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Kinderärzte

Konservative Therapie reduziert Hüft- und Wirbelsäulenschäden bei Zelebralparese

Kinder, die unter einer Zerebralparese leiden, sind in ihren motorischen Fähigkeiten häufig eingeschränkt. Oft sind Hüfte und Wirbelsäule betroffen. Das Ziel der therapeutischen Maßnahmen ist, die körperlichen Funktionen bestmöglich zu erreichen und die Lebensqualität zu optimieren.
© SpringerMedizin

Skoliosen werden anhand einer Wirbelsäulenampel in Kategorien eingeteilt. In der Regel werden zunächst konservative Therapieansätze gewählt, wie Physiotherapie, Lagerungstherapie im Liegen, Sitzen und Stehen. Zudem können die Spastiken der Hüftadduktoren und Hüftbeuger mithilfe von Botulinumtoxin behandelt werden. In schwereren Fällen lassen sich gute Ergebnisse mit konservativen Therapien wie Korsette oder Sitzschalen erzielen. Bei schweren Verläufen finden auch Operationen statt.

Quelle: B. Westhoff et al., Pädiatrie, Sonderheft 1/2020 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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