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S3-Leitlinie zu IKS – Physiotherapie spielt wichtige Rolle bei Betreuung

Beim akuten Herzinfarkt ist der Infarkt-bedingte kardiogene Schock (IKS) die häufigste Todesursache. Etwa fünf bis zehn Prozent aller Patienten mit Herzinfarkt erleiden ihn akut oder innerhalb der ersten Tage. Mit der Kurzversion der deutsch-österreichischen S3-Leitlinie „Infarkt-bedingter kardiogener Schock – Diagnose, Monitoring und Therapie“ wurden kürzlich die allgemeinen Empfehlungen zur Behandlung des IKS überarbeitet. Die Leitlinie kann auf der Homepage der AWMF unter der Registernummer 019-013 in Kurz- und Langversion abgerufen werden.
© SpringerMedizin

Der IKS ist eine akute Erkrankung, die sich einerseits durch eine hohe Sterblichkeit, andererseits aber auch durch eine meist gute Lebensqualität auszeichnen, nachdem die akute Situation überwunden wurde. Die Leitliniengruppe unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) vertritt dabei die Ansicht, dass eine adäquate Physiotherapie eine wichtige Komponente bei der Betreuung des IKS-Patienten darstellt.

Quelle: K. Werden et al., Der Kardiologe, Ausgabe 5/2020 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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