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Studie: Hohe Verfügbarkeit von Ergotherapie und Logopädie in der NNFR

Die Entwöhnung von der mechanischen Beatmung (Weaning) ist ein wichtiger Baustein in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation (NNFR). Um mehr über die Strukturen der Beatmungsentwöhnung in der NNFR zu erfahren, hat die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) die „WennFrüh“-Studie durchgeführt. Es zeigte sich unter anderem eine hohe Verfügbarkeit von Ergotherapie und Logopädie.
Studie: Hohe Verfügbarkeit von Ergotherapie und Logopädie in der NNFR
© iStock: KatarzynaBialasiewicz

Die DGNR schrieb im Februar 2020 381 Mitglieder der Fachgesellschaft per E-Mail an. All jene, die neurologische Weaningbetten vorhalten, wurden gebeten, sich an der Umfrage zu beteiligen. 36 Einrichtungen kamen der Bitte nach. Alle Einrichtungen gaben an, die Patienten logopädisch zu betreuen, 97,2 Prozent boten Ergotherapie sowie zu gleichem Prozentsatz Dysphagietraining an. Laut der Autoren haben demnach über 90 Prozent eine neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation nach den Regeln der Prozedur durchgeführt und diese therapeutischen Ressourcen „an das Bett gebracht“ – und das, obwohl kein höherer Erlös dadurch erzielt würde.

Quelle: J. D. Rollnik et al., Der Nervenarzt, veröffentlicht am 10.08.2020 | kostenfreier Volltextzugriff

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