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Multimodale Schmerztherapie bei Patienten mit hohem Chronifizierungsrisiko

Patienten mit therapieresistenten chronischen Schmerzsyndromen oder hohem Risiko der Chronifizierung können von einer multimodalen Schmerztherapie profitieren – sowohl (teil-)stationär als auch ambulant. Neben Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen gehören auch Ergo- und Physiotherapeuten zu dem Team. Sämtliche Akteure arbeiten unter ärztlicher Leitung gleichberechtigt nebeneinander. Es bestehen bereits eine Reihe von Netzwerkprojekten, deren positive Effekte auf die Chronifizierung im Rahmen von Studien belegt werden konnten.
Multimodale Schmerztherapie bei Patienten mit hohem Chronifizierungsrisiko
© Springer Medizin

Das Verbundprojekt Präventionsprogramm Rückenschmerz (RAN Rücken) fördert beispielsweise Prävention und Therapie von Rückenschmerz in der Allgemeinbevölkerung und unter Spitzensportlern. Aus einer Studie geht hervor, dass in beiden Gruppen neuromuskuläre Adaptionsmechanismen auftraten. Außerdem besteht ein Zusammenhang zwischen dem Erfolg von Physiotherapie und der individuellen Schmerzverarbeitung sowie von psychosozialen Kompensationsmechanismen der Patienten.

Quelle: L. Kreß & N. Üçeyler, Der Schmerz, Ausgabe 1/2021 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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