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Kassenärztliche Vereinigungen

Berlin: Probleme mit der Verordnungssoftware

Zahlreiche Hinweise von Ärzten und Heilmittelerbringern haben gezeigt, dass noch nicht jede Software zur Heilmittelverordnung fehlerfrei arbeitet. Die Hersteller haben bereits in vielen, jedoch noch nicht in allen Fällen Softwareupdates veröffentlicht, um die Probleme zu beheben. Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin (KV Berlin) empfiehlt den Ärzten, die Angaben auf der Heilmittelverordnung händisch einzutragen, wenn das Ausdrucken nicht möglich ist.
© iStock: Saklakova

Bei Verordnungen des langfristigen Heilmittelbedarfs ist es notwendig, Genehmigungen, die Krankenkassen auf Antrag eines Patienten ausgesprochen haben, patientenindividuell in der eigenen Heilmittelverordnungssoftware zu erfassen. Nur so kann eine höhere Anzahl von Einheiten und somit eine Verordnung für die Dauer von bis zu zwölf Wochen mittels Verordnungssoftware ausgestellt werden.

Noch ein Hinweis: Bei Angabe von zwei ICD-10-Codes ist es möglich, dass ein gelisteter langfristiger Heilmittelbedarf oder besonderer Verordnungsbedarf nicht korrekt erkannt wird. Dann kann es helfen, nur einen ICD-10-Code anzugeben.

Quelle: KV Berlin, Verordnungs-News, Ausgabe 1/2021 | kostenfreier Volltextzugriff

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