Aktiv werden – so nehmen Sie jetzt Einfluss auf die Gesundheitspolitik
Rebecca Borschtschow
Die Bundestagswahl ist vorbei, die Koalitionsverhandlungen laufen, und bald beginnt die Regierungsarbeit – was kommen wird, ist noch unklar. Klar ist aber, dass gerade der richtige Zeitpunkt ist, um auf die Belange der Heilmittelbranche aufmerksam zu machen. Der Moment ist ideal, um aktiv zu werden! Denn die frisch gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestages sollen sich jetzt dafür einsetzen, dass Vorschläge, Wünsche und Forderungen von Heilmittelerbringern Teil des Koalitionsvertrages…
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1 Kommentar
Thomas
Das kam bei mir an für den Raum Bodensee, Allgäu und Oberschwaben von einer Partei. Die anderen 3 haben sich nicht mal zurück gemeldet bisher.
Sehr geehrter Herr Krischke,
vielen Dank für Ihre Zuschrift. Zunächst erlaube ich mir den Hinweis, was in dem aktuell zwischen rot, gelb und grün ausgehandelten Koalitionsvertrag stehen wird, darauf hat die CDU/CSU keinen Einfluss. Nur, weil Sie fordern, dass Ihre Vorschläge darin einfließen mögen.
Als zweites möchte ich anmerken, dass Verträge zwischen den GKV und Heilmittelerbringern im Rahmen der gesetzlich geregelten Selbstverwaltung im Gesundheitswesen nach § 125 SGB V ausgehandelt werden. Die Politik hat darauf keinen unmittelbaren Einfluss. Und dieses System hat sich bisher auch bewährt. Bei den Verhandlungen sind die Richtlinien des gemeinsamen Bundesauschusses zu berücksichtigen, um möglichst viel Ausgewogenheit zwischen den Verhandlungspartnern herzustellen. An diesem System wird auch die künftige Regierungskoalition nichts ändern. Im gemeinsamen Bundesausschuss sitzen ja auch neutrale Mitglieder, seit diesem Jahr auch meine ehemalige Kollegin und gesundheitspolitische Sprecherin unserer Fraktion der 19. Wahlperiode, Karin Maag. Fachliche Expertise ist also vorhanden.
Mit Ihren Forderungen sollten Sie sich daher besser in den Verhandlungen einbringen, was Sie vermutlich auch schon tun, denn die Einflussmöglichkeiten der Politik sind, wie ich aufzuzeigen versucht habe, sehr gering bis nicht vorhanden.
Mit freundlichen Grüßen
Das kam bei mir an für den Raum Bodensee, Allgäu und Oberschwaben von einer Partei. Die anderen 3 haben sich nicht mal zurück gemeldet bisher.
Sehr geehrter Herr Krischke,
vielen Dank für Ihre Zuschrift. Zunächst erlaube ich mir den Hinweis, was in dem aktuell zwischen rot, gelb und grün ausgehandelten Koalitionsvertrag stehen wird, darauf hat die CDU/CSU keinen Einfluss. Nur, weil Sie fordern, dass Ihre Vorschläge darin einfließen mögen.
Als zweites möchte ich anmerken, dass Verträge zwischen den GKV und Heilmittelerbringern im Rahmen der gesetzlich geregelten Selbstverwaltung im Gesundheitswesen nach § 125 SGB V ausgehandelt werden. Die Politik hat darauf keinen unmittelbaren Einfluss. Und dieses System hat sich bisher auch bewährt. Bei den Verhandlungen sind die Richtlinien des gemeinsamen Bundesauschusses zu berücksichtigen, um möglichst viel Ausgewogenheit zwischen den Verhandlungspartnern herzustellen. An diesem System wird auch die künftige Regierungskoalition nichts ändern. Im gemeinsamen Bundesausschuss sitzen ja auch neutrale Mitglieder, seit diesem Jahr auch meine ehemalige Kollegin und gesundheitspolitische Sprecherin unserer Fraktion der 19. Wahlperiode, Karin Maag. Fachliche Expertise ist also vorhanden.
Mit Ihren Forderungen sollten Sie sich daher besser in den Verhandlungen einbringen, was Sie vermutlich auch schon tun, denn die Einflussmöglichkeiten der Politik sind, wie ich aufzuzeigen versucht habe, sehr gering bis nicht vorhanden.
Mit freundlichen Grüßen