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Kassenärztliche Vereinigungen

Berlin: Neue bundesweite Rahmenvorgaben zur Wirtschaftlichkeitsprüfung

Ärzte werden bei Regressen künftig entlastet. Denn der GKV-Spitzenverband hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) neue bundesweite Regelungen zur Wirtschaftlichkeitsprüfung beschlossen. Damit wurden Vorgaben aus dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) umgesetzt.

Die neuen Regelungen sehen vor, dass Ärzte im Fall eines Heilmittelregresses in der Regel nicht mehr die Gesamtkosten einer unwirtschaftlichen Verordnung erstatten, sondern nur noch für die unwirtschaftlichen Mehrkosten aufkommen müssen. Auch die Antragsfrist für Wirtschaftlichkeitsprüfungen im Einzelfall wurde geändert. Statt den bisherigen vier beträgt sie nun nur noch zwei Jahre. Dadurch sollen Ärzte mehr Planungssicherheit erhalten.

Quelle: KV Berlin, KV Blatt, Ausgabe 4/2020 | kostenfreier Volltextzugriff

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