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Mehr Zeit für TI – kein Grund zum Abwarten

Die Pflicht zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) ist für Heilmittelpraxen derzeit gesetzlich auf den 1. Januar 2026 terminiert. Das ist in weniger als drei Monaten – und viele Praxen, die bislang noch keinen TI-Anschluss haben, werden diesen Termin kaum einhalten können. Kein Problem, das ist auch gar nicht nötig. …

Klingeling war gestern – die Rezeption denkt jetzt digital

Ehre, wem Ehre gebührt

Die Heilmittelbranche ist mitten in Berlin angekommen – zumindest physisch. Denn vor wenigen Tagen hat der Verband für Physiotherapie (VPT) sein Haus der Physiotherapie in der Hauptstadt eröffnet. Auch wenn der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Tino Sorge, an diesem Abend die wichtige Rolle der Heilmittelbranche im Zusammenhang mit den aktuellen …

VPT eröffnet Haus der Physiotherapie in Berlin – Roy Kühne geehrt

Elektronische Heilmittelverordnung – jetzt Forderungen formulieren!

Alle maßgeblichen Heilmittelverbände, der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung treffen sich heute auf Einladung der gematik, um mit der Spezifikation der elektronischen Heilmittelverordnung (eHVO) offiziell zu starten. Moderiert wird das Treffen von der gematik – keine leichte Aufgabe, denn es geht um nicht weniger als die komplette Neugestaltung des Verordnungs- …

Der Countdown läuft

Elektronische Heilmittel-VO erst ab 2028

Die elektronische Heilmittelverordnung (eVO) ist auf dem Weg, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Tatsächlich werden die meisten Heilmittelpraxen erst 2028 mit der eVO Bekanntschaft machen. Denn aktuell sieht der Zeitplan der gematik für 2027 eine Pilotphase und den tatsächlichen Start der eVO dann für 2028 vor. So hat …

Verordnungsmanagement mit wenigen Klicks

Forderung nach Rückkehr zur Grundlohnsummenbindung

Die gesetzlichen Krankenversicherungen müssen sparen. Das ist keine Neuigkeit. Aber: Die Techniker Krankenkasse (TK) hat gerade ein Sofortprogramm veröffentlicht, mit Ideen, wie die Ausgaben auf Seiten der Krankenkassen gesenkt werden können. Ein Vorschlag: die Rückkehr zu Grundlohnsummenbindung. Und das ist nicht der erste Vorstoß der TK in diese Richtung. Schon Anfang …

5 Jahre bundeseinheitliche Verträge: Leider wenig Grund zum Feiern

Verhandlungstisch, Schiedsstelle und manchmal Sozialgericht – so sieht der Verlauf von Vertragsverhandlungen zwischen dem GKV-Spitzenverband und den maßgeblichen Heilmittelverbänden aus. Im aktuellen Kapitel dieser Saga hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Ende April über eine Klage der Physiotherapieverbände gegen Teile der Schiedssprüche aus 2021 entschieden. Nun liegt auch die Urteilsbegründung vor.

Themenschwerpunkt 4.2022: Lifehacks rund um die Versorgungsverträge
Nach 5 Jahren Vertragsverhandlungen auf Bundesebene:

Viel Streit und überforderte Verhandlungspartner

Es hätte so schön werden können: Am 11. Mai 2019, also vor fast genau fünf Jahren, ist das TSVG in Kraft getreten. Für Heilmittelerbringer bedeutete das, bundeseinheitliche Preise, bundeseinheitliche Verträge und die Hoffnung auf mehr Gestaltungsspielraum bei der Weiterentwicklung der einzelnen Heilmittelbereiche. Gekommen ist es anders.

„Behandlungseinheit“ – die große Unbekannte

Kriterien für die Bewertung der Vertragsinhalte

Der einfachste Weg, um die neuen Versorgungsverträge zu bewerten, wäre, die gesetzgeberischen Ziele als Grundlage zu nehmen und zu überprüfen, inwieweit diese in den jeweiligen Verträgen umgesetzt wurden. Dazu haben wir die Zielsetzung des Gesetzgebungsverfahrens in einer Box (s. u.) für Sie zusammengestellt. Es gibt aber noch weitere Kriterien.

Keine Blankoverordnung – nirgendwo

Der Auftrag des Gesetzgebers ist eindeutig formuliert: Der GKV-Spitzenverband und die maßgeblichen Heilmittelverbände sollen einen Vertrag über die „Blankoverordnung“ schließen, in dem u. a. geregelt wird, bei welchen Indikationen Therapeuten selbst über die Auswahl und Dauer der Therapie sowie die Frequenz der Behandlungseinheiten bestimmen können – und zwar bis zum …

„Ich möchte dafür sorgen, dass Therapeuten die Menschen in Deutschland gut versorgen können.“

Im September ist Bundestagswahl. Ein Anlass für uns, gemeinsam mit Dr. Roy Kühne, MdB und Physiotherapeut, auf die vergangene Legislaturperiode zurückzuschauen, Bilanz zu ziehen und zu überlegen, wie es nach der Wahl weitergeht. Das Gespräch führte Ralf Buchner.

