Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich stärker an den Kosten von Privatschulen. Gleichzeitig dürfen diese nur noch maximal 160 Euro Schulgeld pro Monat und Schüler verlangen. Ein Problem für die Physio- und Logopädieschulen, denn der Zuschuss reicht nicht aus, um die Kosten zu decken. Doch nun will Baden-Württemberg beim Privatschulgesetz nochmal nachbessern. Für die Übergangszeit erhalten Physio-und Logopädieschulen 2.000 Euro pro Schüler und Schuljahr.

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Frau Dr.med. Marret Bohn und die Interessengemeinschaft Therapeuten Schleswig-Holstein e.V. sind sich einig: Schulgeldfreiheit und Patientenversorgung müssen verbessert werden – ein langfristiges Ziel kann die Kammer für alle Therapeuten sein, als Basis für den Direktzugang, sowie verbindliche Selbst- und Mitbestimmungsrechte!

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Comic-Illustration von protestierenden Menschen mit Plakaten/Transparenten

Der Bund vereinter Therapeuten lädt alle Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen, Heilmittelverbände, Ärzte, Patienten und viele mehr am 26. Mai um 14 Uhr zu einer Großdemonstration in Köln ein. Die Teilnehmer setzen sich unter anderem für eine Ausbildungsreform, die bundesweite Abschaffung des Schulgeldes, eine Ausbildungsvergütung sowie einen Sitz im Gemeinsamen Bundesausschuss ein.

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Auf der Bundesdelegiertenkonferenz von PHYSIO DEUTSCHLAND haben sich die knapp 100 Vertreter kürzlich einstimmig dafür ausgesprochen, eine Ausbildungsvergütung für angehende Physiotherapeuten zu fordern. In einem Interview äußert sich die Vorsitzende des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK), Andrea Rädlein, gegenüber up|unternehmen praxis.

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In Rheinland-Pfalz herrscht Notstand bei den Physiotherapeuten: Es fehlen 1.100 Fachkräfte, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion. Die Folge: Die 9.300 praktizierenden Physiotherapeuten fangen nach Angaben von Dagmar Schlaubitz von Physio-Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, die zusätzliche Arbeit auf. „Die Arbeitsbelastung ist einfach irrsinnig“, sagte sie. Physiotherapeuten würden auch in der Mittagspause arbeiten oder Termine „hintendran“ hängen.

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Der Bund vereinter Therapeuten (BvT) will jetzt auch in Köln für bessere Berufsbedingungen auf die Straße gehen und ruft für Samstag, den 26. Mai 2018 zur Demonstration auf. Dabei fordern die Therapeuten „das Recht auf eine angemessene Vergütung unserer Leistungen, das Ende des Bürokratiewahnsinns, eine Ausbildungsreform, die bundesweite Abschaffung des Schulgelds, eine bundesweite Ausbildungsvergütung, das Recht auf Sitz und Stimme im Gemeinsamen Bundesausschuss, die Abschaffung der Richtgrößen, Budgetierung und Regresse und eine sichere Zukunft für Heilmittelerbringer und Patienten.

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Foto des Reichstags über die Spree hinweg

Der Entwurf des Koalitionsvertrags setzt beim Thema Gesundheit und Pflege die bisherige Regierungsarbeit fort. Obwohl beim Thema Schulgeld und Entwicklung der Gesundheitsberufe Bewegung zu erkennen ist, wird die Arztzentrierung der GKV, der mächtige Einfluss der Krankenhäuser und die Ausgrenzung der Gesundheitsfachberufe aus wichtigen Gremien fortgeschrieben. Inhaber von kleinen Praxen profitieren jedoch möglicherweise von Änderungen bei der Finanzierung der GKV.

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Angesichts sinkender Schülerzahlen haben sich die Fraktionen im schleswig-holsteinischen Landtag grundsätzlich für eine kostenfreie Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen ausgesprochen. Uneins waren sie dagegen bei der Frage, wer die Finanzierung übernimmt. Während die SPD-Fraktion in ihrem Antrag die Landesregierung aufforderte, das Schulgeld schrittweise abzuschaffen und die Ausbildungskosten zu übernehmen, plädieren die Koalitionsfraktionen für eine Finanzierung durch den Bund.

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Noch im Januar will die SPD-Fraktion einen Antrag „Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen schulgeldfrei gestalten“ in den Schleswig-Holsteinischen Landtag einbringen. „Die Zahl der Physiotherapieschüler hat in den vergangenen Jahren nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung um 30 Prozent abgenommen“, erklärt Birte Pauls, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Neben zum Teil schlechten Arbeitsbedingungen und geringen Einkommen sei auch die teure Ausbildung ein Grund für diese Entwicklung.

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