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Orthopäden

Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie personalisierter gestalten

Im Rahmen der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (IMST) fehlt es nach wie vor an Modellen und praktisch anwendbaren Instrumenten für die Behandlungsplanung. In der Fachzeitschrift „Der Schmerz“ wird ein Modell vorgestellt, mit dem die IMST, bei der laut Autoren auch Ergo- und Physiotherapie zum Tragen kommen können, optimiert geplant und effizient durchgeführt werden kann.
Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie personalisierter gestalten
© iStock: KatarzynaBialasiewicz

Das Modell verfolgt den Ansatz, die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST) personalisiert, mechanismenbasiert und zielorientiert zu gestalten. Veränderungs- und Behandlungsziele sollen anhand der Störungsmechanismen festgelegt und Interventionsziele vorgeschlagen werden. Dabei sollen die Ressourcen des Patienten explizit einbezogen werden. Sie haben laut Autoren Einfluss darauf, welche Veränderungsziele formuliert, welche Interventionen geplant und wie diese konkret ausgestaltet werden.

Quelle: J. Grolimund et al., Der Schmerz, Ausgabe 6/2019 (kostenfreies Abstract)

Außerdem interessant:

Studie: Effektivität von Schmerztherapie messen

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