Ärzte und chronisch kranke Patienten weiterhin auf …