Physiotherapieverbände: Offener Brief an Jens Spahn zum TSVG

Als unzureichend bewerten die vier maßgeblichen Physiotherapieverbände die Umsetzung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG). Aktuell erfolge die Entwicklung des Heilmittelbereichs nicht in die vom Gesetzgeber vorgesehene Richtung, heißt es in einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Mitglieder des Gesundheitsausschusses.

Ab 1. Juli gelten neue Preise in der Podologie

Ab 1. Juli 2021 werden die Preise in der Podologie erhöht. Wie der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) mitteilt, gilt die Preisvereinbarung für die Behandlung von Anspruchsberechtigten der gesetzlichen Krankenversicherung und ist bis 30. Juni 2022 gültig. So wird die Podologische Behandlung (klein) mit 29,35 Euro vergütet, die Podologische Behandlung …

Ab 1. Juli gelten neue Preise in der Podologie

IFK und VDB klagen gemeinsam gegen Schiedsspruch

Der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK) und der VDB-Physiotherapieverband klagen gemeinsam gegen Teile des aktuellen Schiedsspruchs Physiotherapie.

Nicht nur Finanzämter fragen Kontodaten ab

„Unsere Mitglieder entscheiden, ob wir dem Rahmenvertragsentwurf zustimmen“

Mit Inkrafttreten des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) erhielten die maßgeblichen Heilmittelverbände die Chance, erstmals bundesweite Rahmenverträge zu verhandeln, die darauf abzielen, die Situation der Praxen in der ambulanten Versorgung zu verbessern. Ein Rahmenvertragsentwurf für die Logopädie lag Mitte Dezember vor. Ob LOGO Deutschland e. V. Selbstständige in der Logopädie als …

„Unsere Mitglieder entscheiden, ob wir dem Rahmenvertragsentwurf zustimmen“

HeilM-RL für Zahnärzte an das TSVG angepasst

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die Anpassung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte (HeilM-RL ZÄ) an das im Mai 2019 in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. Zu den wichtigsten Änderungen zählt die Einführung einer orientierenden Behandlungsmenge – und damit verbunden die Abschaffung des Genehmigungsverfahrens bei Verordnungen außerhalb …

Zahnarzt behandelt ältere Frau

Ärzte bei Heilmittelregressen entlastet

Ärzte müssen im Fall einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nicht mehr die gesamten Kosten einer als unwirtschaftlich festgestellten Heilmittelverordnung übernehmen, sondern nur den Mehrpreis erstatten. Das ist so vereinbart in den neuen „Rahmenvorgaben zur Wirtschaftlichkeitsprüfung“, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband abgeschlossen haben. Sie gelten seit dem 1. Mai 2020.

Ärzte bei Heilmittelregressen entlastet
Behandeln lassen - Themenschwerpunkt im Magazin 10 2019

Lasst uns endlich (be)handeln

Therapeuten, die ihre Patienten medizinisch sinnvoll behandeln wollen, müssen Tag für Tag überlegen, wie sie das Korsett an unsinnigen Verordnungsregeln umgehen können. Die GKV-Bürokratie und uninformierte Ärzte begrenzen die Möglichkeiten, Patienten angemessen zu versorgen. Höchste Zeit, der Heilmitteltherapie den Raum zu geben, den sie braucht, um zu wirken. Viele tausend …

Lasst uns endlich (be)handeln
Behandeln lassen - Themenschwerpunkt im Magazin 10 2019

„Der Direktzugang ist eine Möglichkeit, um bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen“

Maria Klein-Schmeink ist seit 2009 Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Sprecherin für Gesundheitspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In dieser Funktion kümmert sie sich vor allem um Grundsatz- und Finanzierungsfragen, aber auch um Fragen der Versorgung, gerade im Bereich der Gesundheitsberufe.

„Der Direktzugang ist eine Möglichkeit, um bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen“

Website listet neue zentrale Zulassungsstellen

Seit dem 1. September gilt das deutlich vereinfachte Zulassungsverfahren für Heilmittelerbringer. Therapeuten, die eine neue Praxis eröffnen oder ihre GKV-Zulassung ändern lassen möchten, können sich dafür nun an die zentrale Zulassungsstelle der GKV in ihrem Bundesland wenden. Welche das ist, können Sie auf www.zulassung-heilmittel.de nachschauen. Dort sind die Träger der …

Website listet neue zentrale Zulassungsstellen

HeilM-RL ZÄ: G-BA leitet Beratung zur Überarbeitung ein

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat kürzlich beschlossen, ein Verfahren zur Überarbeitung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte (HeilM-RL ZÄ) einzuleiten und die Richtlinie an das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) anzupassen.

HeilM-RL ZÄ: G-BA leitet Beratung zur Überarbeitung ein