up 11-2011 Auch ohne eine ärztliche Verordnung kann Therapie als Heilmittel von der Umsatzsteuer befreit sein, hat das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht entschieden und sich damit gegen ein entsprechendes Schreiben des Bundesfinanzministeriums gewandt. Das Urteil liegt jetzt im Revisionsverfahren beim Bundesfinanzhof zur endgültigen Entscheidung. weiterlesen
Bei den 15 am häufigsten verordneten Heilmitteln hat es in 2013 erneut einige Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren gegeben, die Aufschluss über aktuelle Verordnungstrends und Preisentwicklungen geben. Dabei stechen vier Themen besonders hervor: Manuelle Therapie (MT) auf der Überholspur, weniger Heilmittel für Kinder, passive Heilmittel verlieren an Bedeutung und die Preise für Heilmittel sind weiterhin grundsätzlich falsch strukturiert. weiterlesen
Wie in jedem Jahr beschert uns der Sommer nicht nur viel Sonne, sondern vermehrt Absagen, Fristenprobleme und andere bürokratische Hemmnisse, die manchen Praxisinhaber zur Verzweiflung treiben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die formalen Regeln uneinheitlich sind: Die Vorgaben stammen aus mehr als 100 verschiedenen Verträgen und unterscheiden sich zwischen den Krankenkassen und nach Bundesländern. Doch wer glaubt, er müsse mit jeder Änderung zum Arzt, der irrt. Selbst ist die Praxis, heißt die Devise in diesem Sommer. Denn da geht mehr, als viele Praxen ahnen.
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Seit Wochen werden Praxisinhaber darauf eingestimmt, dass sie zum 1. Juli 2014 Änderungen bezüglich der ICD-10-Codes auf Heilmittelverordnungen zu erwarten haben. Jetzt sind die Neuerungen veröffentlicht und der GKV-Spitzenverband erklärt: Für Praxisinhaber im Heilmittelbereich ändert sich nichts, nur einige Streitpunkte werden jetzt besser erläutert.

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Die Diskussionen um das sogenannte Turbo-Abitur (G8) und überforderte Kinder gehen zurzeit regelmäßig durch die Presse. Studien belegen, dass viele Schüler aufgrund von Stress und Überforderung unter psychosomatischen Beschwerden leiden. Eltern fragen dann häufig Ärzte um Rat. Pädiater haben unter gewissen Umständen die Möglichkeit Heilmittel zu verschreiben.

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Durch die Prüfung gequält – extra den Hauptwohnsitz verlegt, um die Prüfung zu vermeiden – einen Kurs besucht – sich durch ein Fernstudium gearbeitet… Der Aufwand, den manche Therapeuten treiben, um eine (sektorale) Heilpraktiker-Erlaubnis zu erhalten, ist groß. Stellt sich die Frage, warum so viele Physiotherapeuten und andere Heilmittelerbringer sich dieser Prozedur unterziehen wollen. Was kann man damit erreichen? Der Versuch einer Antwort.

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NeujahrDie DAK-Gesundheit hat zugesagt, dass Absetzungen und Rechnungskürzungen des Arznei- und Heilmittelfachzentrums (AHFZ) in Bremen künftig unterbleiben. Das teilten Verbände von Physio- und Ergotherapeuten nach Gesprächen mit Vertretern der Krankenkasse jetzt mit. Seit einiger Zeit hatten sich die Beschwerden über das Verhalten des Abrechnungszentrums gehäuft.

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Die gesetzlichen Krankenkassen können im Rahmen sogenannter Satzungsleistungen auch Therapien bezahlen, die als Regelleistung nicht in der Heilmittel-Richtlinie verankert sind. Osteopathie ist so eine Leistung. Sehr viele Kassen erstatten sie als Selbstzahlerleistung in gewissem Umfang (siehe dazu auch unsere Printausgabe up 12.2013). Allerdings ist die Kostenerstattung der Osteopathie an die Verordnung durch einen Arzt gebunden. Und die Ärzte verweigern ihren Patienten teilweise eine solche Verordnung. Sieben Tipps, um trotzdem an eine Verordnung zu kommen.

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Lehnt die Krankenkasse einen Antrag auf Genehmigung einer Verordnung außerhalb des Regelfalls oder des langfristigen Heilmittelbedarfs ab, kann der Patient dagegen Widerspruch einlegen. Finden während des Widerspruchverfahrens Behandlungen statt, muss vorher geklärt werden, wer die Kosten im Fall einer erneuten Ablehnung trägt.

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