Muss ein ICD-10 Code jetzt auf jeder Verordnung stehen? Darf die Krankenkasse die Verordnung wegen eines fehlenden ICD-10-Codes ablehnen? Und was sind überhaupt diese ICD-10-Codes?

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Ohne eine konkrete Diagnose darf keine Behandlung begonnen werden. Einige Krankenkassen nutzen angeblich falsche, unkonkrete oder fehlende ärztliche Diagnosen als Begründung für Rechnungskürzungen. Diese sind aber in der Mehrzahl der Fälle unberechtigt. So kommt es oft zu Unsicherheiten auf Seiten der Therapeuten: Was tun bei fehlender oder unvollständiger Diagnose? Muss das zwingend der Arzt korrigieren? Kann die Änderung auch per Fax geschehen? Ist eine Verordnung auch ohne ICD-10-Code gültig? Alle Fragen rund um die Diagnose fasst dieser Abrechnungstipp zusammen.

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Die Krankenkassen suchen sich immer neue Wege, um Geld zu sparen. So kommt es in letzter Zeit in vielen Heilmittelpraxen vor, dass Kassen Rechnungen kürzen, weil ein Kind die Behandlung unterschrieben hat, das noch keine 15 Jahre alt ist. Laut § 36 des SGB I sei dies nicht erlaubt. Die Rechtslage ist nicht eindeutig, weiß Rechtsanwalt Stefan Genge. Ein Widerspruch gegen solche Kürzungen lohnt sich in jedem Fall.

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Eine neue Prüfbestimmung im Rahmenvertrag zwischen dem vdek und den Physiotherapeuten sorgt seit dem 1. April 2013 für datenschutzrechtliche Probleme: Laut Vertrag sollen Therapeuten Ärzte bei einer Erstverordnung informieren, wenn der Patient kurz zuvor von einem anderen Arzt eine entsprechende Verordnung bekommen hat. Damit werden Physiotherapeuten gezwungen, gegen den Datenschutz zu verstoßen. Wir erläutern, wie Sie sich dagegen schützen können.

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Legt ein Patient dem Heilmittelerbringer die Verordnung eines Arztes vor, obwohl ein anderer Arzt bereits bei derselben Indikationsstellung eine Erstverordnung ausgestellt hat, dann soll dies nach einer Anlage zum neuen vdek-Rahmenvertrag eine „Informationspflicht“ des Arztes durch den Heilmittelerbringer auslösen. Diese Regelung verstößt nicht nur mit ziemlicher Sicherheit gegen geltendes Recht, sondern degradiert Heilmittelerbringer zur Krankenkassen-Polizei und ist als Verhandlungsergebnis eine einzige Peinlichkeit!

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Das Verhältnis zwischen Arzt und Therapeut sollte möglichst positiv und kooperativ sein. Deswegen ist es förderlich, wenn man so viel wie möglich selbst auf der Verordnung korrigiert. Einige Dinge können jedoch nur vom Arzt selbst geändert werden – und dann auch gleich formal richtig. Wir zeigen Ihnen, was bei Änderungen durch den Arzt zu berücksichtigen ist.

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Ärzte müssen sich bei langfristigem Heilmittelbedarf nicht an die Verordnungsvorgaben der Heilmittel-Richtlinie halten. Darüber informierten die KV Baden-Württemberg und die KV Berlin ihre Ärzte jetzt in einer Informationsbroschüre. Doch halten sich Ärzte an diese Fehlinformation, könnten sie möglicherweise in überflüssige Regresse getrieben werden. Therapeuten hingegen riskieren unnötigen Abrechnungsstress mit den Krankenkassen. Da hilft nur eins: mit der richtigen Kommunikation gegensteuern.

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