In Rheinland-Pfalz soll es künftig mehr Ausbildungsplätze für Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden geben. Nach dem neuen Ausbildungsstättenplan 2019-2022 steigt die Zahl der Ausbildungsplätze in zwölf Gesundheitsfachberufen, die an Krankenhäusern ausgebildet werden, von 4.337 auf 4.488. In der Physiotherapie können ab dem Schuljahr 2019/20 künftig 1.556 Auszubildende eine schulgeldfreie Ausbildung an den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern beginnen. Außerdem wurden 300 neue schulgeld­freie Ausbildungsplätze in der Ergotherapie im Plan verankert und die Ausbildungs­ka­pazitäten in der Logopädie ausgebaut.

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Illustration: Umrisse von Menschen mit Prostestschildern

Auch Rheinland-Pfalz soll dem Beispiel anderer Bundesländer folgen und das Schulgeld für die therapeutischen Gesundheitsberufe abschaffen. Dafür demonstrieren die Schülerinnen und Schüler des Berufsförderungswerks (BFW) Mainz am Montag, den 18.02.2019. Am BFW Mainz werden Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam in Berufen des Gesundheitswesens ausgebildet, unter anderem zu Physiotherapeuten und Podologen.

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In Rheinland-Pfalz herrscht Notstand bei den Physiotherapeuten: Es fehlen 1.100 Fachkräfte, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion. Die Folge: Die 9.300 praktizierenden Physiotherapeuten fangen nach Angaben von Dagmar Schlaubitz von Physio-Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, die zusätzliche Arbeit auf. „Die Arbeitsbelastung ist einfach irrsinnig“, sagte sie. Physiotherapeuten würden auch in der Mittagspause arbeiten oder Termine „hintendran“ hängen.

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Die einzelnen Bundesländer handhaben die Erteilung zum sektoralen Heilpraktiker recht unterschiedlich. Rechtliche Grundlage ist jeweils eine vom Landes-Ministerium herausgegebene Richtlinie, die allerdings noch nicht in allen Bundesländern erarbeitet wurde. Aus diesem Grund findet derzeit zum Beispiel im Saarland überhaupt keine Prüfung statt.

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Mehr Heilmittelumsatz in einem Quartal hat es noch nie gegeben: 1,25 Milliarden Euro nahmen Heilmittelpraxen im dritten Quartal 2012 ein, so viel, wie nie zuvor. Allerdings sind die Zuwächse regional sehr unterschiedlich. In Hessen ist sogar ein Rückgang des Heilmittelumsatzes zu verzeichnen.

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Die jüngst veröffentlichten Heilmittel-Verordnungsdaten aus dem Heilmittel-Informationssystem der Krankenkassen (GKV-HIS) zeigen im zweiten Quartal eine leichte Umsatzdelle des ansonsten seit Monaten andauernden Umsatzwachstums der Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten und Podologen. Die regionalen Unterschiede bei der Umsatzentwicklung sind allerding auffallend groß, so dass man sich wirklich fragen muss, in wieweit die Heilmittel-Richtlinie tatsächlich der Maßstab für das Verordnungsverhalten der Ärzte ist.

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Die gerade veröffentlichten Zahlen der Krankenkassen zeigen es deutlich: 2011 war für die Heilmittel-Branche ein Rekordjahr – noch nie haben die Ärzte so viel verordnet und Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten so viel Leistungen abgerechnet. Das Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr beträgt nach den aktuellen Daten rund 6,4 Prozent. Die Daten sind aber nur vorläufig – man müsse das Wachstum noch einmal nach oben korrigieren, meldet die GKV. Und das, obwohl die aktuellen Daten bereits vier Wochen zu spät sind.

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Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittel - Umsatz - Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.

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