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Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sollten Ergotherapie erhalten

Die S3-Leitlinie „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) wurde aktualisiert und um neue Handlungsempfehlungen erweitert. Im Bereich der Einzelinterventionen heißt es beispielsweise: „Ergotherapeutische Interventionen sollten bei Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen im Rahmen eines Gesamtbehandlungsplanes und orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Präferenzen des Patienten angeboten werden“.
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Das gilt auch für künstlerische Therapien wie Musik-, Kunst- und Dramatherapie. Das Behandlungsziel soll mithilfe eines multiprofessionellen und teambasierten Ansatzes erreicht werden. Weiterhin geht es in der Leitlinie darum, den Patienten Unterstützung im Bereich von Arbeit und Wohnen zukommen zu lassen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt anzunehmen und ihren Wohnort frei zu wählen.

Quelle: U. Gühne et al., Der Nervenarzt, Ausgabe 11/2020| + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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