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Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie in der Sekundärprävention

Im Fokus der deutschen Gesundheitsversorgung standen in den letzten Jahrzehnten insbesondere Angebote, die auf die Therapie chronischer Schmerzen abzielen. Wissenschaftler fordern jedoch zunehmend, Patienten frühzeitig zu behandeln, bevor chronische Verläufe überhaupt erst auftreten. Ein Therapieansatz ist die stationäre bzw. teilstationäre interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST), die u. a. Physiotherapie umfasst und sich auch auf die ambulante Versorgung übertragen lässt.
© Springer Medizin

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. weist auf die Möglichkeit hin, IMST in die Sekundärprävention einzubinden. IMST ist ein integrativer Therapieansatz, der sich aus somatischen, psycho- und physiotherapeutischen Behandlungselementen zusammensetzt. Ein Team aus Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten agiert gleichberechtigt und stimmt sich regelmäßig zu Diagnosen, Therapieplan und -verlauf ab. Um die IMST in der Regelversorgung umzusetzen, fehle es aktuell jedoch noch an evidenzbasierten Therapieprogrammen. Ein weiteres Problem sei die bisher mangelhafte finanzielle Vergütung.

Quelle: U. Kaiser et al., Der Schmerz, Ausgabe 1/2021 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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