up|unternehmen praxis

Chirurgen

Bei Becken- und Wirbelsäulenfrakturen frühzeitig mit Physiotherapie beginnen

Der Beitrag schildert den Fall eines 24-jährigen polytraumatisierten Patienten, der unter einem umstürzenden Baum begraben wurde und sich als Folge dessen eine C3-Beckenfraktur (Malgaigne-Verletzung) und eine traumatische Spondylolisthesis, dem Abgleiten eines Wirbels nach vorn, zuzog. Es werden die chirurgische Behandlungsstrategie sowie der Verlauf der Therapie beschrieben, zu der Physiotherapie als fester Bestandteil gehört.
Operation
© Fotolia.com: chagin

Nach einer unverzüglichen operativen Versorgung zur Stabilisierung des Beckens sowie Reposition und Fixation des dislozierten lumbosakralen Übergangs, verbrachte der Patient die ersten zwei Wochen nach dem Trauma auf der Intensivstation. Schon hier erfolgte die regelmäßige Physiotherapie, um die neurologisch-motorischen Funktionen zu verbessern. Bereits sechs Wochen nach dem Unfall zeigte sich ein deutlich verbesserter motorischer Befund. Nach einem Jahr konnte der Patient weitgehend wieder seinem normalen Alltag nachgehen.

Quelle: I. Lippelt et al., Der Unfallchirurg, Ausgabe 11/2020 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

Außerdem interessant:

Rückenschmerzen interdisziplinär behandeln

Physiotherapie als Baustein in der Behandlung chronischer Rückenschmerzen

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all Kommentare
0
Wir würden gerne erfahren, was Sie meinen. Schreiben Sie einen Kommentar.x