Während in Hamburg das Schulgeld für angehende Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten zum 1. April 2019 abgeschafft wurde, werden Podologen in der Hansestadt auf absehbare Zeit auch weiterhin selbst für ihre Ausbildung aufkommen müssen. Das berichtet der Bundesverband für Podologie e.V. in einer Pressemitteilung.

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Stand Anfang 2019 wird nur in vier Bundesländern die Ausbildung der Heilmittelerbringer vom Staat finanziert: Brandenburg, Hamburg, Saarland und Schleswig-Holstein.In Bremen gibt es einen Zuschuss von 40 Prozent, in Nordrhein-Westfalen beträgt der Zuschuss immerhin 70 Prozent. In allen anderen Bundesländern ist die Ausbildung schulgeldpflichtig. An den kommunalen Kliniken und den Unikliniken (im Tarifbereich der Länder) gibt es schon länger keinen Grund überhaupt Schulgeld zu erheben, denn die Finanzierung der Ausbildungsstätten ist eindeutig im Krankenhausfinanzierungsgesetz geregelt. Trotzdem kommt es immer wieder dazu, dass solche Kliniken Schulgeld erheben. Hier fehlt noch ein in den Berufsgesetzen verankertes Verbot, wie es das schon für die Pflege gibt.

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Illustration: Umrisse von Menschen mit Prostestschildern

Auch Rheinland-Pfalz soll dem Beispiel anderer Bundesländer folgen und das Schulgeld für die therapeutischen Gesundheitsberufe abschaffen. Dafür demonstrieren die Schülerinnen und Schüler des Berufsförderungswerks (BFW) Mainz am Montag, den 18.02.2019. Am BFW Mainz werden Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam in Berufen des Gesundheitswesens ausgebildet, unter anderem zu Physiotherapeuten und Podologen.

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Ab dem Schuljahr 2019/2020 will nun auch Hamburg das Schulgeld für die Therapieberufe abschaffen. Das sieht ein gemeinsamer Antrag der SPD und Grünen in der Bürgerschaft vor. Demnach soll die Ausbildung angehender Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden durch Landesmittel finanziert werden, sollte eine vom Bund angekündigte Schulgeldbefreiung nicht bis Ende Mai erfolgen.

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Am 1. November haben Schüler, Lehrer und Therapeuten noch vor dem Landtag dafür protestiert, nun ist es soweit: Die Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP hat sich darauf geeinigt, das Schulgeld in Schleswig-Holstein ab dem kommenden Jahr abzuschaffen. Angehende Ergo- und Physiotherapeuten, Podologen und Logopäden müssen ab 1. Januar 2019 also nicht länger für ihre Ausbildung zahlen. Das gilt für alle der derzeit belegten 670 Schulplätze, die nicht an Krankenhäusern angesiedelt sind.

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Rund 600 Demonstranten versammelten sich am 1. November zu einer Kundgebung vor dem Kieler Landtag. Der Anlass: Drinnen fand vor dem Sozialausschuss eine Anhörung zum Antrag der SPD-Fraktion „Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen schulgeldfrei gestalten“ statt. Dieser Forderung verliehen draußen Therapeuten, Schüler, Schulleiter und Lehrer Nachdruck. Auch Politiker sowie Medienvertreter waren dabei.

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Ab sofort und rückwirkend zum 1. September erstattet das Land Nordrhein-Westfalen 70 Prozent des Schulgelds unter anderem für angehende Ergotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister, Logopäden, Podologen und Physiotherapeuten. Das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat inzwischen die entsprechende Förderrichtlinie erlassen. Die betreffenden Schüler und Auszubildenden können nun  Anträge auf finanzielle Unterstützung stellen.

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Holzpuppen bei Massage auf Liege

Am 1. September 2018 ist der erste Jahrgang der neuen Physiotherapieschule der Ludwig Fresenius Schulen in Leipzig gestartet. Mit 25 Schülern ist er komplett ausgebucht, 13 Interessenten stehen noch auf der Warteliste, heißt es auf up-Anfrage. Das Besondere an dieser dreijährigen Ausbildung: Auf dem Weg zum Examen kann auch die Zusatzqualifikation „Ernährungsberater Fitness und Gesundheit“ erworben werden. Ausbildungsbeginn ist jährlich im September.

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Um Fachkräftemangel und Nachwuchsprobleme in den Griff zu bekommen, will der Freistaat als erstes Bundesland das Schulgeld für angehende Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen abschaffen. Das hat das Kabinett in München am 18. September 2018 beschlossen – mit dabei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

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